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Orange Pi Lite: Preis- und Größenkampf der Bastelcomputer

Wohl als Reaktion auf den Chip und den Raspberry Pi Zero wurden zwei neue Orange-Pi-Modelle angekündigt. Obwohl als Sparmodelle gedacht, muss der Anwender nicht auf diverse Anschlüsse verzichten.

Artikel veröffentlicht am ,
Orange Pi One
Orange Pi One (Bild: Shenzhen Xunlong Software)

In seinem Orangepi-Forum hat der Hersteller Shenzhen Xunlong Software zwei neue Orange-Pi-Modelle angekündigt: den Orange Pi One und den Orange Pi Lite. Beide Modelle sind Sparvarianten des Orange Pi PCs, sie sind kleiner und preiswerter als das Vorbild. Trotzdem muss der Nutzer überraschend wenig Einschränkungen bei der Hardware hinnehmen.

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Als Mikroprozessor kommt jeweils ein Allwinner H3 zum Einsatz. Er verfügt über vier ARM-Cortex-A7-Kerne, die mit bis zu 1,6 GHz getaktet werden können, und enthält eine Mali400-GPU. Anders als das Vorbild besitzen die Modelle nur 512 MByte RAM. Für das Bootmedium steht ein Micro-SD-Kartenslot bereit. Die 40-polige-GPIO-Leiste soll kompatibel zum Raspberry Pi sein. Die Video- und Audio-Ausgabe kann per HDMI, inklusive CEC-Unterstützung, erfolgen. Außerdem steht eine USB-OTG-Schnittstelle zur Verfügung. Der Stromanschluss erfolgt über eine dedizierte Steckbuchse.

  • Frontansicht des Orange Pi One (Foto: Shenzhen Xunlong Software)
  • Rückansicht des Orange Pi One, vom Orange Pi Lite liegen derzeit keine Bilder vor. (Foto: Shenzhen Xunlong Software)
Frontansicht des Orange Pi One (Foto: Shenzhen Xunlong Software)

Bei den übrigen Merkmalen unterscheiden sich die beiden Modelle. Der Orange Pi One besitzt eine 10/100-Ethernet- und eine USB-Host-Schnittstelle. Der Lite hingegen besitzt ein nicht näher spezifiziertes WLAN-Modul und zwei USB-Host-Schnittstellen.

Zur Größe der Platinen gibt es keine näheren Angaben, allerdings scheinen die Maße dem Odroid C0 (6,5 cm x 5,6 cm) nahe zu kommen.

Der Preis des Orange Pi One soll knapp 10 US-Dollar betragen, der des Orange Pi Lite 12 US-Dollar. Wann sie verfügbar sein werden, sagte der Hersteller bislang nicht.

Auch beim Betriebssystem-Support hält sich der Hersteller bislang bedeckt. Wahrscheinlich werden die Android- und Linux-Distributionen für den Orange Pi PC auch mit den neuen Modellen funktionieren. Die Linux-Unterstützung für die bereits existierenden Orange-Pi-Rechner ist allerdings immer noch eher fragwürdig.

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schuppeste 04. Jan 2016

Benutze den Bananapi selbst als NAS und brauche dafür nichtmal das Hdmi..im Grunde geht...

MattiasSch 04. Jan 2016

Am ehesten kommt da der Banana Pi R1 ran. Ca. 70¤ mit zwei Ethernet Interfaces, einem...

TC 03. Jan 2016

Ali's Käuferschutz ist sogar besser als der von eBay Aber wer damit nicht klarkommt, ja...

schuppeste 03. Jan 2016

Man kann es umschreiben wie man es möchte, das betrifft alle Boards mit einer MALI 400...

AntonZietz 03. Jan 2016

"Müsste doch" - "könnte" - "kann doch nicht sein" hilft hier nicht und sind reine...


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