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Owncloud-Dateien verschlüsseln

Danach ist die Owncloud-Oberfläche im Browser zu sehen. Rechts oben befinden sich der Benutzername und ein Dropdownmenü mit dem Eintrag Administration. Dort lassen sich Feineinstellungen vornehmen und Fehlermeldungen einsehen. Links unten im Fenster ist ein Pluszeichen, über das sich weitere Apps installieren lassen. Bereits installiert ist die Erweiterung "Encryption", die dort aktiviert werden kann. Dann werden sämtliche Dateien verschlüsselt, die bei Owncloud hochgeladen werden. Anschließend ist eine Neuanmeldung fällig. Im Adminstrationsbereich lässt sich noch ein Wiederherstellungsschlüssel aktivieren, damit auch im Notfall die Daten wieder entschlüsselt werden können. Wem der Speicherplatz auf der SD-Karte zu knapp wird, kann dort auch externe Datenträger einbinden, die über USB an das Raspberry Pi angeschlossen sind.

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Damit das Raspberry Pi immer unter der gleichen IP-Adresse erreichbar ist, kann noch die Textdatei /etc/network/interfaces angepasst werden. Statt des Eintrags iface eth0 inet dhcp müssen dann folgende Zeilen eingetragen werden:

iface eth0 inet static
address *mit ifconfig ausgelesene IP-Adresse*
netmask 255.255.255.0
gateway *IP-Adresse des Routers*.

Danach wird das Netzwerk-Subsystem des Raspberry Pi mit dem Befehl /etc/init.d/networking restart neu gestartet. Eine feste IP-Adresse stört den DHCP-Server im Netzwerk nicht, solange die feste IP-Adresse nicht bereits von einem anderen Gerät verwendet wird. Ein weiterer Vorteil einer festen IP-Adresse: Wir können das Raspberry Pi jetzt einfach über SSH verwalten, ohne mühsam die IP-Adresse zu ermitteln. Von Windows aus lässt sich das beispielsweise mit Putty erledigen.

Auch im Internet erreichbar

Wer seinen Owncloud-Server im Internet erreichbar haben will, muss sich zunächst einen eigenen Domainnamen besorgen, etwa beim Dyndns-Anbieter No-IP. Dieser muss sowohl im Zertifikat als auch in den Apache-Konfigurationsdateien und in der Datei /etc/hosts eingetragen werden. Außerdem muss das Raspberry Pi bei Änderungen der IP-Adresse diese dem Dnydns-Hoster mitteilen. Die meisten Dyndns-Anbieter bieten solche Skripts oder entsprechende Anleitungen an. Außerdem muss im Router eine Weiterleitung zum Raspberry Pi auf Port 80 und 443 eingerichtet werden.

Clients gibt es für Windows, Mac OS X, zahlreiche Linux-Distributionen sowie Android, iOS und weitere mobile Plattformen. Owncloud ist inzwischen nicht nur als Dateiserver verwendbar. Es lassen sich beispielsweise Kalenderdaten, Kontakte und Bookmarks synchronisieren. Außerdem gibt es zahlreiche Apps von Drittanbietern, etwa für die Synchronisierung von Mozillas Firefox. Ein ausführliches Handbuch erklärt die Installation und weitergehende Konfiguration.

Owncloud ist indes nicht der einzige Anbieter. Auch Seafile und Sparkleshare sind ebenfalls Open Source und bieten einen ähnlichen Konfigurationsumfang. Beide werden wir uns in einem späteren Artikel noch ansehen.

 Zertifikate in Apache für Owncloud
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felix29 19. Jan 2015

Seafile auf Bananian: wesentlich leichter und schneller zu installieren als owncloud...

czmartin 20. Jun 2014

Hi, wahrscheinlich waren die Links der Repositories veraltet, ich habe diese Anleitung...

czmartin 20. Jun 2014

komme beim Punkt: CREATE USER 'owncloud'@'localhost' IDENTIFIED BY 'meinpasswort'; nicht...

ND 11. Mai 2014

schau dir arxshare an http://www.arxshare.com

ND 07. Mai 2014

Hmm, da ist der anwendungsfall auch ein etwas anderer als bei owncloud.


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