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Jetzt ist der Strom mobil

Wir bleiben beim Thema Strom. Ein Smartphone sollte auch ohne Netzteil auskommen. Wir machen erste Tests mit einem USB-Powerpack. Das funktioniert zwar, ist aber wenig elegant. Wir prüfen andere Optionen. Auf der Platine befinden sich Lötpads für eine Stromversorgung. Leider gibt es vom Hersteller dazu keine näheren Informationen. Nach einer Google-Suche und einem intensiveren Studium der Schaltpläne sind wir allerdings enttäuscht. Auch an den Lötpads können wir offensichtlich nur 5 Volt anlegen, analog zum USB-Anschluss. Die Pads sind nicht mit einer Ladeschaltung für einen Akku oder wenigstens einem Spannungswandler verbunden.

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Eher durch Zufall kommt uns beim Aufräumen des Schreibtischs die Idee: Wir bauen aus der Creoqode-Konsole die Akkuschaltung aus. Sie ist mit einer kräftigen Lithium-Ionen-18650-Akkuzelle verbunden und stellt den Strom über USB-Buchsen zur Verfügung. Außerdem ist die gesamte Konstruktion relativ klein.

Wir machen einen Laufzeittest. Dazu spielen wir Filme über VLC ab. Als Datenquelle dient wieder das per WLAN angesprochene NAS. Dabei kommen wir auf eine Akkulaufzeit von gut fünf Stunden. Im Standby-Betrieb kommt unser Smartphone auf rund 24 Stunden Laufzeit. Das sind keine Bestwerte, ist aber ausreichend.

Jetzt wird es laut - oder auch nicht

Wir können zwar über Kopfhörer und eingebautes Mikrofon schon telefonieren, aber das Mikro ist ungünstig auf der Platine platziert. Wir finden schließlich doch noch ein Headset mit vierpoligem Anschluss. Die Sprachqualität geht in Ordnung. Doch praktisch ist unser Kabelverhau nicht. Leider gibt es hier nicht allzu viele Alternativen.

Die Soundsignale stehen auch über Lötpads zur Verfügung. Ein Test mit einem Lautsprecher aus einem zerlegten Headset funktioniert. Für ein Mikrofonmodul fehlt hingegen eine Kontaktstelle. Auch die GPIO-Leiste bietet keinen entsprechenden Eingang.

Aber: Das Orange Pi unterstützt auch Bluetooth. Wir probieren ein Bluetooth-Headset. Damit scheitern wir jedoch. Es wird zwar erkannt und auch die Paarung klappt, doch mehr passiert nicht. Wir probieren einen Bluetooth-Lautsprecher. Auch hier das gleiche Phänomen. Schließlich versuchen wir die Verbindung mit einem Rechner, um zum Beispiel Dateien auszutauschen. Der Rechner zeigt uns das Problem deutlich an. Zwar klappt stets die Verbindungsaufnahme, doch danach wird die Verbindung sofort vom Orange Pi gekappt. Anscheinend ist der Bluetooth-Support im Android-Image nicht korrekt eingerichtet. Orange Pi stellt allerdings den Quellcode und Kompilieranweisungen bereit. Also selber einbauen?

Und und und ...

Wenn wir schon darüber nachdenken, eine eigene Android-Version zu bauen und an den Treibern herumzufummeln, könnten wir auch noch weitere Sensoren einbauen: GPS zum Beispiel, und ein Accelerometer, damit der Bildschirm automatisch korrekt ausgerichtet wird. Und irgendwie wäre die Integration der Ladeanzeige des Akkumoduls auch ganz praktisch. Das Ganze muss auch noch in ein Gehäuse gepackt werden, obwohl absehbar ist, dass das Design dann eher an einen Backstein erinnert.

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 Die Hardware ist so lahm wie das Display flauVerfügbarkeit und Fazit 
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southy 07. Jan 2018

Seit wann ist die Bundesnetzagentur für die Aufklärung von Diebstählen zuständig? Für...

southy 07. Jan 2018

Also ehrlich, liebe Redaktion, hätte nicht spätestens das IoT im...

Flobo.org 12. Aug 2017

Ich habe mal etwas mit Aircrack rumgespielt. Mein S5 mini (Android 6.0.1) taucht immer...

Christian72D 09. Aug 2017

Ich hatte ja schon irgendwie drauf gehofft dort fhem als "Slave" drauf laufen zu lassen...

am (golem.de) 09. Aug 2017

"Schließlich stecken wir den Orange Pi erneut an die Stromquelle an und Android 4.4.2...


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