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Othermill: CNC-Fräse für daheim

Das US-Unternehmen Otherfab hat eine portable CNC-Fräse entwickelt. Über Kickstarter suchen die Kalifornier finanzielle Unterstützung für die Serienproduktion. Die Resonanz auf der Crowdfunding-Plattform ist groß.

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CNC-Fräse Othermill: Abbau statt Aufbau
CNC-Fräse Othermill: Abbau statt Aufbau (Bild: Otherfab)

Geräte, die Gegenstände aufbauen, gibt es inzwischen eine ganze Reihe. Jene hingegen, die aus einem Block eine Form abtragen, hingegen weniger. Das in San Francisco ansässige Unternehmen Otherfab hat eine elektronisch gesteuerte Fräse entwickelt und sucht über Crowdfunding Unterstützung für die Produktion.

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Othermill ist eine Fräse, die vom heimischen Computer gesteuert wird (Computerized Numerical Control, CNC). Sie ist also gewissermaßen das Gegenstück zu 3D-Druckern wie dem Ultimaker oder dem Replicator: Statt ein 3D-Objekt aus dem Computer aufzubauen, arbeitet Othermill es aus einem Block heraus.

Transportabel

Das Gerät hat ein Gehäuse aus Polyethylen in der Form eines Würfels mit einer Kantenlänge von 25,4 Zentimetern, es wiegt knapp 7 Kilogramm. Damit es auch gut zu transportieren sei, habe das Gehäuse einen Tragegriff, erklärt Otherfab.

Der Arbeitsbereich ist knapp 14 x 11,4 x 3,5 cm groß. Die Drehspindel, die von einem bürstenlosen Gleichstrommotor angetrieben wird, arbeitet mit 12.000 Umdrehungen pro Minute. Das Einsteckende hat einen Durchmesser von 0,125 Zoll (0,31 Zentimeter). Jedes Fräswerkzeug mit diesem Durchmesser passt laut Otherfab und kann verwendet werden. Die Othermill wird per USB mit einem Computer verbunden und mit Dateien der Formate SVG und Eagle BRD gefüttert.

Platinen und Schmuck

Othermill ist in erster Linie dazu gedacht, Platinen für Schaltkreise, sogenannte Printed Circuit Boards (PCB), zu fräsen. Allerdings bearbeitet das Gerät neben Kunststoff auch andere Materialien, darunter Wachs, Holz oder Metall. Nutzer können damit Gegenstände gravieren, Schmuckstücke oder Gussformen anfertigen. Sie hätten etwa mit der Othermill ein Positivmodell und daraus wiederum eine Form für Schokoladenfiguren und Eiswürfel aus Silikon angefertigt, schreiben die Entwickler.

  • Othermill, die CNC-Fräse für den heimischen PC. (Foto: Otherfab)
  • Das Gerät hat eine Kantenlänge von je von 25,4 Zentimetern und wiegt knapp 7 Kilogramm. (Foto: Otherfab)
  • Ohermill ist nach Angaben der Entwickler portabel. (Foto: Otherfab)
  • Othermill bearbeitet Kunststoff, Holz und Metall. (Foto: Otherfab)
  • Die Spindel arbeitet mit 12.000 Umdrehungen pro Minute. (Foto: Otherfab)
  • Das Gehäuse besteht aus Polyethylen. (Foto: Otherfab)
  • Othermill ist in erster Linie dazu gedacht, Platinen zu fräsen. (Foto: Otherfab)
  • Es lässt sich aber auch Schmuck damit fertigen. (Foto: Otherfab)
  • Über den PC wird die Othermill mit 3D-Dateien gefüttert. (Foto: Otherfab)
Othermill, die CNC-Fräse für den heimischen PC. (Foto: Otherfab)

Um die Produktion des Gerätes aufzunehmen, hat Otherfab eine Crowdsourcing-Kampagne auf der Plattform Kickstarter initiiert. 50.000 US-Dollar wollten die Kalifornier sammeln. Zwei Tage nach Start der Kampagne haben Interessenten bereits über 80.000 US-Dollar zugesagt.

Auslieferung im August

Eine CNC-Fräse gibt es ab knapp 1.000 US-Dollar. Interessenten aus dem Ausland müssen 1.400 US-Dollar zusagen, um eine Othermill zu bekommen. Rund 60 Geräte sind schon reserviert. Die ersten will Otherfab im August dieses Jahres ausliefern.

Otherfab ist eine Abteilung des Forschungs- und Entwicklungsunternehmens Otherlab. Otherlab hat vor einigen Jahren Ant-Roach vorgestellt, einen sechsbeinigen, 4,5 Meter großen Roboter, der mit pneumatischen Muskeln betrieben wird.



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mediaman 18. Jun 2013

@Technikfreak - schau dir mal die Yunacard an - das ist eine offizielle PrePaid...

Technikfreak 30. Mai 2013

Das Iphone ist aus anderen Gründen teuer. Der Herstellerpreis eines Iphones ist...

Flying Circus 09. Mai 2013

Schwarzpulver hat ein Schulkamerad von mir schon in der 7. Klasse selbst hergestellt. Das...

guckdo 09. Mai 2013

Zur Zeit 719¤. Kann aber glaub ich kein Metall.

guckdo 09. Mai 2013

Tja und dann bezahlt man als "Nichtamerikaner" auch noch 200$ mehr UND darf den Transport...


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