Outlook: Yahoo-Beschäftigte wollen nicht zu Yahoo-Mail wechseln

Yahoo hat Probleme, seine Mitarbeiter zum Wechsel zur firmeneigenen Webmail zu bewegen. Das geht aus einem Rundschreiben an die Mitarbeiter hervor, das dem Blog All ThingsD vorliegt(öffnet im neuen Fenster) . "Anfang des Jahres haben wir darum gebeten, für das Unternehmens-E-Mail-Konto zu Yahoo Mail zu wechseln. 25 Prozent haben den Wechsel vollzogen, vielen Dank dafür." Damit sei das Ziel des Wechsels zu Yahoo-Mail aber klar verfehlt worden, so Firmensprecher Jeff Bonforte und Chief Information Officer Randy Roumillat in der sehr blumigen E-Mail.

Für viele sei das E-Mail-Programm Microsoft Outlook offenbar sehr vertraut, was jedoch nicht mit "produktiv" verwechselt werden sollte. Das Programm stamme aus den "neunziger Jahren" und sei ein "Dinosaurier" aus der "NT-Server-Zeit" . "Aber ob es die Gewohnheit, Faulheit oder einfach Sturheit im Mantel von Ayn-Randian-Objektivismus ist, es ist Zeit, vorwärtszugehen" , fordern die Manager.
Am 13. November 2013 kündigte Yahoo die Desktopversion von Yahoo Mail auch für Deutschland an. Zuvor gab es nur die mobilen Anwendungen in deutscher Sprache. Das Update hält für Nutzer unter anderem erweiterte Archiv- und Ordnungsfunktionen bereit, so können zum Beispiel E-Mails mit demselben Betreff in sogenannte "Unterhaltungen" zusammengefasst werden.
Bis zu 200 Filter lassen sich für Sortierungen setzen und E-Mails automatisch an andere E-Mail-Konten weiterleiten. Große Dateianhänge können über Flickr und Dropbox geteilt werden. Ganz ohne Komfortverlust lässt sich die Dropbox-Integration in Yahoo-Mail allerdings nicht nutzen . E-Mails, die lediglich einen Link auf eine Datei enthalten, nützen offline recht wenig. Allerdings hat Yahoo eine Möglichkeit geschaffen, die Dropbox-Anhänge beim Empfang gleich manuell in der eigenen Dropbox abzuspeichern. Eine Voransicht in Form von Thumbnails bei Dropbox-Anhängen mit Grafiken erleichtert dem Anwender zu entscheiden, wie mit den Anhängen verfahren werden soll.



