Overwatch & Co.: Olympischer Sportbund arbeitet an Empfehlungen für E-Sport

Nach dem halbherzigen Bekenntnis des DFB zum E-Sport äußert sich nun auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB): Er arbeitet mit großem Aufwand an einer eigenen Positionierung.

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Artwork von Overwatch
Artwork von Overwatch (Bild: Blizzard)

Die großen deutschen Sportverbände ringen weiter um ihre Einstellung zum Thema E-Sport. Jetzt hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bekanntgegeben, mit großem Aufwand an einer Positionierung zu arbeiten. Dafür haben 20 Experten aus den Sportverbänden sowie aus der Gamesbranche, Pädagogik, Recht, Wissenschaft und Jugendorganisationen am 23. April 2018 in Frankfurt ein Programm festgelegt, wie der DOSB langfristig mit dem E-Sport umgehen möchte.

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Diese Festlegung könnte langfristig große Bedeutung haben - nicht nur für Fifa oder andere virtuelle Sportarten, sondern auch für Overwatch oder Counter-Strike. Nämlich dann, wenn irgendwann E-Sport etwa als offizielle Disziplin bei Olympischen Spielen zugelassen wird, was nach aktuellen Spekulationen 2024 in Paris der Fall sein könnte. Für die Gamesbranche macht es einen großen Unterschied, ob dort Umsetzungen etwa von Fußball oder Basketball zu sehen sind oder ob auch klassische Action eine Chance hat.

Der DOSB will nun durch eine Reihe weiterer Treffen und durch einen intensiven Diskussionsprozess eigene Empfehlungen zum Umgang mit E-Sport für die deutschen Sportverbände und -vereine entwickeln. "Wir haben unterschiedliche Perspektiven und konträre Sichtweisen von den Fachleuten gehört. Im Folgetreffen wollen wir uns mit Sportvereinen und Gamern austauschen, um Berührungspunkte und Trennendes in der Praxis zu ermitteln und gegenseitige Erwartungen zu klären", kommentiert Veronika Rücker, die Vorstandsvorsitzende des DOSB.

Wenige Tage zuvor hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seine Meinung zum E-Sport veröffentlicht. In einer offiziellen Stellungnahme hatte der DFB klargemacht, dass er sich nur auf Umsetzungen von Fußball konzentrieren möchte und dafür den in der Szene nicht sehr verbreiteten Begriff E-Soccer verwendet. Von Actionspielen hatte sich der Verband mit klaren Worten distanziert und dafür auch den Begriff "Killerspiele" verwendet.

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Wie wichtig die klassischen Sportvereine inzwischen auch für die großen Publisher sind, hatte kürzlich Activison-Chef Bobby Kotick gezeigt: Er hatte auf der Vollversammlung European Club Association (ECA) vor Vertretern der wichtigsten Profivereine über E-Sport gesprochen und dabei laut Daily Mail insbesondere um Investitionen in Overwatch und den Aufbau europäischer Profiteams gebeten.

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plutoniumsulfat 27. Apr 2018

Natürlich ist es das. Es gibt keine Institution, die mir verbieten kann, Fußball zu spielen.

Dawkins 25. Apr 2018

Mit dem "E-Sport" werden die feuchten Träume der Publisher war. Sie verdienen sich eine...

Sharra 24. Apr 2018

Und wie viele davon, gehen nach dem Zocken auf die Straße, und prügeln Leute tot?

plutoniumsulfat 24. Apr 2018

Umgangssprachlich nicht.



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