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Overture Maps: Meta, Microsoft und Tomtom wollen Openstreetmap erweitern

Ein Konsortium soll neue offene Kartendaten sammeln und für Kartendienste bereitstellen. Die Openstreetmap wird nur ein Teil davon.
/ Sebastian Grüner
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Overture Maps soll Kartendienste ermöglichen. (Bild: Overture Maps / Linux Foundation)
Overture Maps soll Kartendienste ermöglichen. Bild: Overture Maps / Linux Foundation

Die Linux Foundation hat die Gründung des Kooperationsprojektes Overture Maps Foundation(öffnet im neuen Fenster) bekanntgegeben. Gegründet wurde das nicht gewinnorientierte Konsortium von Amazon Web Services (AWS), dem Facebook-Mutterkonzern Meta, Microsoft sowie Tomtom. Erklärtes Ziel ist der Aufbau "interoperabler offener Kartendaten" .

In der Ankündigung dazu heißt es: "Diese interoperable Landkarte ist die Grundlage für eine Erweiterbarkeit, sodass Unternehmen ihre eigenen Daten einbringen können. Die Mitglieder werden Ressourcen kombinieren, um Kartendaten zu erstellen, die vollständig, genau und aktualisiert sind, wenn sich die physische Welt verändert. Die Kartendaten werden unter einer Open-Data-Lizenz für alle offen und erweiterbar sein."

Auf Grundlage dieser gemeinsamen Daten sollen wiederum Mehrwertdienste möglich werden. Erreicht werden soll das durch die Integration mehrerer Quellen. Dabei sollen gleiche Entitäten aus verschiedenen Datenquellen zu der physischen Repräsentanz in der "echten Welt" zusammengeführt werden. Eine der Datengrundlagen soll die Openstreetmap sein, die Daten selbst sollen aber mit Hilfe anderer Quellen erweitert werden. Zur Wiederverwendung dieser Daten soll es ein strukturiertes Datenschema geben. Geodaten des Overture-Projekts sollen lizenzkompatibel zur Openstreetmap und dort wiederverwendbar sein.

Geplant ist nicht nur die Zusammenführung von Geodaten zu einer Basiskarte, vielmehr soll die Möglichkeit für inzwischen übliche Kartendienste geschaffen werden. Geplant ist derzeit etwa eine mittelfristige Erweiterung um Funktionen wie Routenplanung. Tomtom selbst gab bekannt, die Overture-Kartenplattform(öffnet im neuen Fenster) als Grundlage für seine kürzlich vorgestellte Maps Platform zu nutzen.


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