Outlook, Onedrive und mehr: Update macht Suche in Microsoft-Apps kaputt
Einige Anwender haben offenbar in den letzten Tagen vermehrt Probleme bei der Verwendung der Suchfunktion innerhalb verschiedener Microsoft-365-Apps. Microsoft bestätigt den Fehler in einer Meldung in seinem Admin-Portal (MO1456424(öffnet im neuen Fenster)), welche in einem Supportportal des NHS öffentlich einsehbar(öffnet im neuen Fenster) ist. Betroffen scheinen demnach hauptsächlich Sharepoint, Onedrive und Outlook zu sein.
Auf Plattformen wie Reddit sind auch einige(öffnet im neuen Fenster) passende Nutzerbeschwerden(öffnet im neuen Fenster) zu finden(öffnet im neuen Fenster). Dort beschwerten sich in den letzten Tagen vor allem Nutzer von Outlook darüber, dass sie ihre Postfächer nicht mehr durchsuchen konnten – ganz gleich, ob die Web-Variante oder eine Desktop-Anwendung von Outlook zum Einsatz kam.
Die Ursache liegt laut Microsoft in einer kürzlich eingeführten Änderung, die zu einer "ineffizienten Ressourcennutzung" geführt habe, welche sich bei Anwendern nun durch eine Beeinträchtigung der Suchfunktion bemerkbar mache. Nähere technische Details nennt der Konzern bisher jedoch nicht.
Ausmaß unklar, Korrektur kommt
Wie weit verbreitet das Problem ist und ob es sich gegebenenfalls nur auf Anwender aus bestimmten Regionen beschränkt, ist unklar. Microsoft gibt an, dass es lediglich "bestimmte Benutzer" betrifft, welche bei Verwendung der Suche in Sharepoint Online, Onedrive, Outlook im Web oder Outlook für den Desktop "über die betroffene Infrastruktur bedient werden".
Da der Konzern dies nicht näher ausführt, ist das tatsächliche Ausmaß des Fehlers kaum einschätzbar. Microsoft will aber bereits eine Korrektur entwickelt haben, welche wohl derzeit bereitgestellt wird. Auch bei dieser bleibt jedoch unklar, ob das Problem damit schlagartig für alle Nutzer behoben wird oder eine schrittweise Verteilung der Korrektur erfolgt.
Laut Microsoft wird "der Fortschritt überwacht, um einen Zeitrahmen für die Behebung des Problems zu ermitteln". Folglich scheint der Konzern selber noch nicht genau zu wissen, wie schnell die Korrektur verteilt werden kann. Eine Aktualisierung seiner Meldung erwartet der Konzern erst für den 21. August. Betroffene müssen sich für die finale Lösung also gegebenenfalls noch ein paar Tage gedulden.
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