Abo
  • Services:

Osmo Mobile im Test: Hollywood fürs Smartphone

DJIs Osmo-Gimbals eignen sich sehr gut, um stabilisierte Aufnahmen mit kleinem Gepäck zu machen. Die neue Mobile-Version lässt die fest installierte Kamera weg, stattdessen verwenden Nutzer ihr Smartphone. Dass das eine gute Idee ist, zeigt der Test von Golem.de.

Ein Test von veröffentlicht am
Der Osmo Mobile von DJI mit eingelegtem Smartphone
Der Osmo Mobile von DJI mit eingelegtem Smartphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ein Gimbal für Kameras ist eine feine Sache: Mit ihm lassen sich nicht nur stabilisierte Videoaufnahmen, sondern auch ruhige Kamerafahrten aus der freien Hand anfertigen. So ruhige Aufnahmen sind ohne ein derartiges Hilfsmittel besonders mit Smartphones sehr schwer anzufertigen, da die Geräte zum einen nicht gut in der Hand liegen und zum anderen die eingebauten Stabilisationsmaßnahmen nur zu einem gewissen Grad Wackler ausgleichen können.

DJI hat seinen Osmo-Gimbal im Rahmen der Ifa 2016 in einer Mobile-Version vorgestellt. Anstelle der fest eingebauten Kamera des normalen Osmo oder Osmo+ befindet sich am Kopf des Osmo Mobile eine Halterung für ein Smartphone. Golem.de hat den Gimbal ausprobiert und schöne Videoaufnahmen machen können - und dabei festgestellt, dass iPhone-Nutzer aktuell mit dem Osmo Mobile noch mehr Freude haben.

  • Der Osmo Mobile von DJI arbeitet vom Prinzip her wie die anderen Gimbals von DJI: Der Kopf wird durch Motoren stabilisiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anstelle einer fest montierten Kamera nimmt im Osmo Mobile ein Smartphone die Videos auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone wird in den Kopf des Gimbals gespannt. Geräte mit einer Breite von maximal 85 mm sind möglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die verschiedenen Gelenke sorgen für eine Austarierung des Smartphones und eine entsprechend ruhige Lage beim Filmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gesteuert wird der Gimbal zum einen über Körperbewegungen, zum anderen über Bedienelemente am Osmo Mobile selbst. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der wechselbare Akku hält über vier Stunden durch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf einen Stativanschluss am Boden des Osmo Mobile hat DJI leider verzichtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Osmo Mobile von DJI arbeitet vom Prinzip her wie die anderen Gimbals von DJI: Der Kopf wird durch Motoren stabilisiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Mit dem Osmo Mobile können alle Smartphones bis zu einer Breite von 85 mm verwendet werden. Das Gerät wird in die Halterung am oberen Ende des Gimbals eingespannt und fixiert. Einmalig muss nun ein Gegengewicht austariert werden, damit das Smartphone auch im ausgeschalteten Zustand des Gimbals ausbalanciert ist.

Stabilisierung erfolgt direkt nach dem Einschalten

Schalten wir den Gimbal nun ein, wird das eingespannte Gerät endgültig austariert und stabilisiert. Dann ist es beispielsweise nicht mehr möglich, es durch Anstupsen in Bewegung zu versetzen. Das Smartphone lässt sich bereits jetzt mit dem Joystick des Osmo Mobile bewegen, der - wie die normalen Osmo-Gimbals - den Kopf bewegt. Auch Videoaufnahmen sind jetzt bereits möglich, der Nutzer muss dazu die Kamera auf dem Smartphone direkt starten.

Stellenmarkt
  1. Atlas Copco - Synatec GmbH, Stuttgart
  2. Evangelische Kirche in Deutschland, Hannover

Richtig sinnvoll ist der Osmo Mobile aber erst in Verbindung mit der DJI-Go-App. Diese ermöglicht zum einen eine Fernsteuerung der Kamerafunktion über die Bedienelemente des Gimbals selbst, zum anderen bietet sie einige interessante Aufnahmemodi und Einstellungen für die Gimbal-Steuerung. Erhältlich ist die App für Android und für iOS.

Aufnahme über DJI-Go-App sinnvoll 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Sigma, Nikon- und Tamron-Objektive)
  2. 499,99€
  3. (u. a. 16 GB DDR4-2666 von HyperX für 109,90€)
  4. (u. a. Acer und HP-Notebooks ab 519€)

BVVTestberichte 06. Okt 2016

Bin mal gespannt ob beim Iphone 8 der Klinkenanschluss wieder vorhanden ist. Der...

Kunze 23. Sep 2016

Ging mir genauso. Wurde gleich gekauft. Die Handhabung ist einfach Weltklasse und die...

grslbr 21. Sep 2016

Jo, das ist doch bei fast allen derartigen Projekten das Problem, oder? Könnte man nicht...

GT3RS 21. Sep 2016

Schade, aber es gibt wohl keine anderen Befestigungsadapter - z.B. für TomTom Bandit...


Folgen Sie uns
       


Golem.de besucht Pininfarina (Reportage)

Golem.de hat bei Pininfarina in Turin hinter die Kulissen geschaut und sich mit den Designern des Elektrosportwagens PF0 unterhalten.

Golem.de besucht Pininfarina (Reportage) Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
    Requiem zur Cebit
    Es war einmal die beste Messe

    Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
    Von Nico Ernst

    1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

    Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
    Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
    El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

    Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
    Von Michael Wieczorek

    1. Playstation Classic im Test Sony schlampt, aber Rettung naht

      •  /