Overwatch League: Activision Blizzard hat bei E-Sport-Ligen massiv Außenstände

Bis zu 420 Millionen US-Dollar müssten die Teams der Call of Duty und Overwatch League noch bezahlen - tun sie aber nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Cosplay beim Finale der Overwatch League 2018 in New York
Cosplay beim Finale der Overwatch League 2018 in New York (Bild: Bryan Bedder/Getty Images for Blizzard Entertainment)

Wenn im Zusammenhang mit E-Sport von Millionensummen die Rede ist, dann fast immer als Erfolgsmeldung - etwa beim hochdotierten The-International-Turnier von Valve. Bei der Overwatch League und der Call of Duty League von Activision Blizzard ist das anders.

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Activision Blizzard als Betreiber der beiden Ligen wartet laut einem Bericht von Jacob Wolf derzeit vergebens darauf, dass die Teams ihre Beiträge überweisen. Es geht um viel Geld: rund 390 Millionen bis 420 Millionen US-Dollar insgesamt.

Die Summe besteht vor allem aus den Lizenz- und Mitgliedschaftszahlungen, die von den Mannschaften an Activision Blizzard zu entrichten sind. Die 20 Teams der Overwatch League sollen dem Publisher jeweils rund 6 Millionen bis 7,5 Millionen US-Dollar schulden.

Bei den zwölf Teams der Call of Duty League sollen es im Durchschnitt rund 22,5 Millionen US-Dollar sein. Einen speziellen Grund, warum das Geld nicht überwiesen wird, soll es nicht geben. Stattdessen geht es dem Bericht zufolge darum, dass viele Veranstaltungen ausgefallen sind und der Ligabetrieb erst wieder anläuft.

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Hinzu kommen Ausfälle durch den Rückzug von Sponsoren. Unter anderem haben sich Firmen wie Coca-Cola und Kellogg's nach Berichten über Diskriminierung und sexuelle Belästigung bei Activision Blizzard als Werbepartner verabschiedet.

Die beiden Ligen sind anders aufgebaut als die meisten vergleichbaren Veranstaltungen. Activision Blizzard betreibt sie selbst, das Recht zur Teilnahme wurde für viele Millionen US-Dollar an Investoren verkauft.

E-Sport unter Druck

Die sind jeweils an Städte oder Regionen gekoppelt, um den Fans einen Lokalbezug zu vermitteln. Bei Call of Duty gibt es etwa Los Angeles Thieves, die Paris Legion und die Florida Mutineers. Teams aus dem deutschsprachigen Raum gibt es nicht, obwohl vor allem Blizzard zeitweise intensiv um Partner geworben haben soll.

Die E-Sport-Branche kämpft seit Längerem mit Problemen, die durch die Coronakrise massiv verschärft wurden. Anders als allgemein angenommen geben die Fans relativ wenig Geld für Merchandising-Artikel und andere Extras aus.

Stattdessen sind die Ticketverkäufe für die Veranstaltungen vor Ort enorm wichtig, just diese sind jedoch weltweit so gut wie vollständig ausgefallen.

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Hallonator 31. Mai 2022

LoL zuschauen ist doch einfach. Jemand tot = Schlecht. Teamfights folgen können muss man...

Psy2063 31. Mai 2022

Bei einem Boxkampf, Fußballspiel oder Rockkonzert sieht man auch nicht was ab geht wenn...

ElCondirPasa 30. Mai 2022

Sorry, aber das steht doch nun wirklich im Text Ich finde ihr auch, dass Golem...

Huanglong 30. Mai 2022

Ja und nein, die Spiele wurden auch mal entwickelt und auch gezielt dahingehend, dass die...



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