Abo
  • Services:

OSZE: Cyberangriffe gefährden Energieversorgung

Cyber-Angriffe auf kritische Infrastruktur sind heute schon Realität. Die OSZE hat ein Rahmenwerk von Maßnahmen vorgelegt, die die Energieversorgung vor Schadsoftware wie Stuxnet schützen soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Titelbild der Studie
Titelbild der Studie (Bild: OSZE)

Die Staatenkonferenz OSZE warnt in einer Studie vor Cyberangriffen auf die Energieversorgung. Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur seien heute schon Realität, denn elektrische Systeme, die für den Betrieb von Anlagen unabdingbar seien, würden immer komplexer und somit auch anfälliger für Ausfälle und Angriffe, heißt es in der Studie.

Stellenmarkt
  1. Bayerisches Landesamt für Steuern, München
  2. Bayerisches Landesamt für Steuern, Nürnberg (Home-Office möglich)

Timo Kob, Mitbegründer von Hisolutions, das an der Studie mitgearbeitet hat: "Die Sicherheit unserer Energieversorgung ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit. Die Cyberkriminalität nimmt zu und computergesteuerte Anschläge auf die Infrastruktur werden auch für Terroristen zunehmend zur Option. Insbesondere die Politik, aber auch die Energieversorger sind nun gefragt, alles daran zu setzen, Sicherheit zu garantieren und etwaige Lücken im System zu schließen." Die Studie sei ein Rahmenwerk für die stetige Weiterentwicklung umfassender Schutzmaßnahmen gegen Cyberangriffe.

Smart Grids sollen bestehende Stromnetze zukünftig immer mehr ersetzen, um die manuellen Prozesse und Aktionen der System Operators zu automatisieren sowie die Erzeugung und Speicherung des Stroms besser koordinieren zu können. Es gebe keine internationalen Standards, wie Betreiber mit den Sicherheitsrisiken umzugehen hätten. Hier bestehe Handlungsbedarf.

Die Gesellschaft für Informatik erklärte im Juni 2013 zur Gefährdung von Kraftwerken: "So ist der Computerwurm Stuxnet weltweit verbreitet und hat erfolgreich die Uran-Anreicherungsanlage Natanz im Iran bis zur Zerstörung eines Teils der Zentrifugen manipuliert. Der Quellcode von Stuxnet und seinen deutlich mehr als zehn Derivaten ist im Internet verfügbar und kann mit geringem Aufwand an andere Ziele wie Kraftwerke und Stromverteilung angepasst werden, mit der Folge von Stromausfällen in weiten Landesteilen, Manipulation von Chemie- und Pharmaproduktionen, Fehlsteuerung von Robotern. Er kann damit auch eine Gefahr für Leib und Leben von Bundesbürgern darstellen."

Das russische Computersicherheitsunternehmen Kaspersky hatte 2012 einen Zusammenhang zwischen den Schadprogrammen Flame und Stuxnet entdeckt. Die Entwickler hätten ihre Schadsoftware zwar unabhängig voneinander entwickelt. Sie hätten aber in einem frühen Stadium Programmcodes ausgetauscht.

Resource 207, ein Modul aus einer frühen Stuxnet-Version, weise auffällige Übereinstimmungen mit Teilen von Flame auf. Dazu gehörten sich gegenseitig ausschließende Objekte, der Algorithmus zum Entschlüsseln von Zeichenketten oder ähnliche Dateibenennungen. Resource 207 sorgte dafür, dass sich die Schadsoftware unter Ausnutzung von USB-Sticks von Rechner zu Rechner verbreitete.

Flame wurde von den USA und Israel entwickelt. Das berichtete die Washington Post unter Berufung auf westliche Regierungsvertreter, die Kenntnisse über Cyberwar-Aktivitäten haben. Flame sei gegen den Iran eingesetzt worden, um die Atomwaffenpläne des Regimes zu behindern. Beteiligt waren die US-Geheimdienste NSA und CIA sowie das israelische Militär, die auch Software wie Stuxnet einsetzten.

Zuletzt hat der NSA-Whistleblower Edward Snowden die Zusammenarbeit der USA mit Israel bestätigt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. (-78%) 8,99€
  3. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

Charles Marlow 13. Jul 2013

Es wären ja nicht viele.

Moe479 13. Jul 2013

dann ist 'digital' aber sinnlos, dabei geht es doch um schnelle unkomplizierte weitergabe...

T-X.Skynet 12. Jul 2013

Aber sind doch alles Verschwörungstheorien! Passt auch auf liebe OSZE mit Euren...


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /