Over-the-Air nicht möglich: Porsche Taycan muss zum Update in die Werkstatt

Das Update ist zu groß, deshalb müssen Porsche-Fahrer mit ihrem Taycan in die Werkstatt. Die Häme aus dem Tesla-Lager ist groß.

Artikel veröffentlicht am ,
Porsche Taycan
Porsche Taycan (Bild: Porsche)

Für den Porsche Taycan steht ein Update an, das einige Funktionen des Elektro-Sportwagens verbessern soll. Eigentlich beherrscht das Fahrzeug laut Handbuch auch Over-the-Air-Updates (OTA), doch diesmal muss es die Werkstatt sein, wie ein Manager auf Linkedin mit einem Foto des Briefes dokumentiert, den er nach seinen Angaben von Porsche erhalten hat. Darin wird aufgeführt, dass es sich um ein sogenanntes Verbund-Update handelt, für dessen reibungslosen Prozess der Besitzer in ein Porsche-Zentrum kommen muss. Das System sei sehr komplex, weshalb dieser Weg nötig sei. Im Teslamag.de und auf Linkedin echauffieren sich Tesla-Fans und Fahrer, dass Porsche dies per Briefpost ankündigt und das Update nicht OTA ausführen kann.

Welche Neuerungen bringt das Taycan-Update?

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Laut den Angaben aus dem Brief soll das Laden verbessert werden, wobei vorzeitige Abbrüche künftig der Vergangenheit angehören sollen. Dazu kommt eine verbesserte Berechnung der Akku-Kapazität sowie eine optimierte Liftfunktion, bei der das eingestellte Fahrzeugniveau nicht mehr nach einem Neustart vergessen werden soll. Das Gleiche gelte auch für die Sitzeinstellungen von Gästen. Zudem soll das Porsche Stabilty Management bei Bergabfahrten und im Stop- und Go-Betrieb verbessert und das Park-Distance-Control optimiert werden: Sporadische Ausfälle sollen der Vergangenheit angehören.

Porsche hatte den Taycan nach vielen Jahren Entwicklungszeit vorgestellt und zunächst die Versionen Taycan Turbo S und Taycan Turbo verkauft. Später gesellte sich mit dem Taycan 4S eine dritte Version dazu. Alle Fahrzeuge verfügen über das gleiche Chassis, wobei der 4S etwas leichter und langsamer ist.

Der Taycan 4S wird mit einem 79,2-kWh-Akkupack und einer Gesamtleistung von 320 kW Dauerleistung verkauft. Optional gibt es einen größeren Akku mit 93,4 kWh, der auch beim Turbo und beim Turbo S verbaut wird. Der Turbo hat wie der Turbo S eine Leistung von 460 kW. Der Turbo S beschleunigt von allen drei Taycans am stärksten und hat das höchste Drehmoment.

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Der 4S kostet ab 105.607 Euro, der Taycan Turbo wird für mindestens 152.136 Euro verkauft und beim Taycan Turbo S werden 185.456 Euro fällig.

Für VW nichts Neues

Der Volkswagen ID.3 kann eigentlich ebenfalls nachträglich über das Internet aktualisiert werden, doch die Elektroautos, die ab September 2020 ausgeliefert werden, müssen für ihr erstes Softwareupdate ebenfalls in die Werkstatt.

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Salzbretzel 12. Aug 2020

Trabantfahrer kichern jetzt sicher vor sich hin. ;-) Gutes altes Duroplast.

umopapisdn 12. Aug 2020

Huh. OTA Hacking passiert einfach nicht, und wer physischen Zugriff hat, kann eh die...

gelöscht 12. Aug 2020

Als Leie der von Autos keine Ahnung hat kann ich nur folgendes Berichten: - Audi A4 B5 1...

Ein Spieler 12. Aug 2020

Zum Glück ist sowas bei Xing nicht so verbreitet. Aber vielleicht bin ich auch nicht in...

DeepSpaceJourney 11. Aug 2020

Wieso hoher Verbrauch? Der Taycan liegt doch ganz gut im Mittelfeld. Das kann man so...



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