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Links ein Oneplus Three mit CM 13, rechts ein Oneplus Three mit OxygenOS
Links ein Oneplus Three mit CM 13, rechts ein Oneplus Three mit OxygenOS (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Benutzeroberflächen auf den ersten Blick gleich

Auf den ersten Blick sind die Benutzeroberflächen von OxygenOS (bei uns in der Version 3.2.4 installiert) und CM 13 (aktueller Nightly Build sowie Snapshot-Release vom 20. August 2016) zum Verwechseln ähnlich. Bei CM 13 stehen zwei Launcher zur Auswahl: Trebuchet, der CM-Launcher, und der Google Now Launcher. Besonders wenn Letzterer verwendet wird - wie es standardmäßig der Fall ist, wenn die Google-Apps installiert sind -, sind die Design-Gemeinsamkeiten zu OxygenOS sehr stark. Trebuchet unterscheidet sich hauptsächlich durch den Aufbau der App-Übersicht.

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  • Auf den ersten Blick sehen sich der Startbildschirm von OxygenOS und ...
  • ... CM 13 mit dem Google-Now-Launcher ziemlich ähnlich - bis auf die unterschiedliche Bestückung mit Widgets und Icons. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch der Cyanogenmod-eigene Launcher Trebuchet unterscheidet sich auf dem Startbildschirm nicht nennenswert. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch die Schnelleinstellungen sehen bei OxygenOS ...
  • ... und CM 13 nahezu identisch aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Einen ersten großen Unterschied gibt es, wenn der Nutzer nach rechts wischt: Bei OxygenOS befindet sich hier Shelf, eine Art Google-Now-Ersatz, der mit Widgets bestückt werden kann - beispielsweise mit dem Google-Now-Widget. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Google-Now-Launcher von CM 13 hingegen zeigt hier das echte Google Now an. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei der App-Übersicht hingegen herrscht wieder Verwechslungsgefahr: Hier der App Drawer von OxygenOS ...
  • ... und hier der von CM 13 mit dem Google-Now-Launcher. (Screenshot: Golem.de)
  • Die App-Übersicht von Trebuchet hingegen ist anders aufgebaut. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Einstellungen fallen deutlichere Unterschiede auf, hier das Menü von OxygenOS. (Screenshot: Golem.de)
  • Bereits auf den ersten Blick ist zu sehen, dass sich die Einstellungsmenüs unterscheiden - hier das von CM 13. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Display-Einstellungsmenü von OxygenOS ...
  • ... und das Display-Einstellungsmenü von CM 13 (Screenshot: Golem.de)
  • Bei OxygenOS kann die Farbe der Benachrichtigungs-LED aus acht vorbestimmten Farben ausgewählt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei CM 13 ist der verfügbare Farbraum größer, zudem können die Frequenz und die Art des Blinkens bestimmt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Kamera-App von OxygenOS bietet ein aufgeräumtes Interface. (Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt einige Aufnahmemodi, ...
  • ... die Einstellungsmöglichkeiten sind allerdings sehr begrenzt. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch die Kamera-App von CM 13 wirkt aufgeräumt. (Screenshot: Golem.de)
  • Modi wie Zeitlupe oder Zeitraffer gibt es nicht, dafür verschiedene Aufnahmeautomatiken. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Einstellungsmenü der Kamera-App von CM 13 ...
  • ... ist weitaus umfangreicher. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Ergebnisse der Kamera-Apps der beiden Systeme sehen auf den ersten Blick gleich aus - hier die Aufnahme der Kamera-App von CM 13, ...
  • ... und hier das gleiche Motiv unter OxygenOS aufgenommen. In den Details sind die Fotos unter CM 13 etwas schärfer, dafür aber auch reicher an Artefakten. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir mussten unter CM 13 den Sportmodus verwenden - der Automatikmodus belichtet Bilder häufig über. (Screenshot: Golem.de)
  • In schummrigem Licht macht die Kamera unter CM 13 schlechtere Aufnahmen - das Bildrauschen und die Artefakte sind deutlicher als ...
  • ... bei den Fotos, die unter Oxygen OS gemacht wurden, wie bei Detailvergrößerungen zu sehen ist. (Screenshot: Golem.de)
... und CM 13 nahezu identisch aus. (Screenshot: Golem.de)

Sowohl das Entwicklerteam von Oneplus als auch das von CM 13 haben bewusst am ursprünglichen Aussehen der Android-Oberfläche nicht viel geschraubt. Die OxygenOS-Programmierer um Helen Li setzen stattdessen auf kleine Extrafunktionen. Ein großer Teil der Entwickler stammt vom ROM-Team Paranoid Android, einem der ehemals größeren Konkurrenten von Cyanogenmod.

Shelf statt Google Now

Bestandteil des Google-Launchers - der auf Cyanogenmod läuft, wenn die Google Apps installiert sind - ist Google Now, das auf dem Startbildschirm links neben dem Hauptdisplay untergebracht ist. Oneplus hat versucht, dieses Konzept mit der Shelf-Funktion zu kopieren: Hier können Nutzer Widgets auf einem separaten Bildschirm neben dem Hauptdisplay ablegen; Google Now kann separat immer noch verwendet werden. Vorteil gegenüber dem Google-Launcher: Nutzer, die nicht Google Now nutzen möchten, haben mit Shelf eine Alternative.

Im direkten Vergleich bietet Shelf aber nicht annähernd vergleichbare Inhalte. Im Grunde ist das aber auch nicht weiter tragisch: Wer unter OxygenOS dennoch den Google-Now-Launcher nutzen möchte, kann ihn sich einfach im Play Store herunterladen. CMs eigenen Trebuchet-Launcher hingegen gibt es nicht ohne weiteres zum Nachinstallieren, einen wirklich entscheidenden Unterschied macht dieser unserer Meinung nach aber ohnehin nicht.

Das ausklappbare Benachrichtigungsmenü beider Android-Distributionen gleicht sich bis auf kleine Unterschiede in der Schriftgröße nahezu perfekt. Auch die Schnelleinstellungen sehen zunächst gleich aus, allerdings bietet CM 13 zwei Einstellungskacheln mehr. Das Prinzip, etwa bei den WLAN- und Bluetooth-Einstellungen zusätzliche Optionen direkt in den Schnelleinstellungen einblenden zu können, verfolgen sowohl CM 13 als auch OxygenOS.

Einstellungsmenü zeigt erste Unterschiede

In den Einstellungsmenüs von CM 13 und OxygenOS fallen dann die ersten größeren Unterschiede auf. Nicht nur haben die Untermenüs verschiedene Namen, auch der Einstellungsumfang unterscheidet sich mitunter stark. So können wir etwa bei CM 13 in den Display-Einstellungen automatisch die Farbtemperatur des Bildschirms anhand der Tageszeit anpassen lassen - und so zum Abend hin die Display-Darstellung wärmer werden lassen. Das soll Studien zufolge besser für den Schlaf sein.

Bei OxygenOS gibt es diese Nacht-Option auch, allerdings muss der Nutzer sie manuell auslösen. Auch lässt sich die Farbtemperatur nur mit einem unbeschrifteten Schieberegler justieren, bei CM 13 können wir die Temperatur in Grad Kelvin angeben. Die generelle Display-Farbe lässt sich unter Cyanogenmod ebenso weitaus genauer in den drei Farben Rot, Grün und Blau einstellen; bei OxygenOS gibt es auch hier wieder nur einen einzelnen Schieberegler.

 OxygenOS vs. Cyanogenmod im Test: Ein Oneplus Three, zwei SystemeMehr Einstellungsmöglichkeiten bei der Display-Darstellung 

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IchBIN 15. Sep 2016

Das klingt sehr gut! Nun die Frage: Wie ist das Vorgehen bei so einem Wechsel? Einfach...

deinkeks 15. Sep 2016

O2 = Telefonica, d.h. Eplus, O2, BASE alle Netze unter einem Dach, die Netze wurden...

IchBIN 31. Aug 2016

Hmm, das stimmt zwar, aber passt zugleich auch irgendwie nicht in mein Mindset. Denn...

IchBIN 30. Aug 2016

...aus einem wirklich tollen Handy ein Zunephone machen? ;-)

Ovaron 30. Aug 2016

Dieser Aspekt hat mir ebenfalls gefehlt.



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