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OS X El Capitan im Test: Kleine Schrittchen, aber ein großer Sprung nach vorn

Apple hat für das neue Betriebssystem OS X 10.11 alias El Capitan diesmal nicht Hunderte neue Features angekündigt. Lohnt es sich trotzdem, das Update aufzuspielen?
/ Andreas Donath
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El Capitan überzeugt. (Bild: Apple)
El Capitan überzeugt. Bild: Apple

El Capitan(öffnet im neuen Fenster) ist keine so große Neuerung, wie es die Vorversion Yosemite war. Nur wenige Dutzend neue Funktionen soll Apples neues Betriebssystem OS X 10.11 enthalten. Das spiegelt sich auch in der Namensgebung wider: El Capitan ist ein Berg im Nationalpark Yosemite – also so etwas wie die Sahnehaube. Und genau das ist El Capitan unserer Meinung nach auch – kein revolutionäres neues Betriebssystem, sondern eine Weiterentwicklung des bereits vorhandenen, bei dem Apple einige kluge und vor allem effizienzsteigernde Maßnahmen einsetzt.

El Capitan läuft auf praktisch jedem Mac, auf dem aktuell Yosemite, Mavericks oder Mountain Lion läuft, so dass sogar iMacs von Mitte 2007 damit verwendet werden können. Bei Macbooks sind es Modelle ab 2008 und beim Macbook Pro Modelle von Ende 2007 (15 und 17 Zoll). Beim Macbook Pro 13 Zoll sind alle Modelle ab Mitte 2009 kompatibel. Auch die Besitzer des Macbook Air von Ende 2008 und des Mac Mini ab 2009 können updaten. Natürlich gibt es auch andere Betriebssysteme, die auf acht Jahre alten Rechnern laufen.

Gleiche Optik, mehr Tempo

Beim Start von El Capitan fällt gleich auf: Optisch hat sich hier außer der Schriftart fast nichts verändert. Apple verwendet nun "San Francisco", sowohl unter OS X als auch unter Apple WatchOS und iOS 9. Doch optische Veränderungen sind bei einem neuen Betriebssystem schließlich auch nicht entscheidend. Dafür hat sich beim Tempo etwas getan.

Programme starten etwas schneller als unter Yosemite, was besonders bei den Standardanwendungen wie Fotos oder Pages auffällt. Sogar das Umschalten zwischen mehreren geöffneten Programmen geht schneller. Davon profitiert jeder Nutzer an jedem Tag.

Das Umschalten in den Vollbildmodus einer App, das unter Yosemite eingeführt wurde und dort zu einer kleinen Verzögerung führt, geht hier deutlich schneller, und auch der Wechsel zwischen virtuellen Desktops ist butterweich. Hier hat Apple also Optimierungspotenzial genutzt. Und auch einige der neuen oder verbesserten Funktionen erleichtern die Arbeit mit dem Betriebssystem.

Die wichtigsten neuen Funktionen von OS X 10.11

Die Erweiterung der Notizfunktion ist eine der interessantesten Neuerungen von El Capitan. Die Notizen-App ist in den vergangenen Jahren ziemlich vernachlässigt worden, wodurch sich Konkurrenten wie Evernote erst etablieren konnten. Die neue Notizen-App hat zwar nicht direkt einen vergleichbaren Funktionsumfang, doch nun sind auch hier beliebig formatierbare Texte mit unterschiedlichen Schriftarten und -größen sowie Links, Aufzählungszeichen, Checkboxen und Grafiken, Töne, Videos und sogar Kartenausschnitte aus der Karten-App nutzbar. Die Tonaufzeichnungen können am einfachsten mit Quicktime aufgenommen werden.

Die Notizen werden mit iOS 9 geteilt, und auch eine Sharing-Funktion hat Apple in viele Apps eingebaut, darunter Safari. Sie erzeugt einen Eintrag in der Notiz-App, so dass beispielsweise Informationen von Websites eingesammelt werden können. Die Notiz-App hat zudem einen Papierkorb, in dem die zuletzt gelöschten Notizen zunächst landen. So lassen sie sich im Zweifelsfall wiederherstellen.

Der öffentliche Nahverkehr und Apple

Die Karten-App in OS X El Capitan wurde um Informationen zum öffentlichen Nahverkehr ergänzt, doch noch ist diese Funktion auf wenige Städte begrenzt. In Deutschland funktioniert die Routingfunktion nur im Berliner Raum. Die Informationen sind jedoch akkurat, zeitlich genau und ermöglichen es, auch ohne Auto oder Fahrrad zum Ziel zu navigieren, wobei sich die Daten auch auf das iPhone oder iPad übertragen beziehungsweise verschicken lassen. In den USA werden die Nahverkehrssysteme von New York, San Francisco, Washington, D.C. und Baltimore unterstützt.

Mehr Übersicht und Produktivität mit Splitscreen und Mission Control

Eine El-Capitan-Funktion, die es auch unter iOS 9 für das iPad gibt, ist die Split-Screen-Ansicht. Dazu wird eine App zunächst in den Vollbildmodus geschaltet, so dass die Menüzeile und die Scrollränder verschwinden. Ähnlich wie unter Windows kann nun vom Rand aus eine weitere App in den Bildschirm hineingezogen werden. Allerdings wird die Erstellung der Splitscreen-Ansicht etwas anders gehandhabt. Entweder hält der Anwender den grünen "Maximieren"-Knopf oben links am Fensterrand fest, bis die Splitscreen-Funktion aktiviert wird und zieht dann das zweite Fenster in den angezeigten Bereich. Oder er nutzt die Spaces-Funktion, was allerdings recht umständlich ist, da eine App bereits im Vollbildmodus eingestellt sein muss. Unser bevorzugter Weg ist daher die erste Methode.

Die Mission-Control-Funktion ist für alle Mac-Nutzer interessant, die viele Fenster und Programme geöffnet haben und sich im Chaos nicht mehr zurechtfinden. Wird Mission Control gestartet, werden alle Fenster in Miniaturansichten verwandelt und über dem Bildschirm verteilt. So kann der Anwender die gewünschte Oberfläche wiederfinden. Bei El Capitan sind diese Miniaturansichten nicht mehr programmweise gruppiert, sondern werden wirklich überlappungsfrei angezeigt. Das erhöht die Übersichtlichkeit, ist aber eigentlich eine Rückkehr zu einer längst vorhandenen Funktion namens Exposé, die Apple zugunsten von Mission Control abgeschafft hatte. Das neue Mission Control ist somit eine Renaissance von Exposé.

Virtuelle Bildschirme können Fenster-Chaos eingrenzen

Die Spaces-Funktion hingegen erzeugt virtuelle Bildschirme oder Arbeitsräume. Ein eventuelles Fenster-Chaos lässt sich damit leicht bändigen. Einige Anwender gliedern so auch Dokumente zu unterschiedlichen Aufgaben. Spaces wurde für El Capitan nur leicht überarbeitet. Die Übersichtsanzeige der virtuellen Monitore ist etwas kompakter geworden und lässt sich ohne Umweg über die Systemeinstellungen konfigurieren. Wer ein Fenster neben die virtuellen Monitore zieht, öffnet so einen neuen Arbeitsraum.

Die Suche Spotlight versteht den Anwender besser

Spotlight – die systemweite Suche von OS X – wurde in El Capitan deutlich aufgewertet. Der Nutzer kann nun mit Beschreibungen in natürlicher Sprache Dokumente und Inhalte leichter finden. So können zum Beispiel bestimmte Dateitypen aufgerufen werden, die in einem festgelegten Zeitraum erstellt wurden.

Spotlight kann auch für die Recherche im Web eingesetzt werden. Zum Beispiel lassen sich Youtube-Videos suchen, Sportergebnisse abrufen oder Aktienkurse finden. Das Fenster von Spotlight lässt sich in seiner Größe und Position verändern, damit eventuell abgedeckte Bildschirmbereiche eingesehen werden können.

Die natürlichsprachliche Suche, aber auch die erweiterten Recherchefunktionen machen Spotlight sehr effizient und tragen zur Produktivitätssteigerung bei. Ein bisschen Siri hat Apple Spotlight übrigens auch hinzugefügt. Doch um die Sprachsteuerung zu nutzen, muss das über 800 MByte große Sprachpaket für die erweiterte Diktierfunktion in der Systemeinstellung heruntergeladen werden. Dann lässt sich mit zweimaligem Drücken auf die FN-Taste das Suchfeld auch mit Sprachbefehlen ausfüllen. Ganz so elegant wie bei Siri auf iOS ist das aber nicht, zumal der Mac nicht antwortet.

Mail mit Gestensteuerung

Beim E-Mail-Programm Mail.app hat Apple nicht nur das Zusammenspiel mit IMAP-Servern beschleunigt und nach eigenen Angaben auch die Zuverlässigkeit erhöht, sondern auch eine Gestensteuerung ähnlich wie in iOS eingeführt. Mit dem Trackpad können Nachrichten als gelesen markiert oder mit einer Wischgeste gelöscht werden. In den meisten Fällen dürften Tastenkommandos schneller zum Ziel führen, aber für ungeübte Nutzer, die oft zwischen iOS und OS X wechseln, könnte es besser passen. Außerdem können in Tabs nun mehrere E-Mails gleichzeitig geschrieben werden.

Die Suchfunktion in Mail.app wurde auf ein neues Niveau gebracht. Auch hier lassen sich Suchanfragen nach Zeiträumen, Anhängen und Personen in relativ natürlicher Sprache formulieren. In manchen Fällen werden E-Mails so tatsächlich schneller gefunden als mit den herkömmlichen Methoden.

Viele kleine Änderungen

Terminangaben in E-Mails versucht El Capitan zu erkennen und schlägt Einträge im Kalender vor, was sehr gut funktioniert und viel Tipparbeit spart. IOS-Nutzer kennen diese Funktion bereits, die es nun auch auf dem Desktop gibt. Eine verwandte Funktion ermöglicht das Markieren eines Textabschnitts und die Umwandlung in eine Erinnerung. Davon profitiert jeder Anwender, denn diese Funktion spart eine Menge Zeit und verhindert stupide Copy-und-Paste-Arbeiten. Zudem lassen sich in HTML-E-Mails Texte nun auch durchstreichen.

Kleinen Änderungen für mehr Übersicht bei Safari

Am Safari-Browser hat Apple relativ wenig geändert, ihm aber einige Funktionen hinzugefügt, die Anwender vielleicht aus Chrome kennen. So lässt sich die Tonwiedergabe von offenen Tabs erkennen und natürlich auch deaktivieren. Lärmende Browserfenster müssen nicht mehr über die Lautstärkeregelung des Rechners selbst reguliert werden. Die Pin-Funktion für Tabs erzeugt eine Art Mini-Bookmark mit dem Favicon der Website oben auf dem Reiter. So lassen sich häufig genutzte Websites schnell aufrufen. Worin allerdings die Schwierigkeit eines Klicks in die Schnellstartleiste oder gar in die Bookmarks besteht, die die Pin-Funktion rechtfertigt, erschließt sich nicht.

Die Statusleiste von Safari wurde in El Capitan verändert und ist nun durchscheinend. Sie wird ausgeblendet, wenn kein Link ausgewählt wird. Zudem können Tabs nun mit Tastenkombinationen ausgewählt werden. Im Reader-Modus lässt sich die Schriftart ändern.

Kleine Änderungen machen die Nutzung ergonomischer

Darüber hinaus hat Apple viele kleinere Dinge verändert, ohne dies ausdrücklich zu dokumentieren. Deshalb kann nachfolgende Aufzählung auch nicht vollständig sein, sondern bezieht sich vielmehr auf das bisher Entdeckte.

Die Menüleiste oben in OS X kann nun automatisch ausgeblendet werden, sofern der Mauszeiger nicht an den oberen Rand stößt. Gerade auf kleinen Displays schafft das wertvollen Bildschirmplatz.

Das Festplattendienstprogramm hat die Optionen "Zugriffsrechte des Volumes überprüfen" und "Zugriffsrechte des Volumes reparieren" verloren. Nach Angaben von Apple wird die Funktion nun jede Nacht automatisch durchgeführt, außerdem jedes Mal, wenn ein Programm installiert wird.

Der Farbwähler, der systemweit zur Verfügung steht, wurde ebenfalls überarbeitet und speichert nun ausgewählte Farben dauerhaft ab.

In der Foto-App lassen sich nun auch Erweiterungen von Drittanbietern nutzen. Dabei bleibt erst einmal abzuwarten, wie viele Entwickler sich auf die neue Funktion stürzen werden. Letztlich bleibt die Hoffnung, dass auf diese Weise ein Teil der Funktionen, die durch die Einstellung von Aperture weggefallen sind, so auf Umwegen die Nutzerschaft wieder erreicht.

Finder kann Dateien leichter umbenennen

Im Finder ist endlich eine Umbenennen-Funktion im Kontextmenü eingebaut worden. Diese funktioniert sogar in "Datei öffnen"-Fenstern und bezieht sich nicht nur auf Dateien, sondern auch auf Ordner. Mit gedrückter ALT-Taste kann auch der Dateipfad über das Kontextmenü kopiert werden. Außerdem hat Apple den Finder um eine Kopier-Wiederholfunktion erweitert. Wird der Mac während einer Kopieraktion in den Ruhezustand versetzt, wird beim Aufwecken die Aktion weitergeführt.

Das Speichersystem iCloud Drive hat nun einen Fortschrittsbalken, der in der Sidebar eines Finder-Fensters eingeblendet wird. So kann der Anwender leicht erkennen, wie weit der Synchronisierungsprozess mit der Cloud und dem lokalen Rechner fortgeschritten ist.

Lautloses Arbeiten auf Force-Touch-Notebooks

Die Force-Touch-Macbooks erzeugen über den Lautsprecher ein Klickgeräusch, was sich jetzt auch deaktivieren lässt. So ist (abgesehen vom Tastengeklapper) eine lautlose Bedienung des Notebooks möglich. Gerade bei Präsentationen oder beim Ansehen von Filmen ist das sehr angenehm.

Metal für Apple-Spieleentwickler

Apple hat außerdem mit Metal eine neue Grafik-API in El Capitan eingebaut. Von dieser Änderung sollen Spieleentwickler profitieren, doch noch fehlen Beispiele, um eine Aussage über die Leistungsfähigkeit der neuen Schnittstelle zu treffen.

Fortnite – Gameplay-Trailer (Apple WWDC 2015)
Fortnite – Gameplay-Trailer (Apple WWDC 2015) (01:03)

Das liegt schlicht an den erforderlichen Vorlaufzeiten, die Spieleentwickler benötigen, wenn sie neue hardwarespezifische APIs vorfinden. Eines der ersten Spiele dürfte Fortnite von Epic Games sein.

Kompatibilitätsprobleme bei Soft- und Hardware

Apples neue Sicherheitsfunktion, die die unrechtmäßige Manipulation von Dateien in Systemverzeichnissen erkennen und verhindern soll, wird als "System Integrity Protection" bezeichnet. Das System achtet auf Veränderungen in den Verzeichnissen /system, /bin, /sbin und soll zudem verhindern, dass laufende Prozesse verändert werden.

Die SIP-Funktion (System Integrity Protection) besteht insgesamt aus vier Elementen. Geschützte Bereiche können auch vom Root-User nicht beschrieben werden, was eine Abkehr von üblichem Unix-Systemverhalten darstellt. Geschützte Systemprozesse können nicht per Code Injection verändert werden. Kernel-Erweiterungen müssen nun signiert sein und das Schutzsystem lässt sich nicht innerhalb des Betriebssystems, sondern nur von der Wiederherstellungspartition von OS X ausschalten. Wie das funktioniert, hat Ars Technica anschaulich demonstriert(öffnet im neuen Fenster) .

Allerdings hat dies auch Auswirkungen auf Software, die sich ganz legitim an diesen Verzeichnissen zu schaffen macht. Das gilt zum Beispiel für die nachinstallierbare Firewall Little Snitch, aber auch Treiber, die NTFS-formatierte Festplatten unter OS X nutzbar machen. Darüber hinaus sind vor allem Anwendungen wie alternative Dateimanager betroffen. Von einem Leser wurden hier Totalfinder und Totalspanes genannt. Von einigen Herstellern gibt es mittlerweile Updates, die die Probleme beheben, andere sind jedoch offenbar noch in Arbeit.

Warnungen kommen auch von Softwareherstellern wie Native Instruments. Dessen Plugins für Logic Pro funktionieren derzeit nicht, und bei einigen Traktor-Controllern (S4, X1) und anderer Tontechnik gibt es ebenfalls Probleme bis hin zur Kernel Panic. Welche Modelle betroffen sind, listet Native Instruments auf einer Website(öffnet im neuen Fenster) auf. Wer Native-Instruments-Produkte nutzt, sollte daher erst einmal nicht updaten.

Auch Steinberg(öffnet im neuen Fenster) und Arturia(öffnet im neuen Fenster) haben Probleme mit einigen Anwendungen und warnen vor dem Update. Nicht auszuschließen ist, dass auch weitere Anwendungen Schwierigkeiten machen. Wer beruflich darauf angewiesen ist, sollte vielleicht nicht gleich am ersten Tag das Update durchführen, sondern erst einmal warten, bis die Hersteller eine Freigabe für El Capitan erteilen.

Verfügbarkeit und Fazit

Das Update ist kostenlos und kann ab dem heutigen 30. September 2015 über die Systemeinstellung des Mac über den App Store von Apple eingespielt werden. Wie immer gilt, dass zuvor ein Backup der wichtigsten Daten angefertigt und dessen Funktionsfähigkeit geprüft werden sollte.

Fazit

Apple hat bei El Capitan die Fehler und Nachteile von Yosemite ausgebessert. Insofern ist es eigentlich eher als Update zu sehen – oder, um einen Begriff aus der Windows-Welt zu gebrauchen: als ein Servicepack.

Das neue Betriebssystem wirkt deutlich stabiler, arbeitet schneller und unterstützt den Anwender mit einigen kleinen, aber doch wichtigen Änderungen bei seiner täglichen Arbeit. Besonders gut gefallen uns die neuen Fähigkeiten der Spotlight-Suche, die erweiterte Notizfunktion und das verbesserte E-Mail-Programm. Etwas gewöhnungsbedürftig und auch nicht in jeden Workflow integrierbar scheint uns die Splitview-Funktion zu sein. Die Einrichtung ist einfach etwas hakelig und in vielen Fällen werden Anwender, die nicht gerade am Notebook sitzen, eher auf einen zweiten Bildschirm zurückgreifen.

Probleme bei Audiosoftware

Ziemlich überraschend ist die Tatsache, dass bei Audio-Hard- und -Software so viele Probleme auftauchen. Ob die Hersteller schlicht das Betaprogramm ignoriert haben oder die Anpassungen so aufwendig waren, lässt sich nicht nachvollziehen. Wer beruflich auf den Rechner angewiesen ist, sollte aus Vorsichtsgründen nicht nur ein Backup machen, sondern vielleicht mit dem Update auch noch einige Zeit warten, bis die El-Capitan-Freigaben für unternehmenskritische Anwendungen von den Herstellern erteilt sind.

Insgesamt lohnt sich das Update aber ganz klar. Und das Bemerkenswerteste: Davon profitieren sogar Macs, die schon sieben bis acht Jahre alt sind.


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