ORNL Summit: Die USA haben wieder den schnellsten Supercomputer

Ganze 200 Petaflops für HPC oder 3,3 Exaflops für Deep Learning: Der Summit-Supercomputer des US-amerikanischen Energieministerium ist fast doppelt so flott wie Chinas bestes System, der Sunway Taihu Light.

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Summit-Supercomputer
Summit-Supercomputer (Bild: ORNL)

Der neue schnellste Supercomputer der Welt heißt Summit, was übersetzt schlicht Gipfel bedeutet. Und genau das ist das in den USA stehende System, denn es erreicht eine theoretische Rechenleistung von 200 Petaflops bei doppelter Genauigkeit (FP64) und überholt damit den Sunway Taihu Light mit 125 Petaflops. Der chinesische Supercomputer war seit zwei Jahren das rechenstärkste System der Welt, welches öffentlich gelistet ist.

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Entwickelt wurde der Summit vom Oak Ridge National Laboratory, welches zum US-amerikanischen Energieministerium (Department of Energy) gehört. Der Supercomputer soll unter anderem zur Erforschung von Astrophysik, Biomedizin, Energiequellen, Genetik, Krankheiten, Materialien und künstlicher Intelligenz eingesetzt werden. Die verbaute Hardware stammt aus den USA, zumindest die Entwicklungsarbeit - viele der Chips werden allerdings in China oder Taiwan produziert.

  • Server-Schränke des Summit (Bild: ORNL)
  • Die Nodes sind wassergekühlt. (Bild: ORNL)
  • Jeder Knoten umfasst zwei 22-Core-Power9 von IBM mit 1,6 TByte DDR4-Speicher und sechs Tesla V100 SMX2 von Nvidia. (Bild: ORNL)
  • Summit (Bild: ORNL)
  • Summit (Bild: ORNL)
  • Summit (Bild: ORNL)
Server-Schränke des Summit (Bild: ORNL)

Insgesamt besteht das sich in Oak Ridge im US-Bundesstaat Tennessee befindende System aus 4.608 wassergekühlten Nodes, die 200 Petaflops liefern und 15 Megawatt benötigen und 250 Petabyte Storage aufweisen. Jeder Knoten umfasst zwei Power-9-CPUs von IBM mit 22 Kernen sowie 4-fach SMT und 3,1 GHz. Da die Scale-Up-Version verwendet wird, sind Memory Buffer vorhanden um 8 Terabyte DDR4-Speicher pro Sockel und ergo 16 Terabyte je Node zu erreichen. Hinzu kommen gleich sechs Tesla V100 von Nvidia als SMX2-Module, welche die eigentliche Rechenleistung liefern.

Ganz genau genommen schaffen die 27.648 Beschleuniger eine FP64-Performance von 205,98 Petaflops und 3.295,64 Petaflops - also rund 3,3 Exaflops bei Mixed Precision. Auch tragen die CPUs ihren Teil bei, zumal der Summit für weit über 30 Anwendungen konzipiert wurde und somit die theoretischen Daten nur bedingt aussagekräftig sind. Dennoch wird interessant, wo sich der Supercomputer in ein paar Wochen bei der Top500-Liste einreiht, wo die praktisch erreichte Linpack-FP64-Geschwindigkeit zählt.

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Der Sunway Taihu Light etwa hat theoretische 125 Petaflops, praktisch 94 Petaflops und bei der HPCG-Messung kommt er auf 481 Teraflops. Während der Linpack vor allem auf Gleitkomma-Leistung abzielt, werden bei den High Performance Conjugate Gradients auch Bandbreite und Interconnects getestet, was für viele Anwendungen relevant ist.

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win.ini 11. Jun 2018

Hö? Irgendwie verstehe ich das gerade nicht und bin ganz beim OP. Das Weltall ist doch...

Dwalinn 11. Jun 2018

Selbst zum Rest der Welt ist die USA nicht klein, vor allem wenn man Gefahr läuft wieder...

Anonymer Nutzer 09. Jun 2018

Leider nein. Sonst würde es ja auch Multicraft heißen. ;) Gruß ^_^

Poison Nuke 09. Jun 2018

aber das ist normal und _ausnahmslos_ überall so. Wenn irgendwo geforscht werden soll...



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