• IT-Karriere:
  • Services:

OS X: Apple will Thunderstrike-Exploits mit Patch verhindern

In der aktuellen Beta von OS X 10.10.2 soll sich ein Patch befinden, der den Thunderstrike-Exploit unmöglich machen soll. Über modifizierte Thunderbolt-Geräte lassen sich mit diesem die Firmware des Macs manipulieren und Rootkits einspielen. Wann Apple die neue Version veröffentlicht, ist noch nicht bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Thunderbolt-Schnittstelle als Einfallstor für Schadsoftware
Thunderbolt-Schnittstelle als Einfallstor für Schadsoftware (Bild: Andreas Donath)

Die meisten Macs mit Thunderbolt-Schnittstelle sind gegen einen Angriff ungeschützt, der auf dem 31. Chaos Communication Congress gezeigt wurde. Apple wolle mit einem Update von OS X dem Angriffsszenario einen Riegel vorschieben, schreibt die Website iMore.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Lohmar
  2. Zentrum Bayern Familie und Soziales, München

Trammell Hudson hatte mit einem Gerät namens Thunderstrike gezeigt, wie leicht sich Mac-Firmwares aktualisieren und etwa mit einem Rootkit bespielen lassen. Das funktioniert ohne Passworteingabe, weil der Angriff vor den eigentlich üblichen Überprüfungen ausgeführt wird. Besondere Administrationsrechte braucht der Angreifer nicht - nur den Zugang zu den offenliegenden Thunderbolt-Schnittstellen.

Apple scheint das Problem schon einige Zeit zu kennen. Anders ist kaum zu erklären, dass die aktuelle Mac-Mini-Generation mit Haswell-Prozessor und der iMac 5K mit Retina-Display dagegen immun sind.

Nun scheint Apple auch für die restlichen Macs eine Gegenmaßnahme gefunden zu haben, die in der Beta der nächsten Yosemite-Version 10.10.2 vorhanden sein soll. Das spricht dafür, dass die finale Version den Patch ebenfalls enthalten wird.

Die Grundlage für den Exploit bildet das Option ROM, das seine Ursprünge im Jahr 1981 hat. Ungeachtet des technischen Fortschritts unterstützt Apple noch immer diese Funktion, mit der Angreifer neue Firmware auf Mac-Systeme spielen können. Das ist nicht nur für Geheimdienste ideal, weil sich die Infektion nur schwer feststellen oder gar entfernen lässt. Der Angriff muss allerdings immer physisch erfolgen - über die Thunderbolt-Schnittstelle des Zielrechners. Doch das dürfte vergleichsweise leicht sein, wenn die modifizierte Hardware gut getarnt ist. Nicht jeder vermutet hinter einem simplen Bildschirmkabel oder Netzwerkadapter gleich eine Attacke.

Gegenüber der Website Ars Technica teilte Hudson mit, dass Apple jedoch ungeachtet des geplanten Patches immer noch am Option ROM festhält und die Unterstützung nicht beendet hat. Hudsons Meinung nach wird es nicht mehr gebraucht. Falls doch, sollte zumindest eine Passwortabfrage eingebaut werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

elgooG 27. Jan 2015

Von Huckepack-Updates war ja auch nicht die Rede. Sie werden natürlich parallel released...

OdinX 26. Jan 2015

Deine Logik ist definitiv falsch... Windows unterstützt viel mehr Hardware als OSX...


Folgen Sie uns
       


Ghost of Tsushima - Fazit

Mit Ghost of Tsushima macht Sony der Playstation 4 ein besonderes Abschiedsgeschenk. Statt auf massenkompatible Bombastgrafik setzt es auf eine stellenweise fast schon surreal-traumhafte Aufmachung, bei der wir an Indiegames denken. Dazu kommen viele Elemente eines Assassin's Creed in Japan - und wir finden sogar eine Prise Gothic.

Ghost of Tsushima - Fazit Video aufrufen
Mario Kart Live im Test: Ein Klempner, der um Konsolen kurvt
Mario Kart Live im Test
Ein Klempner, der um Konsolen kurvt

In Mario Kart Live (Nintendo Switch) fährt ein Klempner durchs Wohnzimmer. Golem.de hat das Spiel mit einem Konsolen-Rennkurs ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Nintendo Entwickler arbeiten offenbar an 4K-Updates für Switch Pro
  2. Nintendo Switch Mario Kart Live schickt Spielzeugauto auf VR-Rennstecke
  3. 8bitdo Controller macht die Nintendo Switch zum Arcade-Kabinett

iPad Air 2020 im Test: Apples gute Alternative zum iPad Pro
iPad Air 2020 im Test
Apples gute Alternative zum iPad Pro

Das neue iPad Air sieht aus wie ein iPad Pro, unterstützt dasselbe Zubehör, kommt mit einem guten Display und reichlich Rechenleistung. Damit ist es eine ideale Alternative für Apples teuerstes Tablet, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablet Apple stellt neues iPad und iPad Air vor

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

    •  /