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Stark belichtete Nachtaufnahmen im Automatikmodus

Aufgrund des neuen Prozessors sehen Nachtaufnahmen, die wir im Standardaufnahmemodus machen, bereits sehr gut aus. Verglichen mit allen anderen Konkurrenten in unserem Testfeld macht das P30 Pro in dieser Situation die besseren Bilder. Sowohl die Schärfe als auch die Belichtung ist bei Huaweis Smartphone besser. Besonders das iPhone Xs Max schneidet in diesem Vergleich schlecht ab. Vergleichen wir das Bild des Automatikmodus mit dem des Nachtmodus, so ist lediglich die Schärfe etwas besser; bei der Belichtung können wir keinen Unterschied erkennen.

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Die Hauptkamera des P30 Pro kann auch in Situationen, wo wir mit unseren Augen eigentlich nichts mehr erkennen, noch ein durchaus brauchbares Bild machen - in jedem unserer Tests ist das Foto auf jeden Fall besser als das, das wir mit den jeweiligen Konkurrenten gemacht haben. Wir verwenden auch hier nur den normalen Aufnahmemodus und nicht den speziellen Nachtmodus. In unserer Abstellkammer, die bis auf einen kleinen Lichtspalt kein Tageslicht einlässt, können wir dank des neuen Bildsensors detailliert die in den Regalen abgestellten Dinge erkennen. Am ehesten kann da das Pixel 3 XL mithalten, bei dem wir allerdings den Nachtsichtmodus einschalten müssen. Auch dann bekommen wir ein Bild, auf dem wir etwas erkennen können.

  • Ein mit dem Normalobjektiv des P30 Pro bei Sonnenuntergang aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Wie das Mate 20 Pro verfügt auch das P30 Pro über ein zusätzliches Weitwinkelobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die optische Fünffachvergrößerung hilft, Details näher heranzubringen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch die digitale Zehnfachvergrößerung ist sehenswert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ohne die KI-Optimierung sind die Aufnahmen des P30 Pro in den Farben eher unauffällig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die KI greift eher dezent in das Bild ein, was zu einer angenehmen Sättigung führt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Vergleich mit dem P20 Pro zeigt, dass der Vorgänger des P30 Pro eine weniger ausgeglichene Bilddynamik hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Mate 20 Pro stellt dunkle Bereiche, wie die Bäume im Hintergrund, weniger detailliert dar als das P30 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ zeigt eine ähnliche Belichtung, die Farben sind uns aber zu bunt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone Xs Max unterscheidet sich in dieser Aufnahme vom P30 Pro vor allem durch die etwas kühlere Farbtemperatur. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 3 XL macht in dieser Situation ein ähnliches Bild wie das P30 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Detailvergrößerung des P30 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Detailvergrößerung des P20 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Detailvergrößerung des Mate 20 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Detailvergrößerung des Galaxy S10+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Detailvergrößerung des iPhone Xs Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Detailvergrößerung des Pixel 3 XL (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die verschiedenen Vergrößerungsstufen des P30 Pro bieten viele Möglichkeiten bei der Bildgestaltung: Vom Superweitwinkel ...
  • ... über das Standardobjektiv ...
  • ... zum Fünffachtele ...
  • ... und der digitalen Zehnfachvergrößerung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch eine digitale Fünfzigfach-Vergrößerung ist möglich, diese dient aber eher dokumentarischen Zwecken. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der neue Superspectrum-Sensor spielt seine Stärken auch bei Nacht aus. Eine mit dem normalen Automatikmodus aufgenommene Nachtaufnahme ...
  • ... unterscheidet sich von der Belichtung her nicht mehr von der im speziellen Nachtmodus gemachten Aufnahme. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P30 Pro belichtet im Automatikmodus noch merklich dunkler, auch die Bildqualität ist weniger gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim P20 Pro bringt der Nachtmodus deutlich mehr. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Automatikmodus beim Mate 20 Pro ist etwas besser als beim P20 Pro, kommt aber auch nicht an den des P30 Pro heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch beim Mate 20 Pro bringt der Nachtmodus mehr Qualität. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S10+ macht in dieser Situation ein merklich schlechteres Bild als das P30 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Noch schlechter ist der Bildeindruck beim iPhone Xs Max. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Pixel 3 XL leuchtet die Situation nicht so gut aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Pixel 3 XL bringt der Nachtsichtmodus ein paar mehr Details. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Diese Aufnahme ist mit dem P30 Pro im Automatikmodus in einem stockdunklen Raum mit minimalem Lichteinfall aufgenommen worden - dennoch können wir den Inhalt des Schranks sehr gut erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 3 XL hingegen schafft es nicht einmal mit seinem Nachtsichtmodus, ein vergleichbares Ergebnis aufzunehmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim P30 Pro hat Huawei wieder viel Wert auf die Kameraausstattung gelegt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das P30 Pro hat einen 6,47 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera ähnelt auf den ersten Blick der des Vorgängers P20 Pro - Huawei hat aber den Bildsensor verbessert und ein Fünffachtele eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der untere und obere Rand des P30 Pro ist abgeflacht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera schaut etwas aus dem Gehäuse hervor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Teleobjektiv ist liegend im Gehäuse verbaut, um die Bauhöhe niedrig zu halten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera ist in einer kleinen Notch untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der neue Superspectrum-Sensor spielt seine Stärken auch bei Nacht aus. Eine mit dem normalen Automatikmodus aufgenommene Nachtaufnahme ...

Vergleichen wir die beiden Fotos, wird aber deutlich, wie lichtempfindlich Huaweis neuer Superspectrum-Sensor ist: Das Bild ist weitaus schärfer als das des Pixel 3 XL, das im Vergleich eigentlich nur ein Pixelhaufen ist. Bei näherem Heranzoomen hat auch das Foto des P30 Pro eine schlechtere Qualität als normale Nachtaufnahmen, aber man darf nicht vergessen, dass die aufgenommene Szenerie kaum Licht aufwies. Zaubern kann das P30 Pro natürlich nicht: Schließen wir die Tür zu unserer Abstellkammer, kommt keinerlei Licht in den Raum - dann macht das Smartphone auch nur ein schwarzes Bild, wie andere Geräte auch.

Das P30 Pro bietet zusätzlich zur Hauptkamera mit dem neuen Superspectrum-Sensor auch ein Superweitwinkelobjektiv. Vergleichen wir dies mit dem des Mate 20 Pro, so stellen wir fest, dass Details etwas deutlicher zu erkennen sind. Zudem ist die Farbwiedergabe des 20-Megapixel-Sensors natürlicher. Verglichen mit der Superweitwinkelkamera des Galaxy S10+ macht das P30 Pro ebenfalls Bilder mit besser erkennbaren Details, das Samsung-Smartphone hat allerdings einen noch etwas größeren Bildwinkel. Einen Vergleich zum Pixel 3 XL, zum iPhone Xs Max und zum P20 Pro brauchen wir nicht ziehen, da die Geräte keine Superweitwinkelkameras haben.

An die Lichtempfindlichkeit der Hauptkamera kommt die Superweitwinkelkamera nicht heran. Sie eignet sich entsprechend nur eingeschränkt für Nachtaufnahmen: Auch im Nachtmodus sind die Ergebnisse zu dunkel und rauschen merklich. In nicht allzu dunklen Innenräumen lässt sie sich aber problemlos einsetzen.

Flach eingebautes Fünffach-Teleobjektiv

Auch bei der dritten Kamera des P30 Pro hat sich Huawei etwas einfallen lassen: Anstatt eines dreifachen Teleobjektivs wie beim P20 Pro und beim Mate 20 Pro kommt beim neuen Gerät ein Objektiv mit fünffacher Vergrößerung zum Einsatz. Dieses hat einen 8-Megapixel-Sensor und ist liegend verbaut, da die Bauhöhe ansonsten zu einem zu dicken Smartphone geführt hätte. Das Licht wird über ein Prisma auf eine Linsengruppe und zum Sensor geführt.

Dank eines optischen Bildstabilisators können wir trotz fünffacher Vergrößerung stabile Aufnahmen mit dem Tele machen. Die fünffache Vergrößerung hebt das P30 Pro von allen anderen Vergleichsmodellen unseres Tests ab, da diese maximal eine dreifache Vergrößerung (P20 Pro und Mate 20 Pro) bieten. Das Galaxy S10+ und das iPhone Xs Max haben nur eine zweifache optische Vergrößerung, das Pixel 3 XL gar keine. Emulieren wir auf den anderen Smartphones eine fünffache Vergrößerung, ist diese qualitativ immer schlechter als auf dem P30 Pro - kein Wunder, ist sie doch digital erzeugt.

Im Alltag stellen wir aber fest, dass wir die dreifache Vergrößerung des P20 Pro und des Mate 20 Pro hilfreicher fanden, beispielsweise bei Porträts. Für derartige Aufnahmen ist das Fünffach-Tele zu stark, wir müssten zu weit zurückgehen. Auf der anderen Seite ist uns das Tele des P30 Pro nicht stark genug, um etwa in der Natur Aufnahmen von weit entfernten Tieren zu machen. Die Fünffach-Vergrößerung passt bei uns im Alltag nur zu wenigen Aufnahmesituationen - das kann bei anderen Nutzern natürlich anders sein.

Das Problem mit der Aufnahme weiter entfernter Objekte können wir mit dem P30 Pro aber durchaus lösen - auf zweierlei Weise: Zum einen bietet das Smartphone eine optimierte digitale Zehnfachvergrößerung an, die sehr gute Ergebnisse liefert. Zum anderen können wir einfach ein Bild mit dem Fünffach-Tele machen und das Bild bis zu einem gewissen Grad vergrößern. Je nach Situation bekommen wir auf diese Weise ein qualitativ besseres Bild als mit der Zehnfach-Vergrößerung hin.

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Industrial 12. Apr 2019

Video ist ein Grund, weshalb für mich das P30 Pro unterm Strich dann doch gegen das S10...

Katharina... 12. Apr 2019

Es spricht ja nichts dagegen die beiden Halbautomatiken Blendenvorwahl&#8220...

Kondom 11. Apr 2019

Liegt definitiv am Motiv.

Labbm 10. Apr 2019

Sehe das total unkritisch. Lege zwar Wert auf Qualität, aber wofür soll ich meinen...

Dikus 09. Apr 2019

kt


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