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Dank Ozone-GBM könnte ChromeOS künftig auf X11 verzichten.
Dank Ozone-GBM könnte ChromeOS künftig auf X11 verzichten. (Bild: Ozone-Architektur)

Ozone-GBM: Hardwarebeschleunigung in Chrome auch ohne Fenstersystem

Dank Ozone-GBM könnte ChromeOS künftig auf X11 verzichten.
Dank Ozone-GBM könnte ChromeOS künftig auf X11 verzichten. (Bild: Ozone-Architektur)

Läuft Chromium im Vollbild wie auf ChromeOS oder dem Chromecast, kann für die Hardwarebeschleunigung auf die Fenstersysteme X11 oder Wayland verzichtet werden. Dafür wird die Ozone-Zwischenschicht benötigt, wie ein Intel-Entwickler erklärt.

Auf einem normalen Desktop-System muss die Grafik-Schicht Aura von Chromium mit dem Fenster-System interagieren, etwa mit X11. Bisher ist dieses Verhalten jedoch auch dann in Chromium umgesetzt worden, wenn das gesamte Display kontrolliert worden ist, wie bei ChromeOS oder dem Chromecast. Da dies im zweiten Fall aber überhaupt nicht notwendig ist, gibt es nun eine Technik, die die Verwendung der Fenstersysteme unter Linux unnötig macht, wie der Intel-Angestellte Tiago Vignatti schreibt.

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Dafür wird eine Erweiterung der Ozone-Schicht verwendet, die in der Architektur zwischen Aura und dem Kernel sowie KMS und DRM angesiedelt ist und ursprünglich dazu diente, Chromium auch unter Wayland benutzen zu können. Mit dem Generic Buffer Manager (GBM) aus Mesa ist es nun möglich, direkt hardwarebeschleunigte Grafik-Buffer zu allozieren. Bisher sei dies durch hardwarespezifische X11-Treiber geschehen, so Vignatti.

Mit Hilfe von GBM können damit Buffer erzeugt werden sowie ein EGL-Surface, die als Ziel für die Operationen des GL-Rendering dienen. Diese Buffer landen über Kernel-Operationen durch einen sogenannten Page-Flip als Bild auf dem Display. Somit sei Ozone-GBM die einzige native Möglichkeit, das Composting reiner Vollbild-Anwendungen von Chromium direkt auf die Kernel-Techniken KMS und DRM zu delegieren. Für die Verwaltung von Eingabeereignisse hat Ozone-GBM eine eigene interne Implementierung des Linux-Evdev-Subsystems.

Die Technik erlaubt Chromium somit den kompletten Verzicht auf Fenstersysteme wie X11, Wayland oder auch Directfb, sofern diese nicht gebraucht werden. Zusätzlich dazu gibt es noch Ozone-DRI, die ähnliche Funktionen auf leistungsschwacher Hardware bietet, die zum Beispiel über gar keine GPU verfügen. Details zur Implementierung und den dafür notwendigen Code-Änderungen finden sich im Bugtracker des Chromium-Projekts.


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Thaodan 10. Okt 2014

Ich mag GTK ja eigentlich nicht, aber alles besser als Aura.

bstea 10. Okt 2014

Ersteres dient zum Aufbau von graph. Benutzerflächen wie auch letzteres. Also sei still...



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