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Outline: Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

Alphabets Technik-Inkubator Jigsaw startet in Kooperation mit dem Hoster Digitalocean einen VPN-Dienst, der auf selbst gehosteter Infrastruktur laufen soll. Genutzt wird dazu das Socks-v5-Protokoll statt üblicher VPN-Technik.

Artikel veröffentlicht am ,
Outline soll eine verschlüsselte Verbindung für Journalisten und Aktivisten bereitstellen.
Outline soll eine verschlüsselte Verbindung für Journalisten und Aktivisten bereitstellen. (Bild: Ben Aston/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Falls sich Nutzer vor staatlicher Überwachung schützen oder Zensurmaßnahmen umgehen wollen, kommen oft VPN-Dienste zum Einsatz. Diese haben aber einerseits das Problem, dass oft nicht klar ist, wie vertrauenswürdig deren Anbieter sind und dass VPN-Dienste oft schnell erkannt und blockiert werden können. Der Dienst Outline von Alphabets Technik-Inkubator Jigsaw soll diese Probleme überwinden. Der Hoster Digitalocean unterstützt Outline als Kooperationspartner.

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Das erste und wohl wichtigste Ziel von Outline ist es, den Endpunkt der VPN-Verbindung auf privater oder wenigstens mehr oder weniger individueller Infrastruktur zu hosten. Als Teil des VPN-Dienstes steht dazu eine kostenpflichtige Manager-Anwendung bereit, mit der die Server schnell vom eigenen Client-System aus aufgesetzt werden können. Der Manager bietet auch eine Nutzerverwaltung. Zwar lassen sich darüber auch andere Hosting-Provider nutzen, Digitalocean schreibt jedoch, dass Outline standardmäßig genutzt und empfohlen wird.

Wählen Nutzer einen Server-Standort aus, wird für Outline auf einem der Server des Hosters ein Docker-Image mit Ubuntu als vorkonfiguriertem Server gestartet. Darin läuft dann zusätzlich die Anwendung Watchtower, die das System automatisch aktualisieren soll. Statt üblicher VPN-Technik wie etwa OpenVPN oder auch Anyconnect beziehungsweise Openconnect nutzt Outline einen Socks-v5-Proxy, zu dem eine verschlüsselte Verbindung aufgebaut wird.

Als Grundlage dafür wird das Shadowsocks-Projekt genutzt, das mit dem Ziel erstellt wurde, die Firewall von China zu umgehen. Erreicht werden soll das unter anderem dadurch, dass sich der darübergeleitete Netzwerkverkehr zu wenig vom üblichen Internetverkehr unterscheidet, um diesen gezielt blockieren zu können. Für Outline stehen Clients für Windows, MacOS, ChromeOS, iOS und Android bereit, der Quellcode des Dienstes findet sich auf Github.



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johnDOE123 26. Nov 2018 / Themenstart

hallo, gibt es mehr infos zu der funktionsweise? habe zu hause einen server stehen und...

rugel 26. Nov 2018 / Themenstart

Nein kann es nicht so ohne Weiteres. Unterm Strich machen Digitalocean und Alphabet...

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