• IT-Karriere:
  • Services:

Organische Leuchtdioden: Sony und Panasonic scheitern mit OLED-TV-Produktion

Sony und Panasonic können große OLED-Fernseher nicht in ausreichender Qualität und zu marktfähigen Preisen herstellen. Die japanischen Konzerne steigen aus der Produktion aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Organische Leuchtdioden: Sony und Panasonic scheitern mit OLED-TV-Produktion
(Bild: Kim Kyung Hoon/Reuters)

Sony und Panasonic beenden ihre Partnerschaft zur Entwicklung von großen OLED-Fernsehern. Wie Nikkei Asian Review berichtet, sind technische Probleme der Grund für die Entscheidung. Die Panels seien nicht langlebig genug und die Produktionskosten konnten nicht wie geplant gesenkt werden. Stattdessen wollen sich die Firmen auf 4K-Geräte konzentrieren.

Stellenmarkt
  1. über Hays AG, Berlin
  2. Friedrich Lange GmbH Fachgroßhandel für Sanitär und Heizung, Hamburg

Laut der Nachrichtenagentur Reuters haben Sony und Panasonic den Ausstieg bestätigt. Beide Elektronikhersteller würden unabhängig voneinander weiter OLEDs entwickeln. Sony und Panasonic hatten im Januar 2013 in Las Vegas auf der Consumer Electronics Show den Prototyp eines 56-Zoll-OLED-Fernsehers vorgestellt.

Die japanischen Konzerne hatten die Kooperation im Juni 2012 angekündigt. Ziel war die kostengünstige Massenproduktion von organischen Leuchtdioden (englisch: Organic Light Emitting Diode, OLED) mit hoher Auflösung. Die Fertigung sollte laut den Planungen im Jahr 2013 starten. Wissenschaftler hatten einen Weg gefunden, die bisher noch sehr teure Fertigung von OLED-Displays zu verbilligen. Sie bringen dazu die Ansteuerungselektronik auf der Rückseite des Panels mit Methoden des Inkjet-Drucks an. Die Ansteuerung der LEDs mittels Transistoren ist beim Bau der organischen Displays einer der teuersten Schritte. Sony und Panasonic wollten ebenfalls Drucktechniken bei der OLED-Produktion einsetzen. Panasonic soll geplant haben, in seiner Fabrik in Himeji 30 Milliarden Yen (301 Millionen Euro) für eine Testproduktionslinie für OLEDs auszugeben.

Sony hatte 2007 den OLED-Fernseher XEL-1 auf den Markt gebracht. Bei einer Diagonalen von 11 Zoll hatte das Gerät ein Display von nur 3 Millimetern Stärke, war jedoch extrem teuer. Sony habe "viel Lob" für seinen OLED-TV bekommen, aber "dann nichts verkauft", hatte der frühere Sony-Chef Howard Stringer in einem Interview gesagt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 25,99€
  3. 21€

Blair 29. Dez 2013

Problem ist auch dass sie einfach so altern, also lichtschwächer werden, auch wenn sie...

Blair 29. Dez 2013

Wieso? Nein, das sind normale LCDs.

Deff-Zero 28. Dez 2013

Dann müssen aber erst ein paar Software-Updates zu den Satelliten hoch und neue Receiver...

TomasVittek 28. Dez 2013

ich denke oled wird sich eh nicht durchsetzten. also kein verlust.

drvsouth 28. Dez 2013

Dann kauf halt einen anderen, irgendeinen passenden wirst du hier schon finden mit Null...


Folgen Sie uns
       


Zoom Escaper ausprobiert

Der Zoom Escaper ist eine Möglichkeit, sich aus Videokonferenzen zu schummeln. Wir haben ihn ausprobiert.

Zoom Escaper ausprobiert Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /