Abo
  • IT-Karriere:

Otelo: Keine Datenpakete mehr für EU-Reisen

Otelo-Kunden müssen für mobile Datennutzung künftig im EU-Ausland mehr bezahlen. Die bisherige EU-Datenoption mit einem Datenvolumen von 100 MByte pro Woche entfällt. Stattdessen wird jetzt je übertragenes MByte abgerechnet.

Artikel veröffentlicht am ,
Otelo streicht Datenoption für EU-Reisende.
Otelo streicht Datenoption für EU-Reisende. (Bild: Otelo)

Otelo-Kunden werden derzeit per SMS darüber informiert, dass die bisherige EU-Datenoption namens EU-Roaming-Option nicht länger angeboten wird. Das berichtet Inside-Handy mit Verweis auf eine entsprechende Info-SMS von Otelo. Auch auf der Otelo-Facebook-Seite hat der Anbieter die Änderung in einer Kundenanfrage bestätigt.

Stellenmarkt
  1. Karl Simon GmbH & Co. KG, Aichhalden
  2. SSC-Services GmbH, Böblingen bei Stuttgart

Die Vodafone-Tochter hatte bisher eine Datenoption angeboten, mit der Kunden innerhalb der Länder der Europäischen Union für 4,99 Euro pro Woche ein Datenvolumen von 100 MByte erhalten. Künftig erfolgt die Abrechnung je MByte, das innerhalb der EU 5,95 Cent kostet. Bei einem Volumen von 100 MByte zahlen Kunden demnach künftig 5,95 Euro, also knapp einen Euro mehr als bisher.

Preise pro MByte "so günstig"

Otelo begründet den Wegfall der EU-Datenoption trotzdem damit, dass die Option "bei unseren Laufzeitverträgen keinen so großen Mehrwert mehr" habe, "da die Preise pro MByte so günstig" seien. Als Grund werden die neuen Roaming-Vorgaben genannt, die von der EU gefordert werden. Auf die tatsächliche Preiserhöhung geht Otelo allerdings in der Kundenanfrage auf Facebook nicht ein.

Mit der Abrechnung pro MByte können Otelo-Kunden künftig mehr Einfluss auf die anfallenden Kosten nehmen. Wenn sie weniger als 83 MByte pro Woche verbrauchen, müssen sie weniger als für die bisherige EU-Datenoption bezahlen.

Auf der Otelo-Webseite sind die Preise für das mobile Internet innerhalb der EU recht gut versteckt. Auf der Tarife-Seite verweisen die rechtlichen Hinweise am Ende der Seite auf eine "otelo-Preisliste", die allerdings nicht verlinkt ist, so dass der Kunde die für ihn relevanten Informationen erst nach weiterer Recherche findet. Unter anderem ist die entsprechende PDF-Datei im Frage- und Antworten-Bereich von Otelo zu finden.

Als Tochter von Vodafone verwendet Otelo innerhalb Deutschlands das Mobilfunknetz von Vodafone.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 298,00€
  2. 83,90€
  3. 72,99€ (Release am 19. September)

Melkor 17. Mai 2016

Deinem Kommentar muss ich widersprechen: - wenn du die Option buchst, wirst du von Seiten...


Folgen Sie uns
       


Mordhau Gameplay

Klirrende Klingen und packende Kämpfe mit bis zu 64 Spielern bietet das in einem mittelalterlichen Szenario angesiedelte Actionspiel Mordhau.

Mordhau Gameplay Video aufrufen
Hyper Casual Games: 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
Hyper Casual Games
30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung

Ob im Bus oder im Wartezimmer: Mobile Games sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Hyper Casual Games sind ihr neuestes Untergenre. Dahinter steckt eine effiziente Designphilosophie - und viel Werbung.
Von Daniel Ziegener

  1. Mobile-Games-Auslese Die Evolution als Smartphone-Strategiespiel
  2. Mobile-Games-Auslese Mit der Enterprise durch unendliche Onlineweiten
  3. Mobile-Games-Auslese Große Abenteuer im kleinen Feiertagsformat

Webbrowser: Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking
Webbrowser
Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking

Die großen Browserhersteller Apple, Google und Mozilla versprechen ihren Nutzern Techniken, die das Tracking im Netz erschweren sollen. Doch das stärkt Werbemonopole im Netz und die Methoden verhindern das Tracking nicht.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Europawahlen Bundeszentrale will Wahl-O-Mat nachbessern
  2. Werbenetzwerke Weitere DSGVO-Untersuchung gegen Google gestartet
  3. WLAN-Tracking Ab Juli 2019 will Londons U-Bahn Smartphones verfolgen

Digitaler Knoten 4.0: Auto und Ampel im Austausch
Digitaler Knoten 4.0
Auto und Ampel im Austausch

Auf der Autobahn klappt das autonome Fahren schon recht gut. In der Stadt brauchen die Autos jedoch Unterstützung. In Braunschweig testet das DLR die Vernetzung von Autos und Infrastruktur, damit die autonom fahrenden Autos im fließenden Verkehr links abbiegen können.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. LTE-V2X vs. WLAN 802.11p Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
  2. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  3. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

    •  /