Abo
  • IT-Karriere:

Overwatch und World of Warcraft: Blizzard will 8,6 Millionen US-Dollar für "Buddy"

Honorbuddy, Demonbuddy und Stormbuddy sollen Overwatch und anderen Spielen von Blizzard großen wirtschaftlichen Schaden zugefügt haben. Nun geht das Entwicklerstudio in die Offensive und fordert vom deutschen Hersteller Bossland GmbH eine Millionenentschädigung.

Artikel veröffentlicht am ,
Auch für Overwatch bietet Bossland Cheats an.
Auch für Overwatch bietet Bossland Cheats an. (Bild: Blizzard)

Seit 2011 gibt es zwischen Blizzard und dem Zwickauer Unternehmen Bossland einen Rechtsstreit nach dem anderen - teils auf höchsten Instanzen. Nun steht erneut eine größere Entscheidung an: Am 10. April 2017 soll ein Gericht in Kalifornien Blizzard rund 8,6 Millionen US-Dollar an Schadensersatz zusprechen. Die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, ist wohl recht hoch - unter anderem, weil Bossland sich offenbar seit einigen Monaten nicht mehr meldet und sich bei dem Verfahren nicht verteidigt.

Stellenmarkt
  1. PENTASYS AG, mehrere Standorte
  2. DKV MOBILITY SERVICES Business Center, Ratingen

In dem Verfahren geht es - wie in mehr oder weniger allen Rechtsstreitigkeiten zuvor - um Cheatprogramme von Bossland. Diese tragen Namen wie Honorbuddy, Demonbuddy oder Stormbuddy und erlauben es den Nutzern in Overwatch oder World of Warcraft, etwa durch Skripte, besonders schnell und einfach an Erfahrungspunkte oder Gold zu kommen.

Blizzard ist der Auffassung, dass das andere Spieler abgeschreckt habe und diese deshalb auf ein Abo oder einen Kauf verzichtet hätten. Die Verwendung der Cheatprogramme verstoße unter anderem gegen die Nutzungsbedingungen und gegen den Digital Millennium Copyright Act (DMCA). Deshalb möchte Blizzard nun Schadensersatz in Höhe von rund 8,6 Millionen US-Dollar.

In der von Torrentfreak.com veröffentlichten Klageschrift (PDF) betont Blizzard, dass diese Summe sehr niedrig angesetzt sei und dass es nicht darum gehe, Bossland hart zu bestrafen, sondern dass es tatsächlich nur darum gehe, einen eigentlich viel höheren Schaden zumindest im Ansatz auszugleichen und die Sache grundsätzlich zu klären.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (Monitore ab 147,99€ und Laptops ab 279,00€)
  2. 99,99€(Bestpreis!)
  3. GRATIS
  4. (u. a. Twilight Struggle, Carcassonne, Mysterium, Scythe)

ath 18. Mär 2017

AVs und ACs sind dahingehend kaum zu vergleichen. Wird eine Malware entdeckt, kommt die...

quineloe 18. Mär 2017

So ein Quatsch, wenn ich meinen bot anweise, in Orgrimmar im Kreis zu laufen, dann ist...

Neutrinoseuche 18. Mär 2017

Für mich gibt es andere Gründe imm mal wieder zu pausieren und auf neuen Content zu...

Peace Р17. Mär 2017

Wie verhält sich das bei Online-Käufen, speziell bei Vorbestellungen? Bei Spielen wie...

Niaxa 17. Mär 2017

Cheaten war mal gesellschaftsfähig? Also in den letzten 20 Jahren sicher nicht kann ich...


Folgen Sie uns
       


iPad Mini (2019) - Fazit

Nach vier Jahren hat Apple ein neues iPad Mini vorgestellt. Das neue Modell hat wieder einen 7,9 Zoll großen Bildschirm und unterstützt dieses Mal auch den Apple Pencil.

iPad Mini (2019) - Fazit Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck


    Online-Banking: In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit
    Online-Banking
    In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit

    Zum 14. September 2019 wird ein wichtiger Teil der Zahlungsdiensterichtlinie 2 für die meisten Girokonto-Kunden mit Online-Zugang umgesetzt. Die meist als indizierte TAN-Liste ausgegebenen Transaktionsnummern können dann nicht mehr genutzt werden.
    Von Andreas Sebayang

    1. Banking-App Comdirect empfiehlt, Sicherheitswarnung zu ignorieren

    Passwort-Richtlinien: Schlechte Passwörter vermeiden
    Passwort-Richtlinien
    Schlechte Passwörter vermeiden

    Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
    Von Hanno Böck

    1. Acutherm Mit Wärmebildkamera und Mikrofon das Passwort erraten
    2. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
    3. Fido-Sticks im Test Endlich schlechte Passwörter

      •  /