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Sanfte Kamerafahrten aus dem Handgelenk

Bewegen wir jetzt die Konstruktion, stört das die Zenmuse-Kamera aufgrund des ausgleichenden Gimbals nicht im geringsten - sehr zuverlässig werden auch starke Bewegungen unserer Hand ausgeglichen. Während der Stabilisierung können wir immer noch die Kamera mit dem Joystick bewegen, was stabilisierte Kamerafahrten ermöglicht. Ein Doppeltipp auf den Frontknopf bringt die Kamera immer in die Waagerechte.

  • Die Osmo im zusammengeklappten Zustand (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Osmo im zusammengeklappten Zustand (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera des Osmo hat 12,4 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Smartphone-Halterung ist aus Metall. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Als Sucher für die Osmo dient ein Smartphone, das mit Hilfe einer App mitd er Kamera verbunden ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera lässt sich entweder über die App steuern ...
  • ... oder über einen kleinen Joystick am Haltegriff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera lässt sich um 320 Grad drehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Knopf an der Vorderseite stabilisiert die Kamera auf Knopfdruck, ein doppelter Tipp auf den Button bringt die Kamera in die Waagerechte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Kamera lässt sich um 320 Grad drehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die Bildqualität der Zenmuse-X3-Kamera ist auf den ersten Blick sehr gut: Die Kamera hat einen 1/2,3 Zoll großen Exmor-R-Sensor von Sony mit einer Auflösung von 12,4 Megapixeln. Die Anfangsblende beträgt f/2.8, die Brennweite entspricht auf das Kleinbild umgerechnet 20 mm. Videos können in 4K-Auflösung aufgenommen werden, bei 24, 25 oder 30 fps. Wird die Auflösung reduziert, sind auch höhere Bildraten möglich: Bei 1080p kann die Kamera auch Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 120 fps aufnehmen.

Der Osmo hat ein eingebautes Stereomikrofon, über einen 3,5-mm-Anschluss können auch externe Audiorekorder angeschlossen werden. Die Kamera selbst kann ausgetauscht werden, die Halterung soll auch ohne Kamera erhältlich sein. Wer bereits eine DJI-Drohne mit Zenmuse-Kamera besitzt, kann sich Osmo also auch ohne Optik kaufen und seine eigene Kamera verwenden. Auch ist es möglich, die mit Osmo gelieferte Kamera auszubauen und als Actionkamera ohne stabilisierende Halterung zu verwenden.

Fazit

Dass DJI die in seinen Coptern verwendete Stabilisierungstechnik als Stand-Alone-Lösung auf den Markt bringt, ist im Grunde folgerichtig. Wie bei den Multicoptern funktioniert die Stabilisierung des Osmo sehr gut, ruckelfreie Kamerafahrten mit sanften Schwenks sind auch ohne viel Übung sehr leicht möglich.

Dass auch Einsteiger schnell mit der Kamerahalterung umgehen können, liegt an der intuitiven Bedienung: Sowohl eine direkte Steuerung per Smartphone als auch genauere Bewegungen mit Hilfe des Joysticks sind möglich. Praktisch ist, dass Besitzer eines Copters mit Zenmuse-Kamera die Halterung auch ohne Kamera kaufen können.

Osmo kann ab sofort im Onlineshop von DJI vorbestellt werden, die Auslieferung soll ab dem 15. Oktober 2015 erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt ist die Handheld-Kamera dann auch im Fachhandel erhältlich. Der Preis beträgt mit Kamera 750 Euro. Angekündigt hatte DJI das Projekt bereits Anfang 2015.

 Osmo im Hands on: DJI präsentiert stabilisierte Handkamera für 750 Euro
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