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OWC: Mac Pro bekommt Billigrollen

Den Mac Pro gibt es optional mit Rollen, doch für rund 830 Euro könnte man sich alternativ auch einen PC kaufen. Nun gibt es Billigrollen.
/ Andreas Donath
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OWC Rover Pro (Bild: OWC)
OWC Rover Pro Bild: OWC

Der Zubehörhersteller OWC (Other World Computing) hat als Alternative zu Apples teuren Rollen für den Mac Pro ein Gegenangebot entwickelt. Die Rollen der Firma von einer anderen Computerwelt sind mit Stoppern ausgerüstet – ein Feature, das dem deutlich teureren Zubehör für den Desktop-Rechner fehlt.

Rollen müssen nicht teuer sein

Der Mac Pro ist auch ohne Rollen und sogar mit kleinen Standfüßen orderbar, doch für die Rollen verlangt Apple das meiste Geld. Die Rollen kosten beim Kauf des Mac Pro zwar nur 490 Euro, doch wer sich erst nachträglich dafür entscheidet, muss 830 Euro zahlen. Bisher gab es für Kunden, die den Mac problemlos verschieben wollten, keine Alternative.

Montage ohne Werkzeug

Die OWC-Rollen kosten rund 200 Euro und können mehr als Apples Modell. So lassen sich die Rover-Pro-Rollen auf die Standfüße des Macs stecken. Bei Apples Rollen ist es erforderlich, sie mit Schrauben am Gehäuse zu befestigen. Das dauert ein paar Minuten. Die OWC-Rollen sind werkzeuglos montierbar.

Die Alternativ-Rollen sind allerdings leicht von Apples Modell zu unterscheiden. Auch sie bestehen aus rostfreiem Edelstahl und sind mit Weichgummi bereift, damit auch Parkettböden keinen Schaden nehmen. Eine 360-Grad-Aufhängung ermöglicht das Navigieren auf engstem Raum. Mit Stoppern kann auf besonders rutschigen Böden verhindert werden, dass sich der Mac selbstständig macht.

Apple stellt Mac Pro vor
Apple stellt Mac Pro vor (09:47)

Das Rover-Pro-Set kann ab sofort bestellt werden(öffnet im neuen Fenster) , wird aber erst im September 2020 ausgeliefert.

Die Basisversion des Mac Pro umfasst einen 8-kernigen Xeon W mit 32 GByte RAM, eine Radeon Pro 580X und eine 256 GByte kleine SSD. Nach oben hin offeriert Apple bis zu 28 CPU-Kerne, bis zu 1,5 TByte Arbeitsspeicher, bis zu zwei Radeon Pro Vega II Duo und bis zu 8 TByte Storage. Optional gibt es eine sogenannte Afterburner-Karte für Videoschnitt für 2.500 Euro.


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