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Oxwall: die Alternative zu klassischen Netzwerken
Oxwall: die Alternative zu klassischen Netzwerken (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Oxwall ist polyzentrisch

Wer allerdings den sachlichen, themenzentrierten Ansatz klassischer Foren schätzt, muss mit Oxwall nicht darauf verzichten: Es gibt ein Modul dafür. Auch andere Werkzeuge für sachorientierte Zusammenarbeit können genutzt werden: Wiki, Terminkalender, FAQ, Umfragen oder das Frage-Antwort-Modul. Letzteres erlaubt es, Fragen zu stellen und aus den Antworten die beste auszuwählen.

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Foren sind, wie der Name andeutet, virtuelle Plätze, auf denen man sich trifft. Sie sind monozentrisch. Social Networks dagegen sind polyzentrische Netze, jeder Benutzer ist sein eigenes Zentrum. Während man in Foren jeden Benutzer sieht und Nervensägen aktiv in den Ignore-Filter stecken muss, kann ein Social Network so eingerichtet werden, dass jeder Nutzer nur Beiträge seiner Freunde zu sehen bekommt. Konflikte entstehen daher seltener, das Klima ist angenehmer.

Vielfalt bändigen

Auch stark divergierende Gemeinschaften mit vielen unterschiedlichen Interessen profitieren vom Social-Ansatz: Weil die Nutzer ihre Freundeskreise selbst organisieren, braucht der Admin sich nicht den Kopf zu zerbrechen, wie er die Inhalte logisch strukturieren soll. In Firmen können solche Freundeskreise sehr effektiv sein: Sie ermöglichen schnelle Absprachen, die Mitarbeiter organisieren ihr Knowledge Management selbst.

Das kommt vor allem in großen Organisationen mit mehr als 1.000 Mitgliedern zum Tragen. Aber auch für kleinere Communitys ist Oxwall eine gute Wahl: Es sieht einfach besser aus als zum Beispiel vBulletin.

Facebook-Gegner bevorzugen oft das Modell des Federated Social Network aus einem offenen Verbund beliebig vieler autonomer Server. Die klassische E-Mail funktioniert so, Projekte wie Friendica und Diaspora versuchen das Prinzip auf Social-Plattformen zu heben. Oxwall unterstützt diesen Ansatz bisher nicht. Es gibt zwar ein Plugin, das Oxwall-Server miteinander verbindet, es werden aber nur Blog-Beiträge zwischen den Servern ausgetauscht.

Oxwall einrichten

Die Systemvoraussetzungen zum Einrichten von Oxwall erfüllt heute fast jeder LAMP-Server. Einzig ein Cron-Job, der einmal pro Minute ausgeführt wird, fällt aus dem Rahmen. Bei der Providerwahl sollte vorab geklärt werden, ob ein so häufig ausgeführter Cron-Job erlaubt ist. Er sorgt unter anderem dafür, dass die E-Mails des Systems verschickt werden. Kleinere Communitys können auch auf Shared Hosting laufen, sofern der Cron-Job dort eingerichtet werden kann.

Die Installation erfolgt wie bei vielen anderen PHP-basierten Systemen: Datenbank anlegen, deren Zugangsdaten speichern, Oxwall-Dateien in einem Ordner auf dem Server ablegen, diesen im Browser aufrufen, Einstellungen eintragen, ein paar Mal "Continue" klicken. Und den Cron Job anlegen.

Freunde einladen

Wer eine Oxwall-Site aufbaut, sollte frühzeitig einige Freunde oder Kollegen zum Ausprobieren einladen. Alleine, nur mit ein paar Fake-Benutzern, kommt man nicht weit, wenn man soziale Software durchtesten will.

Zentrales Element einer Oxwall-Seite ist der Livestream. Hier erscheint, was auf der Plattform passiert: Anna hat Geburtstag, Bernd gefällt das, Carla postet ein ulkiges Foto, Detlef ein Video, das Erna kommentiert, und so weiter und so fort. Man kennt das.

Den Livestream gibt es in mehreren Varianten: Im zentralen Livestream erscheint fast alles, im persönlichen nur News, die den aktuellen Benutzer betreffen. Beiträge aus Gruppen erscheinen nur in den Livestreams von deren Mitgliedern. Unter /admin/pages/manage lässt sich einstellen, welche Seite der Benutzer als Erstes zu sehen bekommt: seinen privaten oder den allgemeinen Livestream oder eine ganz andere Seite.

 Oxwall: Soziales Netzwerk in EigenregieWeniger ist mehr 

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Klausens 23. Feb 2016

Wenn ich mal übersetzen darf: Mimimimimimiii

throgh 21. Feb 2016

Scherzfrage oder ernst gemeint? Aber nicht falsch verstehen: Kontakte zu knüpfen ist eine...

matok 19. Feb 2016

Keine Ahnung, was du für eine Vorstellung von 2011 hast, aber auch damals konnte man...

hansenhawk 18. Feb 2016

Irgendwie passiert das in letzter Zeit öfter, man liest etwas und hat den Eindruck das...



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