Abo
  • Services:
Anzeige

GPS-Logger für Erntehelfer

Mit Hilfe von GPS soll ein anderes Problem gelöst werden: Spargelbauer kämpfen seit Jahren mit einer hohen Fluktuation bei Spargelstechern. Ein Viertel der neuen Erntehelfer breche bereits innerhalb der ersten beiden Tage ab, sagt Dörke, denn die Arbeit sei körperlich fordernd. Nur ein Drittel sei tatsächlich vom ersten bis zum letzten Tag dabei. Deshalb müsse er jeden Tag neue Leute auf die Felder schicken. Und zu oft gehe dabei der Überblick verloren, wo bereits geerntet worden sei und wo nicht. Ein Ungeübter könne das oft auch gar nicht erkennen. Erst wenn der Spargel die Erde durchbrochen habe, werde deutlich, wo noch geerntet werden könne. Doch dann sei es zu spät, der Spargel könne nur noch für einen geringeren Preis verkauft werden.

Anzeige

Deshalb erhalten in diesem Jahr die Erntehelfer GPS-Logger, welche die Wege der Helfer aufzeichnen. Am Tagesende entnimmt Dörke die Speicherkarten und liest sie mit Hilfe eines Programms ein. Auch dieses Programm stammt von der Landesanstalt. Anhand der gespeicherten GPS-Daten kann Dörke erkennen, welche Abschnitte auf den Feldern bereits geerntet wurden.

GPS soll nicht zur Überwachung eingesetzt werden

Dörke versichert, dass es nicht darum gehe, die Arbeiter zu überwachen: "Die Felder müssen innerhalb von vier Wochen abgeerntet werden. Aber die Leute werden nach der abgelieferten Menge bezahlt, nicht nach der Dauer. Wenn sie lieber schnacken, ist es ihr Lohn, den sie verlieren."

Noch gibt es keine Echtzeitdarstellung der Bewegungsdaten, doch das ist laut den Forschern eine ökonomische Einschränkung, die Technik dazu existiert bereits. Statt GPS-Logger zu benutzen, wäre es auch möglich, GPS-Geräte mit eingebautem Mobilfunkmodul oder Smartphones zu nutzen, die ihre Daten per SMS oder mobiles Internet an einen Rechner verschicken. Bei 30 Erntehelfern wären die Mobilfunkkosten derzeit allerdings zu hoch.

WLAN auf dem Acker

Doch die Forscher tüfteln an einer Alternative: WLAN in rural regions (WIRR), zu Deutsch: WLAN auf dem Acker. Mit einer unscheinbaren Kiste mit mehreren Laptop-Akkus, einem Router und eingestecktem Mobilfunk-Stick gelingt es ihnen bereits, auf dem flachen Land ein WLAN mit Internetverbindung aufzuspannen, das einen Umkreis von 300 Metern abdeckt. Die Lösung hält etwa 14 Stunden durch, bevor sie wieder aufgeladen werden muss.

Damit könnte Hinnerk Dörke zukünftig seine Erntehelfer in Echtzeit über ihr eigenes Smartphone überblicken: Sie müssen nur eine entsprechende App installieren, welche die GPS-Daten über das WLAN an Dörkes Computer übermittelt.

 Ortsbezogene Dienste: GPS und RFID für die Spargelernte

eye home zur Startseite
keks.de 03. Apr 2013

Ich auch. Schön, dass ich ich nicht alleine bin. ;-) Liebe Grüße, Keks

Nerad 02. Apr 2013

ich finde der ist echt gelungen, aber auf der anderen Seite. Die Idee ist gar nicht so...

Anonymer Nutzer 01. Apr 2013

;) sowas wie A.P.R.I.L. ;p

spambox 01. Apr 2013

Ich finde, der Artikel ist sehr gut geschrieben. Man merkt, dass der Autor Freude daran...

Neratiel 01. Apr 2013

Wäre ja nicht die erste schwachsinnige Verordnung... ;)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. OPERATIONAL SERVICES GMBH & CO. KG, Frankfurt
  2. Jako-o GmbH, Bad Rodach
  3. Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Bad Homburg
  4. Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen bei Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€
  2. 3,99€
  3. 7,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Lego Boost im Test

    Jede Menge Bastelspaß für eine kleine Zielgruppe

  2. Platooning

    Daimler fährt in den USA mit Lkw im autonomen Konvoi

  3. Suchmaschine

    Apple stellt Siri auf Google um

  4. Gruppenchat

    Skype for Business wird durch Microsoft Teams ersetzt

  5. Teardown

    iFixit findet größeren Akku in Apple Watch Series 3

  6. Coffee Lake

    Intel verkauft sechs Kerne für unter 200 Euro

  7. MacOS 10.13

    Apple gibt High Sierra frei

  8. WatchOS 4.0 im Test

    Apples praktische Taschenlampe mit autarkem Musikplayer

  9. Werksreset

    Unitymedia stellt Senderbelegung heute in Hessen um

  10. Aero 15 X

    Mehr Frames mit der GTX 1070 im neuen Gigabyte-Laptop



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Unterwegs auf der Babymesse: "Eltern vibrieren nicht"
Unterwegs auf der Babymesse
"Eltern vibrieren nicht"
  1. Optimierungsprogramm Ccleaner-Malware sollte wohl Techkonzerne ausspionieren
  2. Messenger Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz
  3. Apache Struts Monate alte Sicherheitslücke führte zu Equifax-Hack

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Watson: IBMs Supercomputer stellt sich dumm an
Watson
IBMs Supercomputer stellt sich dumm an
  1. IBM Watson soll auf KI-Markt verdrängt werden
  2. KI von IBM Watson optimiert Prozesse und schließt Sicherheitslücken

  1. Re: Tja, so ist es

    ArcherV | 09:50

  2. Nie wieder Gigabyte

    masteredu | 09:50

  3. Re: 67W im Idle - Aua

    ArcherV | 09:49

  4. Re: Sehe keinen Grund Intel zu kaufen

    Der Held vom... | 09:47

  5. Re: "quetscht sich ein auto in die kolonne..."

    Huviator | 09:47


  1. 09:44

  2. 09:11

  3. 08:57

  4. 07:51

  5. 07:23

  6. 07:08

  7. 19:40

  8. 19:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel