• IT-Karriere:
  • Services:

Ossic: Crowdfunding-Pleite bei Kopfhörerhersteller

Crowdfunding birgt Risiken - wie Unterstützer des Kopfhörers Ossic der gleichnamigen Firma nun erfahren haben. Trotz sechs Millionen US-Dollar in der Kasse ist dem Unternehmen das Geld ausgegangen. Die Unterstützer werden ihre Kopfhörer nicht erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Ossic-Kopfhörer
Ossic-Kopfhörer (Bild: Ossic)

Wieder einmal ist ein Crowdfunding-Projekt gescheitert: Die Firma Ossic kann den gleichnamigen Kopfhörer nicht ausliefern, der mit sechs Millionen US-Dollar von mehreren tausend Unterstützern gebaut werden sollte. Offenbar verkalkulierte sich das Unternehmen bei den Kosten für die Entwicklung der Hard- und Software, so dass das über Crowdfunding eingesammelte Geld letztlich nicht reichte. Weitere Investoren wurden offenbar nicht gewonnen, weshalb die Serienproduktion nicht anlaufen konnte.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. UnternehmerTUM GmbH, Garching/München

Das US-Unternehmen hatte mit Ossic einen Kopfhörer mit 3D-Sound geplant und auf Indiegogo und Kickstarter Geld eingesammelt. Die Unterstützer werden weder den Kopfhörer erhalten noch ihr Geld zurückbekommen, wie das Unternehmen auf seiner Webseite mitteilte. 250 Stück seien jedoch ausgeliefert worden.

Die Kopfhörer kosteten in der teuersten Version, die zuerst ausgeliefert werden sollte, bis zu 999 US-Dollar. In den Kopfhörern sind sechs Wandler sowie gleich viele Mikrofone und diverse Sensoren für die Positionsbestimmung verbaut. Apps und Treiber für Windows, MacOS, Android und iOS wurden ebenfalls entwickelt. Der Einstiegspreis lag bei 199 US-Dollar. Die wütenden Investoren organisieren sich nun über eine Facebook-Seite und wollen eine Sammelklage einreichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 68,12€ (Bestpreis!)
  2. (aktuell u. a.Transcend ESD230C 960 GB SSD für 132,90€)
  3. (u. a. LG OLED55E97LA für 1.599 (inkl. 200€ Direktabzug, versandkostenfrei), Samsung...
  4. 18,00€ (bei ubi.com)

DAGEGEN 23. Mai 2018

genau aus diesem Grund startet man ein Kickstarter Projekt doch überhaupt erst, oder?

Anonymer Nutzer 22. Mai 2018

Eine Investition ist eine Geldanlage. Davon kann man hier imho nicht sprechen.

Hotohori 22. Mai 2018

Man muss sich das Projekt schon genauer ansehen. Viele KS Projekte nehmen so ein Minimal...

Hotohori 22. Mai 2018

So wie die Kickstarter Pledges aufgebaut sind, war das nur eine Minimum Grenze, von der...

Hotohori 22. Mai 2018

Praktikantenarbeit. ;)


Folgen Sie uns
       


Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020)

Lovot ist ein kleiner Roboter, der bei seinem Besitzer für gute Stimmung sorgen soll. Er lässt sich streicheln und reagiert mit freudigen Geräuschen.

Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Abenteuer zwischen Horror und Humor
Indiegames-Rundschau
Abenteuer zwischen Horror und Humor

Außerdische reagieren im Strategiespiel Phoenix Point gezielt auf unsere Taktiken, GTFO lässt uns schleichen und das dezent an Portal erinnernde Superliminal schmunzeln: Golem.de stellt die besten aktuellen Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Der letzte Kampf des alten Cops
  2. Indiegames-Rundschau Killer trifft Gans
  3. Indiegames-Rundschau Überleben im Dschungel und tausend Tode im Dunkeln

IT-Gehälter: Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr
IT-Gehälter
Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr

Wechselt ein ITler in eine andere Branche, sind auf dem gleichen Posten bis zu 1.000 Euro pro Monat mehr drin. Welche Industrien die höchsten und welche die niedrigsten Gehälter zahlen: Wir haben die Antworten auf diese Fragen - auch darauf, wie sich die Einkommen 2020 entwickeln werden.
Von Peter Ilg

  1. Softwareentwickler Der Fachkräftemangel zeigt sich nicht an den Gehältern

Computerlinguistik: Bordstein Sie Ihre Erwartung!
Computerlinguistik
"Bordstein Sie Ihre Erwartung!"

Ob Google, Microsoft oder Amazon: Unternehmen befinden sich im internationalen Wettlauf um die treffendsten Übersetzungen. Kontext-Integration, Datenmangel in kleinen Sprachen sowie fehlende Experten für Machine Learning und Sprachverarbeitung sind dabei immer noch die größten Hürden.
Ein Bericht von Maja Hoock

  1. OpenAI Roboterarm löst Zauberwürfel einhändig
  2. Faceapp Russische App liegt im Trend und entfacht Datenschutzdebatte

    •  /