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Telekom-Chef Timotheus Höttges in Barcelona
Telekom-Chef Timotheus Höttges in Barcelona (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

OTT: Telekom gibt Partner für Weltnetz Ngena bekannt

Telekom-Chef Timotheus Höttges in Barcelona
Telekom-Chef Timotheus Höttges in Barcelona (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Telekom will nicht mehr nur Netze betreiben, sondern auch mit Diensten Geld verdienen. Ngena ist ein solches Projekt, das mal ein Weltnetz werden soll.

Die Deutsche Telekom hat am 22. Februar 2016 auf dem Mobile World Congress in Barcelona die Partner für das Weltnetz Ngena bekanntgegeben. Mit dabei sind die südkoreanische SK Telekom, Century Link aus den USA und der Reliance-Konzern aus Indien. Ngena (Next Generation Enterprise Network Alliance) will ab der ersten Jahreshälfte 2017 Dienstleistungen für internationale Geschäftskunden bereitstellen und in den kommenden Jahren 20 weitere Partner hinzugewinnen. Technologiepartner ist der US-Netzwerkausrüster Cisco.

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Ngena verknüpft die unterschiedlichen Partnernetze mit Cisco-Cloud- und Virtualisierungstechnologie zu einem Weltnetz. Das Unternehmen richtet sich an Konzerne und Mittelständler, die gesicherte und verlässliche globale Vernetzung benötigen.

Telekom-Chef Timotheus Höttges sagte: "Services, die sich nur auf das öffentliche Internet stützen, sind für Echtzeitanwendungen in den Bereichen Logistik, Produktion und Telemedizin weder sicher noch zuverlässig genug. Daher will unsere Allianz multinationalen Unternehmenskunden viel schneller als bisher sicherere, leistungsfähigere und globale Netzdienste bieten." Der Telekom werde immer vorgeworfen, nur Netze und keine OTT-Dienste wie Skype oder Whatsapp anzubieten. "Nun, Ngena ist ein OTT-Dienst", betonte er. Für den Mobilfunk gebe es noch kein solches Angebot. OTT, kurz für Over-the-top, bezeichnet Dienste, bei denen Inhalte über Internetzugänge ohne die Kontrolle eines Serviceproviders angeboten werden.

Telekom-Gründung

Die Kunden sollen künftig auch auf verschiedene Cloud-Dienste zugreifen können. Die Allianzpartner werden von Ngena Dienste in den Bereichen VPN (Virtual Private Network), APM (Application Performance Management), WAN/LAN-Verwaltung und -Optimierung UCC (Unified Communication & Collaboration), Security oder Branchenanwendungen wie WLAN-Analysen für den Einzelhandel beziehen können.

Wie Ngena-Chef Marcus Hacke zuvor erklärte, verkauft das Unternehmen als ein Großhändler seine Dienste an Telekomfirmen, die daraus Produkte für Firmenkunden machen können. Zuerst werde Ngena von der Telekom finanziert. In Zukunft soll die Firma in den Besitz der Partner übergehen.


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Trockenobst 23. Feb 2016

Unabhängig was die Aluhüte so sagen, würde ich ein Telemedizin-Netz zwischen Unis auch...

M.P. 23. Feb 2016

Vielleicht liegen noch zu manchem Großunternehmen in D alte brachliegende Datex-P...

Nadine... 23. Feb 2016

Danke für den Hinweis, ist korrigiert.

SvenMeyer 23. Feb 2016

kwt

Schrödinger's... 22. Feb 2016

Wie soll das funktionieren? Bitte bitte liebe NSA betreibt hier mal keine Witschaftsspionage?



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