Overwatch: Blizzard will Patent für "Play of the Game"-Zusammenstellung

Im Dezember 2016 hat Blizzard ein Patent für "Play of the Game" beantragt, das mit Ablauf der Vertraulichkeitsfrist Mitte Juni 2018 beim US Patent & Trademark Office(öffnet im neuen Fenster) öffentlich zugänglich geworden ist.
"Play of the Game" sind automatisch generierte Zusammenstellungen aus den besten Momenten in Overwatch-Partien. Bei Spielern sind die Replays sehr beliebt, sie werden oft in sozialen Netzwerken geteilt und anderweitig weiterverbreitet.
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Im Text des Patentantrags ist unter anderem eine - allerdings eher vage - Beschreibung zu finden, wie die Clips erstellt werden. So vergibt die Software von Blizzard automatisch für bestimmte Stellen während der Spiele einen Wert: etwa für den Augenblick, in dem sich besonders viele Teilnehmer gleichzeitig an einer Stelle befinden, für einen Abschuss aus nächster Nähe oder für eine erfolgreiche Heilung oder Wiederbelebung. Anhand dieser Werte lassen sich die Szenen dann zusammengeschnitten als "Play of the Game" anzeigen.
Bislang hat die zuständige Behörde noch nicht entschieden, ob dem Patentantrag stattgegeben wird, es könnte unter Umständen sogar noch ein paar Monate oder gar Jahre dauern. In der Community ist in Foren und sozialen Netzwerken vereinzelt Kritik an der Entscheidung von Blizzard zu lesen, dass Blizzard die automatisch generierten Zusammenstellungen mit einem Patent schützen möchte, weil dadurch andere Entwicklerstudios keine vergleichbaren Replays in ihren Spielen zeigen könnten.