Abo
  • Services:
Anzeige
Orange Pi PC
Orange Pi PC (Bild: Shenzhen Xunlong Software)

Orange Pi PC: Bastelrechner für 15 US-Dollar

Orange Pi PC
Orange Pi PC (Bild: Shenzhen Xunlong Software)

Das neue Modell der Orange-Pi-Reihe ist ein Preisbrecher. Allerdings müssen die Käufer direkt in China bestellen und der Software-Support ist fragwürdig.

Anzeige

Der Orange Pi PC ist eine abgespeckte Variante des Orange Pi 2. Entscheidender Unterschied ist der Verzicht auf das WLAN-Modul, es fehlen aber auch ein USB-Port und die Taster des Vorbilds. Außerdem ist die Platine auf 85 x 55 mm geschrumpft.

Die übrige Technik ist identisch. Der verwendete Microprozessor ist ein Allwinner H3. Er verfügt über vier ARM-Cortex-A7-Kerne, die mit bis zu 1,6 GHz getaktet werden können, und enthält eine Mali400-GPU. Der RAM ist 1 GByte groß. Für das Bootmedium steht ein Micro-SD-Kartenslot bereit. Die Verbindung zum Netzwerk erfolgt nur per 10/100M-Ethernetanschluss. Die 40-polige-GPIO-Leiste soll kompatibel zum Raspberry Pi sein.

  • Der Orange Pi PC unterscheidet sich optisch ... (Foto: ShenzhenXunlong Software)
  • ... kaum vom Orange Pi 2 (Foto: ShenzhenXunlong Software)
Der Orange Pi PC unterscheidet sich optisch ... (Foto: ShenzhenXunlong Software)

Die Video- und Audio-Ausgabe kann per HDMI, inklusive CEC-Unterstützung, und per Klinkenstecker erfolgen. Für den Anschluss von Peripherie stehen drei USB-Host-Schnittstellen bereit. Zusätzlich gibt es auch eine USB-OTG-Schnittstelle. Darüber ist es aber nicht möglich, den Orange Pi PC mit Strom zu versorgen. Dazu dient eine dedizierte Steckbuchse. Um ein entsprechendes Netzteil, das 5V und 2 Ampere liefert, muss sich der Käufer selbst kümmern.

Der Hersteller, Shenzhen Xunlong Software, bietet für den Orange Pi nur Android und Lubuntu als Distributionen an. Laut Datenblatt sollten aber auch weitere Distributionen für ARM-Prozessoren funktionieren. Allerdings steckt der Opensource-Support für den Allwinner-H3-Prozessor noch in den Kinderschuhen, keine Linux-Distribution dürfte derzeit das Potenzial des Rechners ausnutzen.

Unbehagen dürfte bei manchen auch auslösen, dass es den Orange Pi PC zum genannten Preis von 15 US-Dollar derzeit nur bei Aliexpress gibt und er wohl direkt aus China geliefert wird. Zwar gibt es bei der Wahl der billigsten Versandart keine Probleme mit dem Zoll, denn der Preis liegt dann in Euro gerechnet ingesamt bei etwa 16,50. Allerdings beträgt die Lieferzeit so mehrere Wochen und erfahrungsgemäß ist die verwendete Briefverpackung zuweilen etwas abenteuerlich.

Trotz des niedrigen Preises für den Orange Pi PC ist der formal billigste Bastelrechner weiterhin der Chip von Next Thing. Allerdings sind die einzukalkulierenden Nebenkosten des Chip-Rechners deutlich höher.


eye home zur Startseite
Unwichtig 28. Aug 2015

Kann ich so unterschreiben. Gestern kam ein Kamera-Modul fuer den Arduino. Etwa 3x3cm...

DY 28. Aug 2015

Eben. Und die Frage ist genau was man damit anfangen möchte. Sollte man entfernt mal an...

MeinSenf 27. Aug 2015

Preislich liegt das auf dem Niveau vom Netio der beim Pollin angeboten wird. Mit...

M.P. 27. Aug 2015

Das ist ja kein reiner Prozessor, sondern ein SoC, mit jeder Menge integrierter...

Moe479 27. Aug 2015

ich bin schon ne weile berufmäßig da raus, aber gibt es mittlerweile eigentlich einen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DeutschlandCard GmbH, München
  2. Deutsche Telekom AG, Bonn
  3. Teambank AG, Nürnberg
  4. SICK AG, Sexau


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 16,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf zzgl. 3€ Versand)
  3. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Webserver

    Nginx 1.13 erscheint mit TLS-1.3-Support

  2. Europäischer Gerichtshof

    Streaming aus illegalen Quellen ist rechtswidrig

  3. Cryogenic Memory

    Rambus arbeitet an tiefgekühltem Quantenspeicher

  4. Bonaverde

    Von einem, den das Kaffeerösten das Fürchten lehrte

  5. Festo

    Der Octopus Gripper nimmt Objekte in den Schwitzkasten

  6. Microsoft

    "Es gilt, die Potenziale von Mädchen zu fördern"

  7. Hochschulen

    Ein Drittel mehr Informatik-Studienanfängerinnen

  8. Webroot Endpoint Security

    Antivirusprogramm steckt Windows-Dateien in Quarantäne

  9. 1 GBit/s

    Mobilfunkbetreiber verkauft LTE als 5G Evolution

  10. 3D Xpoint

    Intels Optane Memory überzeugt nur bedingt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
In eigener Sache: Die Quanten kommen!
In eigener Sache
Die Quanten kommen!
  1. In eigener Sache Golem.de führt kostenpflichtige Links ein
  2. In eigener Sache Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  3. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen

Akkutechnik: Was, wenn nicht Lithium?
Akkutechnik
Was, wenn nicht Lithium?
  1. Geländekauf in Nevada Google wird Nachbar von Teslas Gigafactory
  2. Lagerverkehr Amazon setzt auf Gabelstapler mit Brennstoffzellen
  3. Lithium-Akkus Durchbruch verzweifelt gesucht

Elektromobilität: Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
Elektromobilität
Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
  1. Elektroauto Opel Ampera-E kostet inklusive Prämie ab 34.950 Euro
  2. Elektroauto Volkswagen I.D. Crozz soll als Crossover autonom fahren
  3. Sportback Concept Audis zweiter E-tron ist ein Sportwagen

  1. Re: War überfällig

    Teebecher | 13:43

  2. Re: Allgemeine Frage zur Installation

    MW_0815 | 13:41

  3. Allein in meiner Kleinstadt gibts 3 Hipster-Läden ...

    DooMRunneR | 13:40

  4. Re: Frauenstudiengänge = Sexismus

    Slurpee | 13:40

  5. Re: Ist dies denn wirklich Sachbeschädigung?

    SuiCid | 13:40


  1. 13:07

  2. 12:47

  3. 12:45

  4. 12:07

  5. 12:04

  6. 11:55

  7. 11:46

  8. 11:22


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel