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Ozone-GBM: Chrome-Hardwarebeschleunigung auf üblichem Linux nutzbar

Ein Intel-Entwickler beschreibt, wie wichtige Teile des Grafikstacks von ChromeOS auch auf üblichen Linux-Distributionen genutzt werden können. Mit einer Intel-GPU lasse sich so leicht die Hardwarebeschleunigung für den Browser nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Grafikstack von ChromeOS ist sehr verschieden zu dem üblichen Aufbau.
Der Grafikstack von ChromeOS ist sehr verschieden zu dem üblichen Aufbau. (Bild: Andrew Marshall/CC-BY 2.0)

Seit Jahren nutzt das ChromeOS von Google zwar eine Linux-Basis, allerdings auch einen eigenen Grafik-Userspace, der sich teils deutlich von dem üblichen Grafikstack von Linux-Distributionen unterscheidet. Als Abstraktionsschicht ist dafür unter anderem Ozone-GBM entstanden. Der Intel-Entwickler Joone Hur erklärt nun, wie eben jener Bestandteil auch in die üblichen Linux-Distributionen integriert und genutzt werden kann.

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Auf Chromebooks ist Ozone-GBM der zentrale Bestandteil zur Interaktion mit der Intel-GPU und liefert damit Hardwarebeschleunigung für Video, sogenanntes Zero-Copy für Textur-Uploads, und ermöglicht außerdem WebGL oder GPU-beschleunigte CSS-Animationen. Durch Übernahme von Ozone-GBM auf übliche Linux-Systeme können diese Techniken auch unabhängig von ChromeOS im Chromium-Browser genutzt werden.

Schneller und weniger RAM-Nutzung

Von Vorteil ist das natürlich nicht nur für Linux-Desktop-Nutzer, sondern auch für verschiedene Embedded-Projekte, die auf Hardware von Intel setzen, den Chromium-Browser als einzige UI-Komponente verwenden und etwa den Distributionsbaukasten Yocto einsetzen.

Den Angaben des Intel-Entwicklers Hur zufolge beschleunigt die Verwendung von Ozone-GBM verschiedene einfache Benchmarks teils massiv. Die Verwendung des Zero-Copy zum Beispiel, das bisher nur unter ChromeOS bereitstand, können die Frameraten in speziellen Fällen sogar vervierfachen im Vergleich zur Verwendung der Software-Lösung. Ähnliches gilt für die Videobeschleunigung. Darüber hinaus wird deutlich weniger Speicher als zuvor benötigt.

In dem Blogeintrag stellt der Entwickler Anleitungen bereit, wie Ozone-GBM in Arch Linux genutzt werden kann, oder eben mit dem erwähnten Yocto. Wegen Umbauarbeiten am Chromium-Code lassen sich die Arbeiten zurzeit nicht mit einer aktuellen Version des Browsers verwenden, Hur will das aber künftig beheben.



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Thaodan 25. Jun 2018

Du kannst unter Android aber trotzdem keine Standard Linux features nutzen. Eben Plasma...

JohnD 22. Jun 2018

Jein. Letztlich wird alles auf deinem Rechner ausgeführt. Unter Hardware Beschleunigung...


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