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Ouya: 8.596.475 US-Dollar von 63.416 Unterstützern

Die Laufzeit der Android-Spielkonsole Ouya auf Kickstarter ist beendet – selbstverständlich erfolgreich. Jetzt müssen sich die Macher der Spielkonsole ins Zeug legen, um den angekündigten Liefertermin halten zu können.
/ Peter Steinlechner
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Die Android-Spielekonsole Ouya (Bild: Ouya)
Die Android-Spielekonsole Ouya Bild: Ouya

Nach 40 Tagen ist die Finanzierung von Ouya gesichert: Knapp 8,6 Millionen US-Dollar haben die Macher von über 60.000 Unterstützern(öffnet im neuen Fenster) erhalten. Rund 3.700 von ihnen haben nur so viel Geld bereitgestellt, dass sie entweder ihren Wunschnamen frühzeitig reservieren können oder dazu noch eine virtuelle Medaille bekommen. Der überwältigende Rest hat sich für mindestens 95 US-Dollar gleich eine Ouya vorbestellt. Zwölf Personen haben 10.000 US-Dollar für das Projekt bereitgestellt und bekommen nun eine Ouya mit ihrem individuellen Nutzernamen, plus eine persönliche Einladung zum Abendessen mit den Ouya-Entwicklern vor der großen Launch-Party in San Francisco.

Ouya – Trailer (Kickstarter)
Ouya – Trailer (Kickstarter) (02:58)

Ouya wird mit einer Tegra-3-Quad-Core-CPU, 1 GByte RAM, 8 GByte internem Speicher, HDMI (bis 1080p), WLAN nach IEEE 802.11b/g/n und Bluetooth LE 4.0, einer Ethernet-Schnittstelle und USB 2.0 ausgestattet sein. Die Konsole unterstützt bis zu vier drahtlose Gamepads. Als Betriebssystem ist voraussichtlich Android 4.0 vorinstalliert. Das Gamepad weist zwei Analogsticks, ein D-Pad, acht Actionknöpfe, einen Systembutton und ein Touchpad auf.

Es gibt bereits eine ganze Reihe von Plänen für Ouya-Spiele: So soll der Shooter Offensive Combat erscheinen. Dazu kommen eine Neuauflage von Final Fantasy 3 sowie eine Umsetzung von Shadowrun Online von Cliffhanger Productions. Das ebenfalls auf Kickstarter laufende Project Giana ist beim Überspringen der 300.000-US-Dollar-Marke geplant, zudem hat Robotoki das Zombiespiel Human Element angekündigt. Namco Bandai hat ebenfalls seine Unterstützung zugesagt.

Auf Ouya sollen die Media-Center-Anwendungen XBMC und Plex sowie in den USA das Internetradio iHeart Radio und in Europa Tunein Radio installiert sein. Besonders spannend wird allerdings, wie genau die ebenfalls angekündigte Unterstützung des Spiele-Streaming-Dienstes Onlive aussieht – und ob das Angebot auch in Deutschland verfügbar sein wird, wo Onlive bislang nicht vertreten ist.

Nach Angaben der Entwickler soll Ouya im März 2013 ausgeliefert werden. Bis dahin wollen sie sich natürlich noch ausführlich mit Informationen über die weiteren Pläne zu Wort melden.


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