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Konkurrenzkämpfe von Implementierungen und Smartphone-Herstellern

Die zentrale Frage bei der Verhandlung ist aber gar nicht, was APIs sind, sondern ob diese von Google im Sinne des Fair Use weiterverwendet werden konnten, etwa weil eine Umgestaltung des Werks stattgefunden hat oder die Eigenschaften von APIs Fair Use ermöglichen. Dass es überhaupt zu diesem Prozess gekommen ist, liegt auch daran, dass es kaum ein Programmierer für möglich hielt, dass dies nicht der Fall sein könnte und die Reimplementierung einer API damit verboten wäre.

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Diese Interpretation vertreten auch die Zeugen von Google, zu denen nicht nur frühere und jetzige Mitarbeiter und Verantwortliche von Google selbst zählen, sondern auch jene von Sun. Die dabei wohl überzeugendste Aussage zur Unterstützung machte wohl Schwartz.

Der ehemalige Sun-Chef erklärt, dass die Sprache Java und damit auch die APIs frei für andere zur Verwendung gestanden hätten. So habe es mit Apache Harmony und GNU Classpath neben Android noch zwei weitere konkurrierende Projekte zu der Java-Implementierung von Sun gegeben. Eine Lizenz hätten diese aber nicht benötigt, immerhin hätten sie nur die APIs übernommen und nicht die Rechte von Sun verletzt. Gleiches gelte damit wohl auch für Android. Mehrere Zeugen konnten auch unterschiedliche Beispiele für die Reimplementierung anderer APIs nennen.

Java läuft auf der Mehrzahl der Handys

Erstaunlicherweise konzentrieren sich die Anwälte von Oracle wenig darauf, diese Argumentation wirklich zu entkräften. Stattdessen wird immer wieder vorgebracht, dass Google zwar mit Sun über eine Lizenzierung von Java verhandelt, sich letztlich aber gegen diese entschieden und seine eigene Implementierungen frei zur Verfügung gestellt habe. Das habe schließlich das Lizenzgeschäft mit Java für Oracle zerstört.

Implizit wird durch Zeugen von Oracle sogar der Niedergang von Java auf Mobiltelefonen mit dem Erstarken von Android verknüpft. So sagt der Wirtschaftswissenschaftler Adam Jaffe, dass es 2005 über eine Milliarde Handys mit dem von Sun lizenzierten Java gegeben habe. Android dagegen sei von Google kostenlos angeboten worden und habe so Oracles Lizenzgeschäft zerstört.

Jaffe gibt sich außerdem überzeugt davon, dass das lizenzierte Java nicht nur auf Handys, sondern auch auf Smartphones lief. Sehr viele Beispiele hat er dafür allerdings nicht. Jaffe vergleicht als Beweis die Smartphones HTC Dream mit Android und HTC Touch Pro mit Windows Mobile samt Java Standard Edition (SE), die ungefähr zur gleichen Zeit auf den Markt gekommen sind und sich sehr ähnlich sehen. Er verweist außerdem auf ein Gerät mit dem Namen Savaje, das als frühe Version eines Smartphones mit Java SE gelten soll.

Das Gerät ähnelt allerdings keinem Smartphone mit Touchscreen, sondern einfachen Feature-Phones. Zudem ist das Savaje-Telefon nie im Markt angekommen. Außerdem bestätigen ehemalige Sun-Verantwortliche ebenso wie jene von Oracle auf Nachfrage von Googles Anwälten, dass keine der beiden Firmen je ernsthafte Ambitionen hatte, Smartphones mit Java SE zu erstellen. Das wird auch von Oracles Kochefin Safra Catz bestätigt.

Die meisten Einnahmen machte Sun wohl durch Telefone, die mit Java ME (Micro Edition) ausgerüstet waren, das auch für die Handy-Betriebssysteme Bada und Symbian genutzt worden ist. Java SE hingegen, aus dem Google auch die APIs für Android entnommen hat und das eigentlich für Desktoprechner und Server gedacht war, ist kaum für Smartphones genutzt worden.

 Eine API ist ein Aktenschrank ist ein Hamburger ist kompliziertWirre Aussagen, E-Mail-Gebrabbel und große Poster 
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a user 07. Jun 2016

Also mich wundert die Verwirrung der Geschworenen nicht. Die Analogien sind keine, nicht...

a user 07. Jun 2016

Das diese Behauptung im Artikel steht macht diese nicht unbedingt richtiger. Es gab...

mnementh 26. Mai 2016

Ich versuche mal Deine wirren Sätze zu deuten (Apache hat 0 Interfaces geschrieben, die...

p4m 26. Mai 2016

Weil wir in DE ein zu einhundert Prozent kodifiziertes Rechtssystem haben. Elemente wie...

Niotras 26. Mai 2016

Ich bin in diesem Fall auch auf Google's Seite. Das ist totaler Schwachsinn den...


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