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Otherside Entertainment: 12 Millionen US-Dollar für System Shock 3

Schon länger ist System Shock 3 angekündigt, nun steht auch die Finanzierung - oder zumindest ein Teil davon: Der schwedische Publisher Starbreeze geht ins Risiko und stellt den Entwicklern 12 Millionen US-Dollar zur Verfügung.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von System Shock (Bild: Otherside Entertainment)
Artwork von System Shock Bild: Otherside Entertainment

Seit Ende 2015 ist bekannt, dass das US-Entwicklerstudio Otherside Entertainment unter Leitung des Spieldesigners Warren Spector unter anderem an System Shock 3 arbeitet. Nun hat das schwedische Unternehmen Starbreeze erklärt(öffnet im neuen Fenster) , für die Umsetzung des Projekts die Rolle des Publishers zu übernehmen und den Entwicklern 12 Millionen US-Dollar zur Verfügung zu stellen.

System Shock Pre Alpha - Trailer
System Shock Pre Alpha - Trailer (01:29)

Die Unternehmen haben ungewöhnlich viele Details zu ihrem Deal veröffentlicht. Den Angaben zufolge erhält Starbreeze alle Einnahmen, bis 120 Prozent der ursprünglich bereitgestellten Summe erreicht sind - also 14,4 Millionen US-Dollar. Ab dieser Grenze werden die Einnahmen je zur Hälfte zwischen Entwicklern und Publisher aufgeteilt.

Einen Erscheinungstermin für System Shock 3 nennen die Unternehmen noch nicht. Das Spiel soll für PCs und andere Plattformen erscheinen. Damit dürften Konsolen, möglicherweise aber auch Virtual-Reality-Headsets gemeint sein.

Otherside Entertainment arbeitet bereits an System Shock , also an einer erweiterten Neuauflage des 1994 veröffentlichten Serienerstlings. Darin kämpft der Spieler auf der Raumstation Citadel um sein Überleben und findet durch Sprachnotizen und andere Hinweise allmählich heraus, was passiert ist. Das Spiel basiert auf der Unreal Engine 4, es soll im 2. Quartal 2018 erscheinen.

Außerdem sind die Entwickler von Otherside mit Underworld Ascendant beschäftigt, einer inoffiziellen Fortsetzung der Fantasy-Rollenspielklassiker Ultima Underworld 1 und 2. Anfang 2015 hatte das Studio dafür über Kickstarter rund 860.000 US-Dollar gesammelt.


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