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Neuer Nachtmodus sorgt für scharfe Aufnahmen in schlechtem Licht

Die für uns beeindruckendste Funktion ist der Nachtmodus. Huawei hat diese Funktion bereits sein einigen Generationen auf seinen Geräten, bisher mussten Nutzer das Smartphone allerdings absolut ruhig halten - was nur mit Hilfe eines Stativs oder einer anderen fixen Positionierung des Gerätes möglich war. Der Grund dafür ist, dass das Smartphone über einige Sekunden hin mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Belichtungen macht und diese am Ende zu einem Bild vereint. Wackler führten zu unscharfen Endresultaten.

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Der Nachtmodus des P20 Pro hingegen lässt sich aus der freien Hand bedienen; eventuelle Ruckler gleicht das Smartphone automatisch aus, Huawei zufolge auch mit Hilfe von KI-Berechnungen. Wie auch immer das realisiert wird: es funktioniert. Wir können die mehrere Sekunden währende Aufnahme frei Hand machen und dabei auch ein wenig mit dem Smartphone wackeln - das Ergebnis ist dennoch ein toll belichtetes und vor allem für eine Nachtaufnahme überraschend scharfes Bild. Probleme bekommt der neue Nachtmodus lediglich, wenn wir es mit den Bewegungen übertreiben; bei normalem Handwackeln sind die Ergebnisse hingegen sehr gut. Bewegliche Objekte im Bild werden durch die Bildüberlagerung häufig komplett ausgeblendet.

  • Hauweis P20 Pro macht gut ausgeleuchtete Tageslichtaufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die eingebaute KI erkennt Bildsituationen und kann diese anpassen - wie hier, wo der Himmel blauer gemacht wird. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9+ liegt von den Farben her zwischen dem Himmel-Modus und der Standardaufnahme des P20 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Xperia XZ2 sind die Farben satter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der starken Detailvergrößerung wird beim P20 Pro sichtbar, dass die Schärfe soweit stimmt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im direkten Vergleich zum Galaxy S9+ hingegen ist zu erkennen, dass dort die Details wie das Wellblech weitaus deutlicher zu erkennen sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch beim Xperia XZ2 sind Details besser zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem P20 Pro aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Galaxy S9+ aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem XPeria XZ2 aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem P20 Pro aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Galaxy S9+ aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Xperia XZ2 aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In sehr dunklen Umgebungen leuchtet das P20 Pro Bilder gut aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Galaxy S9+ schafft es, die dunklen Bereiche recht hell abzulichten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Xperia XZ2 hingegen saufen die dunklen Bereiche etwas ab. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Detailvergrößerung zeigt das P20 Pro zwar genügend Details, ...
  • ... das Galaxy S9+ hat allerdings weniger Artefakte und eine etwas bessere Belichtung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Xperia XZ2 ist weniger scharf als die beiden Konkurrenzgeräte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei einer Auflösung von 10 Megapixeln macht das P20 Pro bereits ganz gute Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Schalten wir in den Einstellungen jedoch auf 40 Megapixel um, steigt die Bildschärfe dramatisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Ausschnitt bei einer Auflösung von 10 Megapixeln (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Ausschnitt bei 40 Megapixeln - das Bild hat weniger überschärfte Kanten, eine feinere Schärfe und mehr Details. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der gleiche Ausschnitt, mit dem Galaxy S9+ aufgenommen - von der Schärfe her zwischen den 10- und 40-Megapixel-Aufnahmen des P20 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Fünffachzoom des P20 Pro ist qualitativ gut. Aus einer Standardaufnahme wie dieser ...
  • .... können wir mit Hilfe des dreifach vergrößernden Teles etwas heranzoomen. Noch näher heran rückt ein Objekt, ...
  • ... wenn wir die fünffache Vergrößerung verwenden. Diese wird digital berechnet und zeigt eine ungewohnt gute Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P20 Pro kann auch Porträtaufnahmen mit Hintergrundunschärfe aufnehmen. Standardmäßig wird dafür das Weitwinkelobjektiv genutzt, was in einer ungünstigen Perspektive resultiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy S9+ hingegen wechselt automatisch auf das Teleobjektiv - die Perspektive passt besser zu einem Porträtfoto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Xperia XZ2 hat keine zweite Linse, Porträts mit unscharfem Hintergrund sind dennoch möglich. Der Hintergrund wirkt allerdings zu künstlich, es kommt zudem zu Bildfehlern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Verglichen mit dem Mate 10 Pro von Huawei macht das P20 Pro bessere Aufnahmen. Auf den ersten Blick wirken Tageslichtaufnahmen des P20 Pro ...
  • ... identisch zu denen des Mate 10 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Detailvergrößerung zeigt sich aber, dass  P20 Pro eine bessere Schärfe und bessere Details hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Bild des Mate 10 Pro ist etwas verwaschener. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Fünffachzoom des P20 Pro aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Drücken wir nach der Aktivierung der fünffachen Vergrößerung zu schnell den Auslöser, nehmen wir das noch nicht optimierte Bild auf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Nachtmodus des P20 Pro macht über mehrere Sekunden zahlreiche Aufnahmen, die zu einem Bild zusammengesetzt werden - und das alles frei Hand. Das Ergebnis ist deutlich besser als bei den anderen Geräten im Test. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • So ist im direkten Vergleich zu sehen, dass das Galaxy S9+ deutlich dunkler belichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Xperia XZ2 macht eine dunklere Aufnahme, ...
  • ... ebenso das Mate 10 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Auschnittsvergrößerung zeigt sich, dass die mit dem Nachtmodus des P20 Pro gemachte Aufnahme scharf und rauschfrei ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Vergleich dazu zeigt das Galaxy S9+ stärkere Artefakte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch beim Xperia XZ2 rauscht es, zudem ist die Schärfe schlechter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche gilt für Nachtaufnahmen mit dem Mate 10 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine im Nachtmodus mit dem P20 Pro gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine im Nachtmodus mit dem P20 Pro gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine im Nachtmodus mit dem P20 Pro gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Der Nachtmodus des P20 Pro macht über mehrere Sekunden zahlreiche Aufnahmen, die zu einem Bild zusammengesetzt werden - und das alles frei Hand. Das Ergebnis ist deutlich besser als bei den anderen Geräten im Test. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Verglichen mit den anderen Geräten im Test sind bei den Nachtaufnahmen des P20 Pro Artefakte auf ein Minimum reduziert, Details sind dank vorhandener Schärfe gut zu erkennen. Da das Smartphone die Bilder aus mehreren unterschiedlich belichteten Einzelfotos zusammensetzt, sind unterschiedlich helle und dunkle Bereiche zudem ausgeglichen belichtet. Der Nachtmodus verwendet automatisch die 10-Megapixel-Einstellung, ohne dass wir daran etwas ändern können.

Das P20 Pro verwendet künstliche Intelligenz nicht nur für den Nachtaufnahmemodus, sondern auch, um im Automatikmodus der Kamera-App Aufnahmesituationen zu erkennen. Das konnte bereits das Mate 10 Pro, beim P20 Pro gibt es aber eine wesentliche Verbesserung: Die Situationserkennung führt tatsächlich zu erkennbaren Veränderungen der Aufnahmeeinstellungen. So verändert das P20 Pro beispielsweise die Farb- und Kontrasteinstellungen, wenn wir ein Motiv mit viel blauem Himmel fotografieren wollen. Die Anpassungen führen dazu, dass der Himmel auf dem fertigen Foto noch blauer wirkt.

Stellt die KI fest, dass wir ein Naturmotiv mit vielen Grüntönen fotografieren, werden diese verstärkt. Bewegen wir das P20 Pro nah an ein Objekt heran, schaltet das Smartphone von selbst in den Makromodus, in dem es das Motiv zweifach vergrößert. Die automatischen Anpassungen erfolgen unter anderem auch, wenn wir eine Bühne fotografieren oder ein Feuerwerk. Auch der Nachtmodus wurde in einigen Fällen bei uns automatisch eingestellt. Meist benötigt das Smartphone nur wenige Sekundenbruchteile, um die Situation zu erkennen und die Einstellungen zu ändern.

KI-Optimierungen lassen sich auch komplett abschalten

Wem die Optimierung nicht gefällt, kann sie über eine Schaltfläche im Kamerasucher im Einzelfall wieder verwerfen. Wer die Anpassungen generell nicht nutzen möchte, kann sie in den Einstellungen der Kamera-App komplett ausschalten. In bestimmten Situationen finden wir die KI-Anpassungen sehr hilfreich, beispielsweise wenn wir eine Person porträtieren. Manche Anpassungen gehen für unseren Geschmack allerdings etwas zu weit, wie beispielsweise die des blauen Himmels. Das fertige Bild sieht für uns zu sehr nach Effektfilter aus.

 Kamerasensor kann mehr als die voreingestellten 10 MegapixelKI-Anpassungen für unerfahrene Nutzer hilfreich 
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osolemio84 26. Apr 2018

Ich nicht. Das P20 Pro macht leider KEINE besseren Fotos als das bereits 2012...

osolemio84 26. Apr 2018

Das P20 Pro macht leider KEINE besseren Fotos als das bereits 2012 erschienene Nokia 808...

Anonym- 23. Apr 2018

Alles andere ist mir zu primitiv

jsm 18. Apr 2018

Oh man, diese Frage wird gefühlt seit 10 Jahren gestellt und die Anwort ist immer die...

david_rieger 18. Apr 2018

Ich dachte auch erst, USB 2.0 an einem Typ-C-Stecker wäre Mist. Aber immer weniger...


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