Abo
  • Services:

OxygenOS von Oneplus: "Wir wollen keine Funktionen entwickeln, die nerven"

Oneplus setzt bei der Entwicklung seines ersten eigenen Android-ROMs auf die wichtigsten Programmierer von Paranoid Android. Golem.de hat mit Helen Li, der Hauptverantwortlichen für die Entwicklung von OxygenOS, über das ROM und seine Entstehung gesprochen.

Artikel veröffentlicht am ,
Helen Li von Oneplus im Gespräch mit Golem.de
Helen Li von Oneplus im Gespräch mit Golem.de (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit OxygenOS will Oneplus eine eigene, unabhängig von anderen Programmierteams entwickelte Android-Distribution auf den Markt bringen. Helen Li ist seit kurzem bei dem chinesischen Hersteller als Head of Mobile Product die Hauptverantwortliche für die Entwicklung des ROMs. Golem.de hat mit ihr auf dem Mobile World Congress über die Entwicklung von OxygenOS gesprochen.

Inhalt:
  1. OxygenOS von Oneplus: "Wir wollen keine Funktionen entwickeln, die nerven"
  2. PA-Programmierer sind kreativ

Li bringt einige Programmiererfahrung mit: Nach ihrem Studium an der Universität Waterloo in Kanada arbeitete sie als Programmiererin und Programmiermanagerin bei Microsoft, anschließend bei Startups in New York und Seattle. 2014 traf sie über einen gemeinsamen Freund bei Cyanogen den Oneplus-Mitbegründer Carl Pei, der ihr die jetzige Stelle in Shenzhen anbot. Nach relativ kurzer Überlegungszeit nahm sie an, seitdem arbeitet sie an der Entwicklung von OxygenOS.

  • Helen Li von Oneplus im Gespräch mit Golem.de (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Helen Li von Oneplus im Gespräch mit Golem.de (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Mitteilung, dass Oneplus für die Entwicklung seiner ersten eigenen Android-Distribution zahlreiche Mitglieder von Paranoid Android (PA) abgeworben hat, kam etwas überraschend. Dabei handelt es sich nicht nur um eine bloße Zusammenarbeit: "Die Programmierer sind direkt bei Oneplus angestellt", erklärt Li. "Das Kernteam ist nach Shenzhen gezogen, unter anderem Aaron, Arz und Hieu." Aaron Gascoigne ist der bisherige Team Leader von Paranoid Android, Arz Bhatia der Lead Designer, Hieu Nguyen der Software Architect.

Paranoid Android besteht weiterhin

Die Rekrutierung der PA-Programmierer bedeutet Li zufolge aber nicht das Ende von Paranoid Android. "Wir haben nicht das gesamte Entwicklerteam angestellt. Paranoid Android ist immer noch Open Source, es gibt weiterhin Leute, die daran arbeiten", erklärt sie. Auch können die jetzt für Oneplus arbeitenden Entwickler durchaus weiter an dem Projekt arbeiten. Eine Schwächung dürfte der Weggang der Hauptverantwortlichen aber sicherlich schon bedeuten.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Porta Westfalica
  2. über duerenhoff GmbH, Region Münster

Die Verpflichtung des PA-Teams heißt für Oneplus nicht, dass für OxygenOS einfach die Funktionen von Paranoid Android kopiert werden sollen; stattdessen wird das ROM von Grund auf neu gebaut. "Wir sind Oneplus, nicht Paranoid Android. Wir haben die PA-Entwickler eingestellt, damit wir deren kreativen Einfluss für die Entwicklung unseres ROMs nutzen können", erklärt Li. "Wir werden die Ideen vieler Leute aufnehmen, aber am Ende wird OxygenOS unser eigenes, individuelles ROM werden."

PA-Programmierer sind kreativ 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

airstryke1337 08. Mär 2015

meine gebete wurden erhört, endlich jemand der usability verstanden hat: ein button für...

Nigcra 06. Mär 2015

Cyanogen erscheint ja weiterhin für das OnePlus, Partnerschaft hin oder her. Das Default...

Nigcra 06. Mär 2015

Was nervt OnePlus denn? Die Presse nervt, das ist alles. Ich habe mich vor einem Jahr...

Wechselgänger 06. Mär 2015

Das ist auch mein Plan: Erstmal bei CMxxS bleiben, solange es da Updates gibt. Oxygen OS...

SchmuseTigger 06. Mär 2015

Stimmt auf jeden Fall. Also die ganze Aussage


Folgen Sie uns
       


Pillars of Eternity 2 - Fazit

Das Entwicklerstudio Obsidian hat sich für Pillars of Eternity 2 ein unverbrauchtes Szenario gesucht. Im Fazit zeigen wir Spielszenen aus dem Baldur's-Gate-mäßigen Rollenspiel, das wirkt, als handele es in der Karibik.

Pillars of Eternity 2 - Fazit Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

SpaceX: Rundum verbesserte Falcon 9 fliegt zum ersten Mal
SpaceX
Rundum verbesserte Falcon 9 fliegt zum ersten Mal

Landen, Auftanken und 24 Stunden später wieder starten. Das will SpaceX mit der neusten und endgültigen Version der Falcon-9-Rakete erreichen. In der letzten Nacht hat sie erfolgreich einen Satelliten für Bangladesch in den Orbit gebracht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Xbox Adaptive Controller ausprobiert: 19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme
    Xbox Adaptive Controller ausprobiert
    19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme

    Microsoft steigt in den Markt der zugänglichen Geräte ein. Der Xbox Adaptive Controller ermöglicht es Menschen mit temporärer oder dauerhafter Bewegungseinschränkung zu spielen, ohne enorm viel Geld auszugeben. Wir haben es auf dem Microsoft Campus in Redmond ausprobiert.
    Von Andreas Sebayang

    1. Firmware Xbox One erhält Option für 120-Hz-Bildfrequenz
    2. AMD Freesync Xbox One erhält variable Bildraten
    3. Xbox One Streamer können Gamepad mit Spieler teilen

      •  /