Abo
  • Services:

Orange-Chef: Apple unter neuer Führung "etwas weniger arrogant"

Tim Cook habe Apples Umgang mit Mobilfunkbetreibern verbessert, meint Stéphane Richard von France Télécom. Und der US-Konzern sei nun "etwas mehr unter Druck", was gut sei für Apples Partner.

Artikel veröffentlicht am ,
Stéphane Richard am 20. Februar 2013
Stéphane Richard am 20. Februar 2013 (Bild: Eric Piermont/AFP/Getty Images)

Der France-Télécom-Chef hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona erzählt, wie sich der Umgang von Apple mit seinen Partnern verändert hat, seit Tim Cook das Unternehmen führt. Stéphane Richard sagte laut einem Bericht des Blogs des Wall Street Journals All Things D bei einem Essen mit Journalisten: "Apple ist flexibler geworden, schenkt anderen mehr Aufmerksamkeit und ist vielleicht ein bisschen weniger arrogant als früher." Die France-Télécom-Tochter Orange ist mit weltweit 230 Millionen Kunden einer der großen Mobilfunkbetreiber.

Stellenmarkt
  1. ALBA Nordbaden GmbH, Karlsruhe
  2. Haufe Group, Stuttgart

Verglichen mit der späten Ära mit Steve Jobs sei Apple "etwas mehr unter Druck, und das ist ziemlich gut so", sagte Richard.

Richard ist für seine relative offene Art bekannt. Er verriet im September 2011 dem französischen Radiosender BFM Business das ungefähre Verkaufsdatum von Apples neuem iPhone. Laut Richard sollte das iPhone 4S am 15. Oktober erscheinen, Apple stellte es am 4. Oktober 2011 vor. Richard hatte sich davor schon einmal nicht an die Geheimhaltungsauflagen von Apple gehalten. Am 11. Januar 2010 hatte er dem französischsprachigen Radiosender Europe 1 erzählt, dass der Verkaufsstart des iPad 2 für Ende Januar 2011 angesetzt sei. Der tatsächliche Verkaufsstart war in Europa der 25. März 2011.

Die Vorstellung neuer mobiler Betriebssysteme neben iOS und Android sei positiv, sagte der Konzernchef. "Aber für alle ist vielleicht nicht genügend Platz. Wir hoffen alle darauf, dass mindestens einer dieser Versuche es schafft, sich zu einem dritten Ökosystem zu entwickeln." Facebook und Google seien praktisch Monopole, und Apple und Samsung bildeten ein Duopol, so Richard.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 20,99€ - Release 07.11.
  2. (-70%) 8,99€
  3. (-80%) 6,99€
  4. 46,99€

DY 27. Feb 2013

das andere ist doch nur Schaulaufen. Mal sehen was da noch kommen wird. Ein...

Lord Gamma 26. Feb 2013

Ist doch logisch. Wenn sie irgendwann dahin siechen, und daran wird naturgemäß kein Weg...

Lord Gamma 26. Feb 2013

Es geht nur darum, dass man heutzutage die Auswahl hat und, dass das auch gut so ist...

Lord Gamma 26. Feb 2013

Und Tim Cook hat sich für das Apple Maps Desaster entschuldigt.


Folgen Sie uns
       


i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch)

Der nächste Schritt steht an: Der französische Verkehrsbetrieb plant einen Test mit einem autonom fahenden Bus. Er soll Anfang 2020 in einer französischen Großstadt im normalen Verkehr fahren.

i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch) Video aufrufen
Gigabit: 5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei
Gigabit
5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei

Fast täglich hören wir Erklärungen aus der Telekommunikationsbranche, was 5G erfüllen müsse und warum sonst das Ende der Welt drohe. Wir haben die Konzerngruppen nach Interessenlage kartografiert.
Ein IMHO von Achim Sawall

  1. Fixed Wireless Access Nokia bringt mehrere 100 MBit/s mit LTE ins Festnetz
  2. Funklöcher Telekom bietet freiwillig hohe 5G-Netzabdeckung an
  3. 5G Telekom hat ihr Mobilfunknetz mit Glasfaser versorgt

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
    Mate 20 Pro im Hands on
    Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

    Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
    Ein Hands on von Tobias Költzsch

    1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
    2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
    3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

      •  /