OVHCloud: Weiterer Cloudanbieter muss Preise merklich erhöhen

Nach Hetzner folgt der EU-Konkurrent OVHCloud mit Preiserhöhungen für diverse Cloud-Produkte. Das liegt an Inflation und Stromkosten.

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Bei all den Preiserhöhungen wird das Geld irgendwann knapp.
Bei all den Preiserhöhungen wird das Geld irgendwann knapp. (Bild: Pixabay.com)

Nicht nur der deutsche Cloudanbieter Hetzner ist von der aktuellen Inflation und vor allem den gestiegenen Strompreisen betroffen. Auch das französische Unternehmen OVHCloud, das ähnlich wie Hetzner Cloudserver betreibt, muss auf die Preissteigerungen reagieren. Entsprechend werden die Kosten für Produkte steigen. Das Unternehmen spricht von einer Erhöhung um 10 Prozent - für existierende Dienste.

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Das gilt für mehrere Kernangebote bei OVHCloud, etwa Bare-Metal-Server (Server, Eco und VPS), gehostete Private Clouds, Public Clouds und Webhosting. In den kommenden Wochen will das Unternehmen weitere Details bekannt geben, welche Dienste genau und in welchem Umfang verteuert werden. Die Preiserhöhungen gelten ab dem ersten Dezember 2022.

Preiserhöhungen von 10 Prozent wie bei Hetzner

Dass der Anbieter bis dahin die Preise noch stabil halten kann, liegt am aktuellen Pauschalvertrag, nach dem OVHCloud zu festen Preisen Energie einkauft. Ab 2023 muss allerdings zu neuen und schlechteren Konditionen eingekauft werden. Der Hersteller spricht von Energiepreissteigerungen von bis zu 40 Prozent bei einer generellen Euro-Inflation von 9,8 Prozent im Jahr 2022.

"Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist Teil unserer Kernverpflichtungen und bleibt das Herzstück unseres Leistungsversprechens an unsere Kunden", schreiben Octave Klaba (Gründer und Vorstandsvorsitzender) und Michel Paulin (CEO). Die Preiserhöhungen von 10 Prozent sind dabei mit den Maßnahmen des Konkurrenten Hetzner vergleichbar. Dort werden die Preise vieler Produkte ebenfalls um 10 Prozent, zusätzlich aber auch Kilowattstundenkosten für Klimasysteme drastisch angehoben.

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