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Die Android-Spielekonsole Ouya
Die Android-Spielekonsole Ouya (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Ouya-Macher wehren sich gegen Kritik

Die Macher der Ouya-Konsole haben sich im April 2013 gegen die zum Teil negativ ausfallenden Tests der Konsole gewehrt. Es wurde argumentiert, dass diese auf Vorserienmodellen basieren, die nicht dem fertigen Produkt entsprächen. Knapp einen Monat vor dem offiziellen Verkaufsstart finden sich immer noch viele kritisierte Punkte, die bereits zu diesem Zeitpunkt angesprochen wurden und nicht direkt mit der Hardware der Ouya zusammenhängen. Das größte Problem ist immer noch die geringe Auswahl an guten und grafisch ansprechenden Spielen. Auch der Controller wird selten mit all seinen analogen Möglichkeiten genutzt.

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  • Die Android-Spielekonsole Ouya mit dem Controller (Bild: Golem.de)
  • Die Ouya wurde über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert. (Bild: Golem.de)
  • Im Inneren des handlichen Würfels arbeitet ein Tegra-3-Prozessor mit einer Taktrate von 1,7 GHz. (Bild: Golem.de)
  • Die Anschlüsse befinden sich auf der Rückseite. (Bild: Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus mattem Metall, die Ober- und Unterseite aus Kunststoff. (Bild: Golem.de)
  • Unten befindet sich eine Lüfter-Öffnung. (Bild: Golem.de)
  • Der Einschalter ist an der Oberseite angebracht. (Bild: Golem.de)
  • Löst der Nutzer vier Schrauben, lässt sich der Deckel einfach abnehmen. (Bild: Golem.de)
  • Dadurch erhält der Nutzer leicht Zugriff auf die Technik der Ouya. (Bild: Golem.de)
  • Diese ist recht übersichtlich und platzsparend ...
  • ... auf einer Platine untergebracht. (Bilder: Golem.de)
  • Der Prozessor wird durch einen Lüfter gekühlt. (Bild: Golem.de)
  • Die Anschlüsse sind nur auf die Platine gelötet und nicht am Gehäuse befestigt. Der Ethernet-Anschluss lässt sich leicht von der Platine heben. (Bild: Golem.de)
  • Die Rückseite der Ouya-Platine (Bild: Golem.de)
  • Der Controller der Ouya orientiert sich vom Design her grob am Xbox-Gamepad. (Bild: Golem.de)
  • In der Mitte ist ein Touchpad eingebaut. (Bild: Golem.de)
  • Die Abdeckungen der seitlichen Flügel sind aus mattem Metall. (Bild: Golem.de)
  • Die Schultertasten klappern und haben einen schwammigen Druckpunkt. (Bild: Golem.de)
  • Trotz der Ähnlichkeit zum Xbox-Controller liegt das Ouya-Gamepad nicht so gut in den Händen. (Bild: Golem.de)
  • Die seitlichen Abdeckungen lassen sich einfach abziehen. (Bild: Golem.de)
  • Darunter befinden sich die Schächte für AA-Batterien. (Bild: Golem.de)
  • Insgesamt benötigt das Gamepad zwei AA-Batterien, eine auf jeder Seite. (Bild: Golem.de)
Löst der Nutzer vier Schrauben, lässt sich der Deckel einfach abnehmen. (Bild: Golem.de)

Mittlerweile gibt es für Android eine Reihe von First-Person-Shootern, Rennspielen und Casual Games, die eine gute Grafik haben und teilweise sogar kostenlos sind beziehungsweise sich über nicht zwingend notwendige In-App-Käufe finanzieren. Manche sind sogar explizit für den Tegra-3-Prozessor optimiert und bieten hier eine bessere Grafikleistung. Dass so kurz vor dem Marktstart der Ouya offiziell weder Rennspiele wie Real Racing 3 oder das bereits betagte Riptide GP noch Shooter wie Shadowgun erhältlich sind, ist enttäuschend.

Zugang zum Play Store wäre wünschenswert

Sicherlich liegt es nicht nur bei den Machern der Ouya, diese Apps auf die Konsole zu bringen, da womöglich mit Spieleherstellern verhandelt werden muss. Einige Hersteller sind dabei kooperativer als andere. Dass den Nutzern allerdings durch einen fehlenden Zugang zu Googles Play Store von Anfang an die Möglichkeit verbaut wird, sich auf einfachem Weg gute Android-Spiele herunterzuladen, ist unverständlich.

Zwar ist die Idee hinter Ouyas Appstore verständlich und einleuchtend - Nutzer sollen nur Spiele herunterladen können, die sie ohne komplizierte Konfiguration direkt mit dem Gamepad spielen können. Auch möchten die Macher der Ouya sicherlich mit für die Konsole lizenzierten Spielen Geld verdienen. Dennoch sollte der Hersteller interessierten Nutzern ermöglichen, ein offiziell nicht unterstütztes Spiel mit Hilfe von Apps für den Ouya-Controller zu konfigurieren.

Die aus dieser Politik resultierende momentan dürftige App-Auswahl könnte viele Käufer verschrecken, die das Projekt in der Hoffnung unterstützt haben, eine Android-Konsole für die aktuellen Spiele zu erhalten. Auch vor dem Hintergrund, dass die Ouya über leistungsfähige Hardware verfügt, ist diese vom Hersteller mitverursachte beschränkte Titelauswahl für den Nutzer ärgerlich.

Erste Custom-Recovery bereits auf die Ouya portiert

Das Ouya-Projekt steht noch am Anfang seiner Entwicklung. Falls die Konsole jedoch im momentanen Zustand Ende Juni 2013 in den Handel gehen sollte, dürften besonders Käufer, die die Entwicklung seit dem Start der Kickstarter-Kampagne nicht verfolgt haben, enttäuscht sein. Womöglich erwarten sie ein umfangreicheres Produkt.

Vor diesem Hintergrund ist es gut zu wissen, dass sich die Custom-ROM-Szene bereits mit der Ouya beschäftigt. Kürzlich wurde eine inoffizielle Version des Custom-Recovery-Systems Clockworkmod auf die Ouya portiert. Mit diesem erweiterten Recovery-System können alternative Android-Distributionen auf die Konsole gespielt werden. Es dürfte nach dem Start der Ouya nur eine Frage der Zeit sein, wann es erste Custom-ROMs für die Konsole geben wird.

 Oberfläche und BedienungVerfügbarkeit und Fazit 

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username 10. Jul 2013

so ein quatsch. was ist denn daran bitte neu ? wofür denn entwicklungskosten von 8...

username 10. Jul 2013

8,5mio $ kassieren und dann solch einen schmarrn auf den markt zu werfen klingt für mich...

derKlaus 26. Jun 2013

Also ich hab jetzt mit zweitem Controller und Einfuhrumsatzsteuer auch 140 Euro gezahlt...

Anonymer Nutzer 13. Jun 2013

Ich hätte schreiben sollen,"Wenn überhaupt könnte eine 3d Engine"..... Persönlich würde...

Bill S. Preston 10. Jun 2013

Klingt logisch! Cool, danke!



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