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Wie die Meere den Klimawandel bremsen

Ohne die Ozeane als gigantische Speicher wären der Treibhauseffekt und die Erderwärmung heute schon viel weiter fortgeschritten. Mit rund 38.000 Gigatonnen speichern sie 60 Mal so viel Kohlenstoff wie in der gesamten Erdatmosphäre vor Beginn der Industrialisierung. Jedes Jahr nehmen sie - trotz regional starker Schwankungen - gut ein Viertel der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen auf. Als Wärmespeicher sind die Ozeane sogar noch effizienter. Laut Weltklimabericht speichern sie 93 Prozent der Wärme, während sich der kleine Rest auf Luft, Land und Eis verteilt. So sind die Meere der zentrale Indikator für die Erderwärmung.

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"Glücklicherweise ist die absolute Aufnahmekapazität noch lange nicht erreicht", sagt Nicolas Gruber von der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETHZ). Das gilt sowohl für Wärme als auch für Kohlendioxid. Allein 2017 steigerte sich die Ozeanwärme im Vergleich zum Vorjahr um eine Energiemenge, die dem 600-Fachen der gesamten Stromproduktion Chinas entsprach. So wird diese sogenannte Wärmesenke weiterhin stark bleiben - wie stark, könne allerdings noch nicht mit Sicherheit gesagt werden, räumt der Schweizer Klimaforscher ein. Heute lässt sich belegen, dass die Wärme sich nicht mehr nur im Oberflächenwasser konzentriert, sondern bis in drei Kilometer tiefe Wasserschichten vorgedrungen ist.

Die Speicherung bleibt nicht ohne Folgen. So waren die letzten fünf Jahre für die Ozeane die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Das Wasser hat sich in den vergangenen 30 Jahren um durchschnittlich 0,5 Grad Celsius erwärmt, in der Ostsee sogar um 1,5 Grad. Das hat nicht nur einen Anstieg des Meeresspiegels zur Folge. Da die Erwärmung der Luft in der Arktis besonders stark ausgeprägt ist, könnte der Nordpol schon binnen zwei Jahrzehnten jeweils zum Sommerende im September komplett eisfrei sein. "Wir müssen uns dort von der Vorstellung des ewigen Eises verabschieden", sagt Pik-Forscher Levermann.

Dirk Notz sieht diese Gefahr ebenfalls, hat jedoch noch etwas Hoffnung. "Wenn wir morgen die Emissionen stoppen, könnte das arktische Meereis das ganze Jahr über erhalten bleiben." Andernfalls geht auch er davon aus, dass der arktische Ozean in 20 Jahren zumindest im Sommer eisfrei sein wird. Einziger Vorteil: Der Schifffahrt eröffnen sich in den Sommermonaten mit der Nordwest- und der Nordostpassage im Nordmeer dauerhaft neue, kürzere Routen.

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 Forscherdiskussion: Rätsel um den versiegenden GolfstromDer Ozean ist sauer 
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Copper 28. Okt 2019

Leider sind gerade diese "Erleuchteten" und "Wissenden" diejenigen, die von anderen...

Clown 21. Okt 2019

Ich find das toll, dass Leute Meinungen haben zu Themen, zu denen sie sich nicht mal...

q96500 03. Okt 2019

Die Idee mit den Bäumen macht mehr Sinn...kostet auch nichts, wieso auch immer alles mit...

Terence01 29. Sep 2019

Dieses ganze Gequatsche ums Energiesparen ist sinnlos. Was z.B. Europa einspart hauen die...

Terence01 26. Sep 2019

Warum werden wir fast stündlich darauf aufmerksam gemacht dass zu viele fossile...


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