Abo
  • Services:
Anzeige
Wer wurde für seine Kommentare im Streit um Android von Oracle oder Google bezahlt?
Wer wurde für seine Kommentare im Streit um Android von Oracle oder Google bezahlt? (Bild: Google)

Oracle vs. Google: Richter verlangt Nennung bezahlter Blogger

Wer wurde für seine Kommentare im Streit um Android von Oracle oder Google bezahlt?
Wer wurde für seine Kommentare im Streit um Android von Oracle oder Google bezahlt? (Bild: Google)

Im Streit zwischen Oracle und Google um Urheberrechts- und Patentverletzungen durch Android hat Richter William Alsup die beiden Parteien aufgefordert, bis kommenden Freitag alle Autoren, Journalisten, Kommentatoren und Blogger zu benennen, die von ihnen direkt und indirekt bezahlt wurden.

Das Verfahren zwischen Oracle und Google ist in erster Instanz mit einer weitgehenden Niederlage für Oracle nahezu beendet. Nahezu, nicht ganz, betont der zuständige Richter William Alsup. In einer Verfügung äußert er sich besorgt darüber, dass die beiden Streitparteien Autoren, Journalisten, Kommentatoren und Blogger, die Kommentare zu dem Verfahren veröffentlicht haben, direkt oder indirekt dafür bezahlt haben.

Anzeige

Alsup fordert Oracle und Google daher auf, bis zum Freitag, dem 17. August anzugeben, wen sie für solche Kommentare bezahlt haben. Ausgenommen sind normale Abogebühren. Die Information könne in einem Berufungsverfahren nützlich sein und zudem helfen nachzuvollziehen, ob ein bestimmter Artikel oder Kommentar durch eine finanzielle Beziehung zu einer der beiden Streitparteien beeinflusst wurde.

Der Blogger Florian Müller, der unter fosspatents.org den Rechtsstreit über Jahre detailliert begleitet und kommentiert hat, räumte im April 2012 ein, dass er seit kurzem für Oracle beratend tätig sei. Auch Microsoft, das ebenfalls gegen Android vorgeht und von vielen Herstellern von Android-Geräten Lizenzabgaben kassiert, gehört zu Müllers Kunden. Müller reagierte in einem Tweet auf die Verfügung: "Ich bevorzuge es, das proaktiv mitzuteilen, lange bevor ein Gericht das anordnet. Ich denke, andere sollten das auch proaktiv tun".

Groklaw-Gründerin Pamela Jones gibt an, dass Groklaw von keiner der beiden Streitparteien Geld erhalten habe. Auch Groklaw hat den Streit detailliert verfolgt und kommentiert.

In einer ersten Stellungnahme gibt Oracle an, immer all seine finanziellen Beziehungen im Streit mit Google offengelegt zu haben. Es sei Zeit für Google, das Gleiche zu tun, mahnt Oracle und betont, es gehe auch um indirekte Zahlungen.

Google kündigte gegenüber The Verge an, Alsups Verfügung Folge zu leisten. Buzzfeed aber hat einige kritische Reaktionen von Anwälten auf die Verfügung veröffentlicht, darunter auch einen Kommentar von Jura-Professor Eric Goldman, der anmerkt, auch er habe über den Fall gebloggt und über Googles Werbeprogramm Adsense Geld von Google erhalten, womit er von der Verfügung erfasst sei.


eye home zur Startseite
Salzbretzel 08. Aug 2012

Genau genommen ja. Du arbeitest jedoch nicht mit einem Auftrag sondern aus eigener...

a user 08. Aug 2012

ich hab da ein paar kandidaten im auge... ich sag nur "speichern unter...". also was da...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Weilimdorf
  2. OEDIV KG, Bielefeld
  3. PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG, Blomberg
  4. L-Bank Staatsbank für Baden-Württemberg, Karlsruhe


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)

Folgen Sie uns
       


  1. Siri-Lautsprecher

    Apple versemmelt den Homepod-Start

  2. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei

  3. Übernahme

    Vivendi lässt Ubisoft ein halbes Jahr in Ruhe

  4. Boston Dynamics

    Humanoider Roboter Atlas macht Salto rückwärts

  5. Projekthoster

    Github zeigt Sicherheitswarnungen für Projektabhängigkeiten

  6. Sicherheitslücke bei Amazon Key

    Amazons Heimlieferanten können Cloud Cam abschalten

  7. Luftfahrt

    China plant Super-Windkanal für Hyperschallflugzeuge

  8. Quad9

    IBM startet sicheren und datenschutzfreundlichen DNS-Dienst

  9. Intel

    Ice-Lake-Xeon ersetzt Xeon Phi Knights Hill

  10. Star Wars Jedi Challenges im Test

    Lichtschwertwirbeln im Wohnzimmer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows 10 Version 1709 im Kurztest: Ein bisschen Kontaktpflege
Windows 10 Version 1709 im Kurztest
Ein bisschen Kontaktpflege
  1. Windows 10 Microsoft stellt Sicherheitsrichtlinien für Windows-PCs auf
  2. Fall Creators Update Microsoft will neues Windows 10 schneller verteilen
  3. Windows 10 Microsoft verteilt Fall Creators Update

Orbital Sciences: Vom Aufstieg und Niedergang eines Raketenbauers
Orbital Sciences
Vom Aufstieg und Niedergang eines Raketenbauers
  1. Astronomie Erster interstellarer Komet entdeckt
  2. Jaxa Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond
  3. Nasa und Roskosmos Gemeinsam stolpern sie zum Mond

Ideenzug: Der Nahverkehr soll cool werden
Ideenzug
Der Nahverkehr soll cool werden
  1. 3D-Printing Neues Druckverfahren sorgt für bruchfesteren Stahl
  2. Autonomes Fahren Bahn startet selbstfahrende Buslinie in Bayern
  3. High Speed Rail Chinas Züge fahren bald wieder mit 350 km/h

  1. Re: Wie viele FTTH Anschlüsse...

    senf.dazu | 23:46

  2. Re: Ich mag Apple und deren goldener Käfig gar nicht

    Trollifutz | 23:44

  3. Re: 400+ Km/h? wozu?

    ChMu | 23:44

  4. Re: Assistenten

    CHU | 23:41

  5. Re: Sollte ich mich geirrt haben

    divStar | 23:39


  1. 19:05

  2. 17:08

  3. 16:30

  4. 16:17

  5. 15:49

  6. 15:20

  7. 15:00

  8. 14:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel