Abo
  • IT-Karriere:

P10 und iPhone im Porträttest: Huawei machts besser als Apple

Bei seinem neuen P10 hat Huawei die Porträtfunktion offensiv beworben: Hintergrundunschärfe und eine als künstliche Studiobeleuchtung bezeichnete Bearbeitung sollen die Bilder verbessern. Golem.de hat die neue Funktion mit dem Porträtmodus des iPhone 7 Plus verglichen - und einen Favoriten gefunden.

Artikel veröffentlicht am ,
Das iPhone 7 Plus und das Huawei P10
Das iPhone 7 Plus und das Huawei P10 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bei der Vorstellung seines neuen P10 hat der chinesische Hersteller Huawei die Verbesserungen bei der Kamerasoftware betont: Ein neuer Porträtmodus soll zu besseren Personenaufnahmen als bisher führen. Anders als etwa beim P9 und beim Mate 9 gibt es nicht mehr nur die Möglichkeit, den Hintergrund mit Hilfe der Funktion "Große Blende" unscharf zu maskieren.

Inhalt:
  1. P10 und iPhone im Porträttest: Huawei machts besser als Apple
  2. Beide Modi erlauben keine Einstellungen
  3. Ebenen werden gut getrennt

Hierbei kann der Nutzer mit einem Schieberegler einstellen, wie sehr der Hintergrund verschwommen sein soll - dies simuliert die Hintergrundunschärfe einer Spiegelreflexkamera. Beim P10 gibt es diesen Modus auch, zusätzlich verfügt das Gerät aber über einen dedizierten Porträtmodus, der über eine eigene Schaltfläche aufgerufen werden kann.

  • In dieser Situation schafft es das iPhone 7 Plus gut, den Hintergrund vom Vordergrund zu trennen. Auffallend ist das kontrastarme und unterbelichtete Bildergebnis. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Bild mit dem P10 von Huawei aufgenommen. In dieser Situation hat die Trennung der verschiedenen Ebenen nicht komplett geklappt, über dem Kopf ist ein Fehler erkennbar. Die Ausleuchtung ist besser, wem das Bild zu glattgebügelt ist, kann den Makeup-Modus ausschalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch dieses Bild des iPhone 7 Plus ist zu dunkel, zu flau und zu kontrastarm. Das Kabel direkt hinter dem Kopf rechnet das Smartphone dem Hintergrund weiter hinten zu und maskiert es viel zu unscharf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Situation mit dem P10 aufgenommen: Die Farben, der Kontrast und die Ausleuchtung sind besser, das Kabel ist sauber vom weiter entfernten Hintergrund getrennt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch dieses iPhone-Bild ist uns zu flau und zu dunkel, die Trennung der Ebenen ist aber sehr gut. Gut erkennbar: Die Schnur des Hoodies ist bereits unscharf, obwohl sie auf der gleichen Ebene wie das Gesicht liegt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Bildergebnis des P10 gefällt uns von den Farben und der Ausleuchtung besser. Auch hier sind die Ebenen gut voneinander getrennt, Abbildungsfehler können wir nicht entdecken. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
In dieser Situation schafft es das iPhone 7 Plus gut, den Hintergrund vom Vordergrund zu trennen. Auffallend ist das kontrastarme und unterbelichtete Bildergebnis. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)


Einen Porträtmodus mit Hintergrundunschärfe bietet auch das iPhone 7 Plus: Im September 2016 hatte Apple den Modus in einer ersten Beta-Version nachgeliefert. Wie beim P10 basiert die Funktion auf einer Tiefenmessung der Dual-Kamera, die verschiedenen Unschärfestufen werden anhand dieser Daten berechnet. Im Test von Golem.de machte der Porträtmodus des iPhone 7 Plus einen guten Eindruck - Zeit, ihn mit dem des P10 zu vergleichen.

P10 bearbeitet im Porträtmodus das Bild

Der Porträtmodus des P10 ermöglicht neben einer Unschärfemaskierung des Hintergrundes eine Bearbeitung der Ausleuchtung sowie die bereits von früheren Huawei-Smartphones bekannten Makeup-Effekte, die beim P10 allerdings weniger aufdringlich wirken. Die Ausleuchtungsbearbeitung bezeichnete Huawei in Vorabgesprächen als "Studiolichtsituation": Je nachdem, wie der Algorithmus die jeweilige Aufnahmesituation sieht, werden Schatten aufgehellt oder auch verdunkelt, um einen dramatischeren Effekt zu erzielen.

Stellenmarkt
  1. msg DAVID GmbH, Braunschweig
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Beeinflussen kann der Nutzer diese "künstlerische Effekte" genannte Bearbeitung nicht - sie lässt sich lediglich ein- und ausschalten. Bei ausgeschalteter Bearbeitung lässt sich der Porträtmodus immer noch mit der Makeup-Automatik nutzen, es findet aber keine Ausleuchtungskorrektur statt und der Hintergrund wird nicht mehr unscharf gerechnet. Das virtuelle Makeup ist im Übrigen äußerst effektiv in der Beseitigung von Augenringen...

Beide Modi erlauben keine Einstellungen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,19€
  2. (-75%) 14,99€
  3. (-75%) 3,75€
  4. 4,99€

fotografer 29. Mär 2017

Das ganze hat auch was mit der Belichtung under der interpretation von dieser zu tun...

Yian 20. Mär 2017

Bei Golem bekommt jeder seine Headline: Wir finden besser als das von Apple

Nikolai 17. Mär 2017

Warum sollte es das? Wo keine Farben da auch keine Verstärkung... Wenn du von RAW...

ZappoB 17. Mär 2017

Seid ihr nicht auf die Idee gekommen, zusätzlich auch mal bei guter Beleuchtung oder...

Anonymer Nutzer 17. Mär 2017

Dachte ich's mir.


Folgen Sie uns
       


Teamfight Tactics - Trailer (Gameplay)

Die Helden kämpfen automatisch, trotzdem sind Dota Unerlords und League of Legends: TeamfightTactics richtig spannende Games - die Golem.de im Video ausprobiert hat.

Teamfight Tactics - Trailer (Gameplay) Video aufrufen
Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

LEDs: Schlimmes Flimmern
LEDs
Schlimmes Flimmern

LED-Licht zu Hause oder im Auto leuchtet nur selten völlig konstant. Je nach Frequenz und Intensität kann das Flimmern der Leuchtmittel problematisch sein, für manche Menschen sogar gesundheitsschädlich.
Von Wolfgang Messer

  1. Wissenschaft Schadet LED-Licht unseren Augen?
  2. Straßenbeleuchtung Detroit kämpft mit LED-Ausfällen und der Hersteller schweigt
  3. ULED Ubiquitis Netzwerkleuchten bieten Wechselstromversorgung

    •  /