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Ori and the Will of the Wisps angespielt: Herzerwärmend und herausfordernd

Total süß, aber auch ganz schön schwierig: In Ori and the Will of the Wisps von Microsoft müssen sich Spieler schon im ersten Teil auf knifflige Sprung- und Rätselaufgaben einstellen. Beim Anspielen hat Golem.de trotzdem sehr viel Spaß gehabt - dank spannender Neuerungen.

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Szene aus Ori and the Will of the Wisps
Szene aus Ori and the Will of the Wisps (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Ein bisschen gemein ist das schon: Wie der Vorgänger sieht Ori and the Will of the Wisps auf den ersten Blick einfach nur zuckersüß aus - der niedliche Leuchtheld ebenso wie die zauberhaft dunkle Märchenwelt.

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Spätestens, wenn die fingernagelkleine Hauptfigur von einem bildschirmfüllenden Schattenwolf durch den Level gejagt wird und wir uns mit einer Feuerfackel verteidigen müssen, haben auch wir es verstanden: Ori 2 ist alles andere als Kinderkram, sondern setzt auf erwachsene Action und Rätsel im Metroidvania-Stil.

Die berührend erzählte Handlung dreht sich um unseren Eulenfreund Ku und dessen beschädigten Flügel. Um die Sache abzukürzen: Irgendwann stehen wir mit dem Helden allein in der Dunkelheit und müssen uns den Weg durch die aus der Seitenansicht dargestellte Welt suchen, Schlüssel und Extras finden, Hindernisse und Feinde überwinden.

Das ist wie im ersten Teil alles andere als einfach. Beim Anspielen hatten wir mehrfach den Verdacht, dass wir in der eigentlich fertigen Version einen Bug gefunden haben und nur deshalb nicht weiterkamen. Dem war aber nicht so, stattdessen mussten wir nur mehr nachdenken und etwa Gegenstände in der Welt so verschieben, dass wir Energiestrahlen blockieren oder Aufzüge verwenden konnten.

Dazu kommen Kämpfe sowie ein System mit aufrüstbaren Extras. Wir waren etwa wirklich froh, als wir nach einer guten Stunden endlich die Fähigkeit gelernt hatten, an normalen Wänden wie eine Spinne oder Echse gehen zu können - das macht das sonst nötige und Geschick erfordernde sehr schnelle Rennen zumindest an einigen Stellen obsolet.

Etwas später haben wir den Doppelsprung bekommen, der sich als ähnlich hilfreich erweist. Wie in der Definitive Editon des ersten Ori wird es in Will of the Wisps übrigens mehrere Schwierigkeitsgrade geben - ganz einfach ist aber nach unserem Eindruck auch der niedrigste nicht. Besonders fordernde Situationen wir den Kampf mit dem Schattenwolf kann man im Notfall überspringen, ohne dadurch negative Konsequenzen befürchten zu müssen.

  • Von den drei Fantasyfiguren lernt Ori eine neue Spezialfähigkeit. (Bild: Microsoft / Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Schattenwolf liefert sich Ori ein Wettrennen und einen Kampf. (Bild: Microsoft / Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem Auffinden eines Extras kann Ori an Wänden laufen. (Bild: Microsoft / Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersichtskarte zeigt, wor wir gerade mit Ori sind. (Bild: Microsoft / Screenshot: Golem.de)
  • Wunderschöne Farben in einer düsteren Welt sind eines der Markenzeichen von Ori. (Bild: Microsoft / Screenshot: Golem.de)
  • Die Bediendung des Programms ist ziemlich simpel - aber Geschicklichkeit ist dafür umso wichtiger. (Bild: Microsoft / Screenshot: Golem.de)
Von den drei Fantasyfiguren lernt Ori eine neue Spezialfähigkeit. (Bild: Microsoft / Screenshot: Golem.de)

Das Kampfsystem soll im Vergleich zum ersten Ori mehr unterschiedliche Waffen und damit Abwechslung bringen. Später gibt es unter anderem Pfeil und Bogen - ausprobieren konnten wir aber nur eine Art Schwert, mit der wir Riesenfeinde wie den Wolf, aber auch Gegner in der Größe von Ori attackieren konnten. Das war ziemlich einfach, aber gut in Szene gesetzt. Die Steuerung geht flott von der Hand, die Effekte sind schön anzusehen und als Belohnung gibt es meist Lebenspunkte.

Die Grafik von Ori and the Will of the Wisps wirkt gegenüber dem ersten Serienteil gleichzeitig bunter und düsterer, es gibt mehr starke Farbkontraste und viele sehr stimmungsvoll inszenierte Levels.

Was erst gar nicht so stark auffällt: Im ersten Teil war die Welt aus 2D-Sprites zusammengesetzt, nur die Figuren waren wirklich dreidimensional aufgebaut. Das hatte zur Folge, dass die Welt mit einer Bildrate von 60 fps gezeigt wurde, die Figuren meist mit 30 fps. In Will of the Wisps werden alle Elemente in 3D dargestellt, entsprechend arbeitet nun tatsächlich alles mit 60 fps.

Ori and the Will of the Wisps erscheint für am 11. März 2020 für Xbox One und Windows-PC in Microsofts Play-Anywhere-Programm. Das von den österreichischen Moon Studios entwickelte Actionspiel ist im Abo von Xbox Box Game enthalten.

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Huetti 03. Mär 2020

Ja, auf den ersten Blick gibt es da Ähnlichkeiten und ja, LIMBO is sehr, sehr cool! Ori...

ElMario 01. Mär 2020

https://i.imgur.com/GQYCOOp.gif

Orakle 26. Feb 2020

Könnt Ihr Aussagen zum Soundtrack treffen? Ich fand den ja im ersten Teil schon klasse.

BoMbY 26. Feb 2020

Oder hat das etwa gar nichts mit Stargate zu tun?


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