Optischer Fingerabdrucksensor unter dem Display-Glas

Wie das Mate 20 Pro hat das P30 Pro einen direkt unter dem Display eingebauten Fingerabdrucksensor. Beim Prozessor setzt Huawei auf ein bekanntes SoC: Im P30 Pro kommt der Kirin 980 mit Dual-NPU (Neural Processing Unit) zum Einsatz, der auch im Inneren des Mate 20 Pro steckt. Wie beim Mate 20 Pro ist die NPU unter anderem für die KI-Funktionen der Kamera-App zuständig, bei der Motive erkannt werden und die Bildeinstellungen entsprechend optimiert werden. Der Arbeitsspeicher ist beim P30 Pro 8 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher wahlweise 128, 256 oder 512 GByte. Ein Steckplatz für NM-Speicherkarten ist eingebaut.

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Das P30 Pro unterstützt Cat21-LTE und WLAN nach 802.11ac. Bluetooth läuft in der Version 5.0, ein NFC-Chip ist eingebaut. Das Smartphone ist nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt. Das P30 Pro hat keine Klinkenbuchse für Kopfhörer. Ausgeliefert wird das Gerät mit Android 9 und Huaweis eigener Benutzeroberfläche Emotion UI 9.1.

Der Akku des P30 Pro hat eine Nennladung von 4.200 mAh. Er soll sich dank des mitgelieferten 40-Watt-Ladegerätes in 30 Minuten von null auf 70 Prozent Ladung aufladen lassen. Das Smartphone unterstützt zudem drahtloses Schnellladen mit 15 Watt. Außerdem können Nutzer das P30 Pro dazu verwenden, andere Geräte drahtlos aufzuladen.

  • Das P30 Pro hat ein Kamerasystem mit drei Bildobjektiven und einer Time-of-Flight-Kamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Smartphone kommt in vier Farben nach Deutschland. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Neu bei der Kamera ist das Teleobjektiv mit Fünffachvergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Außerdem hat das P30 Pro ein normales Weitwinkelobjektiv sowie ein Superweitwinkelobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display ist 6,47 Zoll groß und hat eine kleine, tropfenförmige Notch, in der die 32-Megapixel-Frontkamera eingebaut ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite des P30 Pro ist aus Glas. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Unter- und Oberseite sind abgeflacht. Eine Klinkenbuchse hat das P30 Pro nicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Ein-Schalter hat wie der des Mate 20 Pro eine farbige Markierung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Für das P30 Pro hat Huawei den Bildsensor der Hauptkamera neu entwickelt. Er soll mehr Licht als bisherige Sensoren erfassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Vorder- und Rückseite des P30 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Für das P30 Pro hat Huawei den Bildsensor der Hauptkamera neu entwickelt. Er soll mehr Licht als bisherige Sensoren erfassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Fazit

Unser erster Eindruck des P30 Pro ist sehr gut. Die Kamera bildet einen großen Dynamikumfang ab, der HDR-Effekt funktioniert gut. Wie sinnvoll eine Fünffachvergrößerung im Alltag ist, ist sicherlich Ansichtssache; mit dem normalen Weitwinkel- und dem Superweitwinkelobjektiv stehen dem Nutzer viele Optionen für die Bildgestaltung zur Verfügung.

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Erst ein genauer Vergleichstest wird zeigen, wie sich die neue Kamera verglichen mit der Konkurrenz und dem Mate 20 Pro schlägt. Unser erster Eindruck ist aber, dass Huawei wieder ein starkes Kamerasystem abgeliefert hat.

Dass Huawei für das P30 Pro kein neues SoC entwickelt hat, halten wir für verschmerzbar. Der Kirin 980 ist immer noch ein sehr leistungsfähiger Chipsatz, zusammen mit 8 GByte RAM lief das Betriebssystem in unserem Test flüssig.

Die Notch, in der die Frontkamera steckt, ist Geschmackssache; uns stört eine derartige Ausbuchtung nicht, besonders, wenn sie so klein ist. Huawei hat bei seinem Tochterunternehmen Honor bereits Displays mit einer direkt in das Display integrierten Frontkamera im Einsatz, denkbar ist, dass diese über kurz oder lang auch bei den eigenen Smartphones zum Einsatz kommen.

Das P30 Pro mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte Flash-Speicher kostet 1.000 Euro. Mit 256 GByte Flash-Speicher steigt der Preis auf 1.100 Euro. Das Smartphone soll ab April 2019 in Deutschland verfügbar sein. Wer eines der Modelle bis zum 4. April vorbestellt, bekommt einen Sonos-One-Lautsprecher gratis.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Huawei an einem Pressetermin in Amsterdam teilgenommen, die Reisekosten wurden gänzlich von Huawei übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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Dwalinn 05. Apr 2019

übertreib mal nicht, allein meine 7000 Songs haben bei mir schon rund 65 GB. Ein paar...

Dwalinn 05. Apr 2019

Bei meinem normalen S8 nutze ich sogar nur HD+ es fällt bei Fotos zwar auf ist aber...

hjp 31. Mär 2019

"Wie sinnvoll eine Fünffachvergrößerung im Alltag ist, ist sicherlich Ansichtssache; mit...

das_mav 31. Mär 2019

Dieser hier belegt Platz1 im DxoMark.



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