Abo
  • Services:
Anzeige
Ab Owncloud 8.1 bietet das Projekt selbst gepflegte Release-Channel
Ab Owncloud 8.1 bietet das Projekt selbst gepflegte Release-Channel (Bild: Owncloud.org/CC-BY 4.0)

Schneller für Nutzer und bessere Verschlüsselung

Neben den dargelegten Änderungen an der Grundlage hat das Team in der aktuellen Version auch vieles an der Oberfläche erneuert, die die Nutzung von Owncloud vereinfachen sollten. Dazu zählt zum Beispiel eine Leistungsoptimierung, die bis zu vierfach schnellere Up- und Downloads verspricht.

Anzeige

Dateien sollen sich wesentlich schneller verändern lassen. Laut der Ankündigung skaliert die Software deutlich besser, da parallele Anfragen schneller abgearbeitet werden können. So sollen bis zu 50 Prozent mehr aktive Nutzer pro Serverinstanz betreut werden können.

Noch leichteres Teilen und bessere Doku

Mit der vorangegangenen Version 8.0 hatte das Projekt es deutlich vereinfacht, Inhalte über mehrere Server hinweg teilen zu können, um so eine sehr große verteilte Cloud zu ermöglichen. Die dafür nötige ID des eigenen Servers findet sich nun in den Einstellungen. Sind die IDs anderer Server im Adressbuch hinterlegt, werden diese nun außerdem im Teilen-Dialog automatisch vervollständigt.

  • Die Federated Cloud ID findet sich nun in den Einstellungen. (Bild: Owncloud - CC-BY 4.0)
  • Beim Teilen mit anderen Servern hilft die Autovervollständigung. (Bild: Owncloud - CC-BY 4.0)
  • Teile der Dokumentation sind nun in der Oberfläche integriert. (Bild: Owncloud - CC-BY 4.0)
  • Die Dokumenten-App zeigt auch Kommentare. (Bild: Owncloud - CC-BY 4.0)
  • Admins können Tips & Tricks nachsehen. (Bild: Owncloud - CC-BY 4.0)
  • Die Optionen zum Einhängen von Speichern sind erweitert worden. (Bild: Owncloud - CC-BY 4.0)
  • Das Modul zur Verschlüsselung ... (Bild: Owncloud - CC-BY 4.0)
  • ... ist nun modularisiert. (Bild: Owncloud - CC-BY 4.0)
  • Anwender können nun auf verschiedene Release-Channel zugreifen. (Bild: Owncloud - CC-BY 4.0)
  • Mit Hilfe eines Beispiel-Themes soll die eigene Owncloud-Installation einfacher umgestaltet werden können. (Bild: Owncloud - CC-BY 4.0)
Die Federated Cloud ID findet sich nun in den Einstellungen. (Bild: Owncloud - CC-BY 4.0)

Darüber hinaus soll die Dokumentation des Projekts einfacher zu nutzen sein, da diese größtenteils im User-Interface integriert worden ist. So werden Warnungen und Benachrichtigungen nun mit links auf diese Erklärungen versehen und die Admin-Einstellungen sind um Tipps und Tricks erweitert worden.

Umbau bei der Verschlüsselung und Sicherheitsarchitektur

Unter dem Schlagwort "Verschlüsselung 2.0" sind dazu vorhandene Fähigkeiten modularisiert worden. Das ermöglicht unter anderem eine externe Schlüsselverwaltung und soll mehr Verlässlichkeit bieten. Wichtiger ist wohl aber, dass es dadurch für das Team leichter wird, künftig Verbesserungen an dem System vorzunehmen.

Um die Owncloud-Instanzen und die Nutzer besser vor Angriffen abzusichern, hat das Team auch einige kritische Funktionen entfernt, etwa das Dateibrowser-Plugin von Sabredav oder die Möglichkeit zum direkten Download einer Datei aus dem Web. Für Letzteres gibt es bereits Ersatz durch Drittanbieter. Außerdem kann der Server nun einige Http-Security-Header an den Browser schicken, etwa gegen Cross-Site-Scripting. Erweitert werden kann dies zudem noch durch den Einsatz von Content-Security-Policies.

Viele weitere Kleinigkeiten

In den Release-Notes finden sich viele weitere Detailverbesserungen für Nutzer und Admins. So werden im Teilendialog nun auch Avatare angezeigt, und die Vorschau auf Dateien unterstützt nun auch 3D-Bilder sowie RAW-Dateien. Außerdem soll das Setzen der Absenderadresse für bestimmte Mail-Server besser funktionieren.

Owncloud 8.1 steht als Archiv zum Download bereit. Pakete für verschiedene Linux-Distributionen gibt es ebenfalls, dazu kann wie beschrieben künftig auch auf die Release-Channels zurückgegriffen werden.

 Owncloud 8.1 erschienen: Wenn die Cloud zur App-Plattform wird

eye home zur Startseite
Whoracle 09. Jul 2015

Grad mal ausprobiert: Der Server hat 'nen Core2Duo E8400@3GHz und 4GB RAM, also nix...

Doedelf 08. Jul 2015

Ich hab es kürzlich mal mit pydio probiert. Die Webserver Anwendung ist ok und flotter...

devzero 08. Jul 2015

Also nach meiner Erfahrung nach, muss man sowieso immer auf eine x.0.1 bzw x.0.2er...

Whoracle 07. Jul 2015

Japp. Hier das repo: https://github.com/owncloud/client/ Und hier die Anleitung: http...

berritorre 07. Jul 2015

... zumindest nicht nach einer durchzechten Nacht. So hört sich das jedenfalls an.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Continental AG, Frankfurt
  2. über Ochel Consulting e. K., Firmensitz PLZ 57
  3. IABG Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH, Koblenz, Ottobrunn bei München
  4. BERLIN-CHEMIE AG, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals
  2. 17,99€ statt 29,99€
  3. ab 470,66€

Folgen Sie uns
       


  1. Quantencomputer

    Ein Forscher in den unergründlichen Weiten des Hilbertraums

  2. Gespräche mit Musik-Labels

    Tesla will eigenen Musikstreamingdienst starten

  3. MacOS High Sierra

    Apple blockiert Kernel-Extensions von Drittanbietern

  4. Youtube VR180

    Neues Kombi-Filmformat für 360-Grad- und Standardvideos

  5. Elektromobilität

    Porsche will jedes zweite Fahrzeug als E-Auto verkaufen

  6. Messenger-Dienste

    Bundestag erlaubt großflächigen Einsatz von Staatstrojanern

  7. Zahlungsabwickler

    Start-Up Stripe kommt nach Deutschland

  8. Kaspersky

    Microsoft reagiert auf Antivirus-Kartellbeschwerde

  9. EA Sports

    NHL 18 soll Hockey der jungen Spielergeneration bieten

  10. Eviation

    Alice fliegt elektrisch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sony Xperia XZ Premium im Test: Taschenspiegel mit übertrieben gutem Display
Sony Xperia XZ Premium im Test
Taschenspiegel mit übertrieben gutem Display
  1. Keine Entschädigung Gericht sieht mobiles Internet nicht als lebenswichtig an
  2. LTE Deutsche Telekom führt HD Voice Plus ein
  3. Datenrate Vodafone bietet im LTE-Netz 500 MBit/s

1Sheeld für Arduino angetestet: Sensor-Platine hat keine Sensoren und liefert doch Daten
1Sheeld für Arduino angetestet
Sensor-Platine hat keine Sensoren und liefert doch Daten
  1. Calliope Mini im Test Neuland lernt programmieren
  2. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  3. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif

Mesh- und Bridge-Systeme in der Praxis: Mehr Access Points, mehr Spaß
Mesh- und Bridge-Systeme in der Praxis
Mehr Access Points, mehr Spaß
  1. Eero 2.0 Neues Mesh-WLAN-System kann sich auch per Kabel vernetzen
  2. BVG Fast alle Berliner U-Bahnhöfe haben offenes WLAN
  3. Broadcom-Sicherheitslücke Vom WLAN-Chip das Smartphone übernehmen

  1. Re: Oh, das wäre wünschenswert

    dschu | 08:47

  2. Re: Was fehlt sind echte Pokemonkämpfe

    mnementh | 08:46

  3. Re: Kreative...

    Jens Schellhase | 08:46

  4. Re: Vorverurteilung?

    thecrew | 08:44

  5. Re: Gegenangriff.

    Rulf | 08:44


  1. 09:00

  2. 08:53

  3. 07:41

  4. 07:29

  5. 07:16

  6. 19:16

  7. 18:35

  8. 18:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel