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Links ein Oneplus Three mit CM 13, rechts ein Oneplus Three mit OxygenOS
Links ein Oneplus Three mit CM 13, rechts ein Oneplus Three mit OxygenOS (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Unterschiede bei der Fotoqualität

Im Vergleich der Kamera-Apps gibt es sowohl bei CM 13 als auch bei OxygenOS jeweils Vor- und Nachteile. Grundsätzlich bietet die Kameraanwendung auf dem Oneplus Three mit OxygenOS mehr Aufnahmefunktionen, wie etwa einen Zeitraffermodus, eine Zeitlupenoption und einen Panoramamodus. Die Kamera-App von CM 13 bietet hier nur einen Panorama-Modus, zusätzlich können Nutzer einen Automatik-, einen Sport-, einen Bildstabilisierungs-, einen Nachtblitz- sowie einen HDR-Modus auswählen. HDR steht auch als automatisch hinzuschaltbare Option zur Verfügung.

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  • Auf den ersten Blick sehen sich der Startbildschirm von OxygenOS und ...
  • ... CM 13 mit dem Google-Now-Launcher ziemlich ähnlich - bis auf die unterschiedliche Bestückung mit Widgets und Icons. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch der Cyanogenmod-eigene Launcher Trebuchet unterscheidet sich auf dem Startbildschirm nicht nennenswert. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch die Schnelleinstellungen sehen bei OxygenOS ...
  • ... und CM 13 nahezu identisch aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Einen ersten großen Unterschied gibt es, wenn der Nutzer nach rechts wischt: Bei OxygenOS befindet sich hier Shelf, eine Art Google-Now-Ersatz, der mit Widgets bestückt werden kann - beispielsweise mit dem Google-Now-Widget. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Google-Now-Launcher von CM 13 hingegen zeigt hier das echte Google Now an. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei der App-Übersicht hingegen herrscht wieder Verwechslungsgefahr: Hier der App Drawer von OxygenOS ...
  • ... und hier der von CM 13 mit dem Google-Now-Launcher. (Screenshot: Golem.de)
  • Die App-Übersicht von Trebuchet hingegen ist anders aufgebaut. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Einstellungen fallen deutlichere Unterschiede auf, hier das Menü von OxygenOS. (Screenshot: Golem.de)
  • Bereits auf den ersten Blick ist zu sehen, dass sich die Einstellungsmenüs unterscheiden - hier das von CM 13. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Display-Einstellungsmenü von OxygenOS ...
  • ... und das Display-Einstellungsmenü von CM 13 (Screenshot: Golem.de)
  • Bei OxygenOS kann die Farbe der Benachrichtigungs-LED aus acht vorbestimmten Farben ausgewählt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei CM 13 ist der verfügbare Farbraum größer, zudem können die Frequenz und die Art des Blinkens bestimmt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Kamera-App von OxygenOS bietet ein aufgeräumtes Interface. (Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt einige Aufnahmemodi, ...
  • ... die Einstellungsmöglichkeiten sind allerdings sehr begrenzt. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch die Kamera-App von CM 13 wirkt aufgeräumt. (Screenshot: Golem.de)
  • Modi wie Zeitlupe oder Zeitraffer gibt es nicht, dafür verschiedene Aufnahmeautomatiken. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Einstellungsmenü der Kamera-App von CM 13 ...
  • ... ist weitaus umfangreicher. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Ergebnisse der Kamera-Apps der beiden Systeme sehen auf den ersten Blick gleich aus - hier die Aufnahme der Kamera-App von CM 13, ...
  • ... und hier das gleiche Motiv unter OxygenOS aufgenommen. In den Details sind die Fotos unter CM 13 etwas schärfer, dafür aber auch reicher an Artefakten. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir mussten unter CM 13 den Sportmodus verwenden - der Automatikmodus belichtet Bilder häufig über. (Screenshot: Golem.de)
  • In schummrigem Licht macht die Kamera unter CM 13 schlechtere Aufnahmen - das Bildrauschen und die Artefakte sind deutlicher als ...
  • ... bei den Fotos, die unter Oxygen OS gemacht wurden, wie bei Detailvergrößerungen zu sehen ist. (Screenshot: Golem.de)
Bei OxygenOS kann die Farbe der Benachrichtigungs-LED aus acht vorbestimmten Farben ausgewählt werden. (Screenshot: Golem.de)


Allerdings bietet die CM-13-Kamera weitaus mehr Einstellungsmöglichkeiten, wenn es um die Details geht. So können Nutzer neben der eigentlichen Auflösung auch die Bildqualität in Prozent, eine Gesichtserkennung und eine Rote-Augen-Korrektur einstellen sowie die Bildattribute wie Sättigung, Kontrast und Schärfe manuell korrigieren.

Auch eine Rauschreduzierung und ein spezieller Modus mit hellem Bildschirm für draußen sind aktivierbar. Einen separaten manuellen Modus gibt es bei der Kamera-App von CM 13 nicht, auch kann die Kamera keine Bilder im RAW-Format aufzeichnen - mit der Kamera unter OxygenOS ist das möglich. Videos in 4K können die Kamera-Apps beider Systeme aufzeichnen.

Fotos der Oxygen-OS-Kamera sind besser

Im direkten Vergleich der Fotos fällt uns auf, dass die Bilder des Three mit CM 13 ein klein wenig schärfer als die unter OxygenOS aufgenommenen sind. Dafür zeigen sich unter starker Vergrößerung schneller Kompressionsartefakte. Auf den ersten Blick wirken die Fotos jedoch identisch. Allerdings arbeitet der Auto-HDR-Modus unter OxygenOS etwas besser, unter CM 13 haben wir etwas zu stark belichtete Stellen in unseren Bildern.

Auffallend ist, dass der Automatik-Modus der Kamera-App von CM 13 bei Tageslichtaufnahmen mitunter zu helle Bilder produziert. Wir haben in unseren Tests mit dem Sportmodus die besten Ergebnisse erzielt - auch, wenn wir ganz normale Motive aufgenommen haben. Bei Aufnahmen in weniger guten Belichtungssituationen wie etwa in Innenräumen sind deutliche Unterschiede bei der Bildqualität erkennbar: Das Three mit OxygenOS macht Bilder mit merklich weniger Bildrauschen und Kompressionsartefakten als das Gerät mit CM 13.

Insgesamt betrachtet bietet das Oneplus Three mit CM 13 zwar mehr Einstellungsmöglichkeiten bei den Details, die Qualität der Bilder ist mitunter aber nicht so gut wie beim Three, das mit OxygenOS läuft. Auch die Möglichkeit der RAW-Unterstützung und Spielereien wie einen Slow-Motion-Modus und einen Zeitraffer bietet die native Kamera-App von CM 13 nicht. Hier lohnt es sich, alternative Kamera-Apps auszuprobieren, wie beispielsweise Open Camera, das nach Aktivierung der Camera2-API auch Bilder im RAW-Format speichern kann, oder die Kamera-App von Google. Bei beiden Apps ist die Qualität der Fotos besser als mit der ursprünglichen Kamera-App von CM 13.

Beide Systeme sind gleich schnell

Signifikante Unterschiede bei der Systemgeschwindigkeit sind uns im direkten Vergleich zwischen OxygenOS und CM 13 auf dem Three nicht aufgefallen. Beide Geräte öffnen Apps auch dann noch flink, wenn schon mehrere geöffnet sind. Die Benutzeroberfläche läuft sowohl unter OxygenOS als auch unter CM 13 flüssig, die Nightly Builds von Cyanogenmod sind stabil genug, um das Three damit als Alltagsgerät nutzen zu können - das Snapshot Release allemal.

Der Fingerabdrucksensor funktioniert unter CM 13 problemlos und genauso gut wie unter OxygenOS. Die Registrierung der Abdrücke erfolgt über das Marshmallow-interne Einrichtungsprogramm, anschließend können wir das Three mit CM 13 mit unserem Finger entsperren. Ein zeitlicher Unterschied zum Gerät mit OxygenOS ist uns bei der Erkennung unseres Fingerabdrucks nicht aufgefallen.

Auch unter CM 13 funktioniert Dash-Charging

Das Three verfügt über ein eigenes Ladegerät, mit dem das Smartphone schnell aufgeladen werden kann. Dank der von Oneplus "Dash" genannten Technik ist es möglich, innerhalb von 30 Minuten das Smartphone von 0 auf über 60 Prozent Akkuladung zu laden. Dabei wird das Gerät nicht heiß, da die beim Laden entstehende Wärme über das Ladegerät abgegeben wird. Zudem lädt das Three auch dann noch relativ schnell auf, wenn es während des Ladevorgangs genutzt wird.

Wer sich CM 13 auf das Three flasht, braucht keine Angst zu haben, diese Vorteile zu verlieren: Auch mit Cyanogenmod schafft es das Dash-Ladegerät, innerhalb von 30 Minuten über 60 Prozent Akkuladung zu liefern. Das Three wird dabei genauso wenig warm wie unter OxygenOS. Bei der Akkulaufzeit konnten wir in unserem Test keine signifikanten Unterschiede in der Laufzeit feststellen - unter beiden Systemen hält das Three auch bei stärkerer Nutzung einen Tag lang durch.

Der Alarm-Schieberegler des Oneplus Three lässt sich unter CM 13 übrigens genauso nutzen wie unter OxygenOS. Schieben wir ihn eine Position nach oben, werden nur noch Benachrichtigungen von Favoriten sowie Alarme hörbar angezeigt, in der Position ganz oben bleibt das Three grundsätzlich stumm - außer bei Alarmen.

 C-Apps bringen Cyanogen-OS-Funktionen für CM 13Fazit 

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IchBIN 15. Sep 2016

Das klingt sehr gut! Nun die Frage: Wie ist das Vorgehen bei so einem Wechsel? Einfach...

deinkeks 15. Sep 2016

O2 = Telefonica, d.h. Eplus, O2, BASE alle Netze unter einem Dach, die Netze wurden...

IchBIN 31. Aug 2016

Hmm, das stimmt zwar, aber passt zugleich auch irgendwie nicht in mein Mindset. Denn...

IchBIN 30. Aug 2016

...aus einem wirklich tollen Handy ein Zunephone machen? ;-)

Ovaron 30. Aug 2016

Dieser Aspekt hat mir ebenfalls gefehlt.



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