Schneller für Nutzer und bessere Verschlüsselung
Neben den dargelegten Änderungen an der Grundlage hat das Team in der aktuellen Version auch vieles an der Oberfläche erneuert, die die Nutzung von Owncloud vereinfachen sollten. Dazu zählt zum Beispiel eine Leistungsoptimierung, die bis zu vierfach schnellere Up- und Downloads verspricht.
Dateien sollen sich wesentlich schneller verändern lassen. Laut der Ankündigung skaliert die Software deutlich besser, da parallele Anfragen schneller abgearbeitet werden können. So sollen bis zu 50 Prozent mehr aktive Nutzer pro Serverinstanz betreut werden können.
Noch leichteres Teilen und bessere Doku
Mit der vorangegangenen Version 8.0 hatte das Projekt es deutlich vereinfacht, Inhalte über mehrere Server hinweg teilen zu können, um so eine sehr große verteilte Cloud zu ermöglichen. Die dafür nötige ID des eigenen Servers findet sich nun in den Einstellungen. Sind die IDs anderer Server im Adressbuch hinterlegt, werden diese nun außerdem im Teilen-Dialog automatisch vervollständigt.
Darüber hinaus soll die Dokumentation des Projekts einfacher zu nutzen sein, da diese größtenteils im User-Interface integriert worden ist. So werden Warnungen und Benachrichtigungen nun mit links auf diese Erklärungen versehen und die Admin-Einstellungen sind um Tipps und Tricks erweitert worden.
Umbau bei der Verschlüsselung und Sicherheitsarchitektur
Unter dem Schlagwort "Verschlüsselung 2.0" sind dazu vorhandene Fähigkeiten modularisiert worden. Das ermöglicht unter anderem eine externe Schlüsselverwaltung und soll mehr Verlässlichkeit bieten. Wichtiger ist wohl aber, dass es dadurch für das Team leichter wird, künftig Verbesserungen an dem System vorzunehmen.
Um die Owncloud-Instanzen und die Nutzer besser vor Angriffen abzusichern, hat das Team auch einige kritische Funktionen entfernt, etwa das Dateibrowser-Plugin von Sabredav oder die Möglichkeit zum direkten Download einer Datei aus dem Web. Für Letzteres gibt es bereits Ersatz durch Drittanbieter. Außerdem kann der Server nun einige Http-Security-Header an den Browser schicken, etwa gegen Cross-Site-Scripting. Erweitert werden kann dies zudem noch durch den Einsatz von Content-Security-Policies.
Viele weitere Kleinigkeiten
In den Release-Notes finden sich viele weitere Detailverbesserungen für Nutzer und Admins. So werden im Teilendialog nun auch Avatare angezeigt, und die Vorschau auf Dateien unterstützt nun auch 3D-Bilder sowie RAW-Dateien. Außerdem soll das Setzen der Absenderadresse für bestimmte Mail-Server besser funktionieren.
Owncloud 8.1 steht als Archiv zum Download bereit. Pakete für verschiedene Linux-Distributionen gibt es ebenfalls, dazu kann wie beschrieben künftig auch auf die Release-Channels zurückgegriffen werden.
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| Owncloud 8.1 erschienen: Wenn die Cloud zur App-Plattform wird |
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Grad mal ausprobiert: Der Server hat 'nen Core2Duo E8400@3GHz und 4GB RAM, also nix...
Ich hab es kürzlich mal mit pydio probiert. Die Webserver Anwendung ist ok und flotter...
Also nach meiner Erfahrung nach, muss man sowieso immer auf eine x.0.1 bzw x.0.2er...
Japp. Hier das repo: https://github.com/owncloud/client/ Und hier die Anleitung: http...