Overclocking: AMD Expo sorgt für schnellen DDR5-Speicher

Im Livestream hat AMD den Expo-Standard vorgestellt, mit dem das 1-Klick-OC des Arbeitsspeichers für Ryzen-7000 vereinfacht wird.

Artikel veröffentlicht am , Martin Böckmann
Ryzen 7000 bringt einen einheitlichen Standard für Speicher-OC
Ryzen 7000 bringt einen einheitlichen Standard für Speicher-OC (Bild: AMD)

Vor einigen Tagen haben wir bereits über die Vorbereitungen von neuen Speicherkits für Ryzen 7000 berichtet, welche den Expo-Standard (EXtended Profiles for Overclocking) unterstützen. Nun hat AMD diese Technik offiziell vorgestellt und verspricht bis zu 11 Prozent mehr Leistung beim 1080p-Gaming.

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Bisher haben die Mainboard-Hersteller teils eigene Standards verwendet, um die Intel-XMP-Profile auch auf AMD-Prozessoren nutzen zu können. Das hat zwar grundsätzlich häufig funktioniert, jedoch sind die Profile nicht für AMD-Prozessoren optimiert. Laut AMD werden zum Verkaufsstart am 27. September 2022 mindestens 15 Expo-Kits von verschiedenen Herstellern, darunter auch bekannte Namen wie Adata, Corsair, Geil, Gskill und Kingston, verfügbar sein. Die Frequenzen reichen dabei bis DDR5-6400.

Für optimale Leistung ist es zum einen wichtig, einen möglichst hohen Infinity-Fabric-Takt (FCLK) zu erreichen, da hiermit auch die Anbindung der CCDs (Core/Cache-Die) an das I/O-Die entsprechend schneller wird. Als Maximum war in den letzten Wochen hier bereits 3000 MHz im Gespräch, darüber hinaus muss der Speicher in einem asynchronen Verhältnis zum FCLK betrieben werden, was deutliche Einbußen bei der Latenz nach sich zieht.

Niedrige Latenz ist fast immer der richtige Weg

Diese Einschätzung hat AMD in der Präsentation auch indirekt bestätigt. Die internen Tests wurden allesamt mit DDR5-6000-CL30-Speicher durchgeführt, was auf den besagten IF-Takt von 3 GHz hinausläuft. Bei den Expo-Profilen soll die Wahl zwischen einem Fokus auf niedriger Latenz - AMD nennt bis zu 63 ns - oder aber auf hoher Datentransferrate bestehen, bei der das 1:1- zugunsten eines 1:2-Verhältnisses aufgegeben wird, um den höheren Takt zu erreichen.

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Bei der Konkurrenz von Intel gibt es mit XMP 3.0 ebenfalls die Möglichkeit, mehr als ein Profil zu hinterlegen. Bisher jedoch wird dies kaum genutzt, in der Regel sind die hinterlegten Profile identisch. Möglicherweise sorgt der Konkurrenzdruck in Zukunft auch hier für mehr Wahlmöglichkeiten bei den Speicherprofilen. Für Spiele empfiehlt es sich bis auf wenige Ausnahmen immer, den Modus mit niedriger Latenz zu wählen. Das 1:1-IF/Speicher-Verhältnis aufzugeben lohnt sich hier in keinem Fall. Anwendungen wie 7-Zip profitieren beispielsweise jedoch durchaus von hoher Durchsatzrate.

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