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Owncloud-Fork: Nextcloud 12 skaliert Global

Dank der Zusammenarbeit mit vielen Universitäten skaliert Nextcloud 12 "grenzenlos". Die Software kann auf verschiedenen Nodes laufen, so dass auf zentrale Datenbanken-, Speicher- und Cache-Lösungen verzichtet werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Nextcloud 12 bringt das sogenannte Global Scale.
Nextcloud 12 bringt das sogenannte Global Scale. (Bild: Nextcloud)

Zusätzlich zu den Funktionen aus der Betaversion enthält die nun verfügbare finale Version 12 des Kollaborationsservers Nextcloud eine Funktion, die als Global Scale (GS) bezeichnet wird. Nextcloud GS ist in Zusammenarbeit mit verschiedenen europäischen Hochschulen und Verbänden entstanden, um als Dienst auch für Hunderte Millionen Nutzer weltweit zur Verfügung zu stehen. Diese Skalierung sei "quasi grenzenlos", heißt es in der Ankündigung.

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Dies ermöglicht etwa, die Daten näher an ihre Nutzer heranzubringen, so dass der Zugriff darauf beschleunigt wird. Ebenso können dadurch Daten der Nextcloud-Installation eines internationalen Unternehmens in unterschiedlichen Jurisdiktionen gespeichert werden, etwa in Abhängigkeit des Standorts der jeweiligen Niederlassung.

Weltweit verteilte Nodes

Umgesetzt wird Nextcloud GS durch eine neue Architektur des Servers, der nicht mehr auf eine zentrale Instanz angewiesen ist, sondern künftig auf mehreren Knoten (Nodes) laufen kann, die physisch voneinander unabhängig sein können. Damit kann ebenso auf zentrale Datenbanken-, Speicher- und Cache-Lösungen verzichtet werden.

Zugriff auf einen jeweiligen Node erhalten Nutzer über den Global Site Selector, der für die Weiterleitung der Anwender auf den Node mit seinen Daten zuständig ist. Das Teilen von Dateien wird über einen Lookup-Server organisiert. Dieser löst die Anfragen nach geteilten Dateien so auf, dass Anwender zu deren Speicherort geleitet werden können. Hinzu kommt noch eine Lastverteilung, die Nutzer entsprechend der Auslastung einzelner Nodes notfalls migriert.

Fokus auf Kollaboration

Zusätzlich zu Nextcloud GS enthält die aktuelle Version 12 vor allem Funktionen, die die Kollaboration der Nutzer einer Nextcloud-Instanz deutlich verbessern sollen. Dazu gehören etwa Push-Benachrichtigungen, die Möglichkeit zur Übertragung des Bildschirms über die Videochat-App Spreed oder auch eine bessere Nutzer- und Gruppenverwaltung.

Weitere Details zu Global Scale und anderen Neuerungen in Nextcloud 12 finden sich in der Ankündigung.



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Ninos 23. Mai 2017

Grob gesagt, es gibt mehrere Nodes, eines in Deutschland z.B. für die deutschen User...


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