Oxy: Neue Smartwatch soll mit offenem Betriebssystem kommen

Mit Oxy soll eine neue Smartwatch per Crowdfunding finanziert werden, die tatsächlich wie eine echte Armbanduhr aussieht und in einem runden und einem eckigen Modell kommen soll. Das Android-basierte Betriebssystem soll zudem für Entwickler offen sein.

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Die runde Oxy in Schwarz auf der optional erhältlichen Ladestation
Die runde Oxy in Schwarz auf der optional erhältlichen Ladestation (Bild: Oxy)

Die Smartwatch Oxy des Startups Oxy Technologies sieht dank ihres Edelstahlgehäuses wie eine klassische Armbanduhr aus. Als Betriebssystem soll das vom Chiphersteller Ingenic veröffentlichte ELF OS verwendet werden, das auf Android 5.1.1 basiert und komplett offen für Entwickler ist. Erhältlich ist Oxy noch nicht, aktuell sammeln die Entwickler per Crowdfunding Geld für die Produktion der Uhr.

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Die Entwicklung der Smartwatch scheint bereits weit fortgeschritten beziehungsweise abgeschlossen zu sein: Es gibt bereits zwei Prototypversionen, laut Aussage der Entwickler werde das Finanzierungsziel von 250.000 US-Dollar für die Produktion von Oxy benötigt. Diese kann ab Januar 2016 beginnen.

  • Die neue Smartwatch Oxy (Bild: Oxy)
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  • Die neue Smartwatch Oxy (Bild: Oxy)
Die neue Smartwatch Oxy (Bild: Oxy)

Äußerlich kommt Oxy verglichen mit anderen Smartwatches dem Design einer klassischen Herrenarmbanduhr tatsächlich sehr nahe: Die Smartwatch soll entweder als runde Version mit einer Displaydiagonalen von 1,39 Zoll oder als eckige Version mit einer Diagonalen von 1,63 Zoll erhältlich sein. Das Gehäuse soll aus Edelstahl sein, die Displays sind AMOLEDs.

Wearable-SoC von Ingenic

Im Inneren soll das von Ingenic speziell für Wearables entwickelte M200-SoC arbeiten, das zwei Kerne hat. Ein Kern ist auf 1,2 GHz getaktet und für anspruchsvolle Aufgaben reserviert, während der zweite Kern mit einer Taktrate von nur 300 MHz für weniger rechenintensive Tätigkeiten genutzt wird.

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Oxy soll WLAN nach 802.11b/g/n unterstützen, die Verbindung zum Smartphone erfolgt über Bluetooth 4.1. Ein Lautsprecher und ein Mikrofon sind eingebaut, die Smartwatch soll auch mit Sprachkommandos gesteuert werden können. Der eingebaute Flashspeicher ist nach aktuellem Stand 8 GByte groß, der Arbeitsspeicher 1 GByte. Zur Akkulaufzeit macht Oxy Technologies keine Angaben.

Offenes ELF OS basiert auf Android 5.1.1

Als Betriebssystem soll das von Ingenic entwickelte ELF OS zum Einsatz kommen, ein auf Android 5.1.1 basierendes Wearable-Betriebssystem. Das OS ist offen und soll komplett herunterladbar sein; Entwickler sollen dank zusätzlichem SDK leicht eigene Anwendungen programmieren können. Für unerfahrene Programmierer will Oxy Technologies Anleitungen zur Verfügung stellen.

Dank der Android-Basis sollen auch herkömmliche Android-Apps auf der Oxy-Smartwatch installiert werden können. Die Oxy soll sowohl mit Android-Smartphones ab der Version 4.3, iPhones ab iOS 8 und Windows-Smartphones ab Windows 10 kompatibel sein - damit wäre sie eine der wenigen Smartwatches, die auch von Windows-Nutzern verwendet werden können.

Die Verbindung soll über eine Companion-App erfolgen, hier sollen Nutzer auch einstellen können, welche Benachrichtigungen sie erhalten möchten. Von der Art und Weise der Benutzung ähnelt die Oberfläche der Smartwatch Android Wear.

Finanzierungskampagne läuft bis Januar 2016

Die Finanzierungskampagne auf Indiegogo läuft bis Mitte Januar 2016, aktuell haben die Oxy-Macher 12.500 US-Dollar gesammelt. Sie erhalten das Geld nur, wenn bis zum Stichtag tatsächlich 250.000 US-Dollar zusammenkommen. Aktuell können sich Unterstützer eine Oxy für 240 US-Dollar zuzüglich Versandkosten sichern, dazu gibt es das magnetische Ladekabel. Der Unterstützer kann wählen, ob er ein rundes oder ein eckiges Modell haben möchte. Die Auslieferung der Uhr soll im Juni oder Juli 2016 erfolgen.

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TarikVaineTree 18. Nov 2015

Na endlich. Damit kann ich dann theoretisch wirklich mal alles machen, was auch mit dem...

jose.ramirez 18. Nov 2015

Meine Moto 360 hält ca. 2 Tage.

jose.ramirez 18. Nov 2015

Quatsch, Android ist offen, siehe aosp. Der Linux Kernel ist auch offen. Das Problem...

Jasmin26 18. Nov 2015

vielleicht hat er den Geldbeutel gemeint ?



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