Oracle Sparc: Fujitsu bringt neuen Sparc-Server trotz Marktdruck

Partner halten zusammen: Fujitsu stellt neue Oracle-Sparc-Systeme für schwere Datenlasten vor. Die langjährigen Partner haben sogar Pläne für Sparc-Chips bis in das Jahr 2021 hinein.

Artikel veröffentlicht am ,
Sparc-Server sind meist für große Datenlasten ausgelegt.
Sparc-Server sind meist für große Datenlasten ausgelegt. (Bild: Oracle)

Als einer der letzten Anbieter von Sparc-Systemen hat der japanische Konzern Fujitsu die Server M12-2S und M12-2 vorgestellt. Beide Systeme nutzen das vom IT-Unternehmen Oracle entwickelte Unix-System Solaris 11. Der Server mit Sparc64-XII-Chip ist der Nachfolger des mittlerweile zwei Jahre alten M10-Systems mit Sparc-X-CPU.

Stellenmarkt
  1. IT-Berater bzw. IT-Beraterin (m/w/d) für ERP, Prozessautomation und 3rd-Level-Support
    Freie und Hansestadt Hamburg, Finanzbehörde, Landesbetrieb Kasse.Hamburg, Hamburg
  2. DevOps Engineer - Big Data (m/w/d)
    STRABAG AG, Köln, Stuttgart
Detailsuche

Der Server soll für den Dauerbetrieb ausgelegt sein. In diese Maschine passen bis zu 32 Zwölfkernprozessoren des Typs Sparc64 XII und 32 TByte DDR4-Arbeitsspeicher. Um die produzierte Wärme abzuleiten, verfügt das System über eine Wasserkühlung. Mit dieser Ausstattung soll der Server vor allem für ressourcenintensive Aufgaben wie maschinelles Lernen und Big-Data-Analysen genutzt werden.

  • Mehrere Servermodule im Rack (Bild: Fujitsu)
  • Ein einzelnes Fujitsu-M12-Modul (Bild: Fujitsu)
  • Die Roadmap zeigt Pläne bis 2021. (Bild: Fujitsu)
Ein einzelnes Fujitsu-M12-Modul (Bild: Fujitsu)

Der M12-2 ähnelt von der Ausstattung her dem größeren Modell, ist jedoch nicht so stark skalierbar. Er nutzt den gleichen Prozessortyp, kann davon jedoch maximal zwei Stück für eine maximale Anzahl von 24 Kernen benutzen. Außerdem nutzt er maximal 2 TByte DDR4-Arbeitsspeicher. Damit lassen sich große Datenbanken - bevorzugt aus dem Hause Oracle - oder mehrere parallele virtuelle Maschinen betreiben. Beide Maschinen nutzen Oracles eigene Unix-Distribution Solaris in der Version 11. Die Server sollen jedoch abwärtskompatibel bis zu Version 8 in sogenannten Oracle-Legacy-Containern sein.

Bis 2021 ist Sparc noch in Planung

Angesichts der Marktdominanz von x86-Prozessoren und des stark wachsenden Anteils an ARM-Server-Prozessoren wird die Sparc-Architektur allmählich vom Markt gedrängt. Neben diesen beiden Konkurrenzprodukten gibt es noch IBM, das mit seiner Power-Architektur mittlerweile auch verstärkt auf offene Linux-Distributionen setzt.

  • Mehrere Servermodule im Rack (Bild: Fujitsu)
  • Ein einzelnes Fujitsu-M12-Modul (Bild: Fujitsu)
  • Die Roadmap zeigt Pläne bis 2021. (Bild: Fujitsu)
Die Roadmap zeigt Pläne bis 2021. (Bild: Fujitsu)
Golem Akademie
  1. PostgreSQL Fundamentals
    14.-17. September 2021, online
  2. OpenShift Installation & Administration
    9.-11. August 2021, online
  3. Terraform mit AWS
    14./15. September 2021, online
Weitere IT-Trainings

Der langjährige Oracle-Partner Fujitsu zeigt sich dennoch optimistisch: In der Roadmap zur Sparc-Zukunft wird der Sparc64 MXII bis 2019 die Referenz bleiben. Doch bis 2021 ist eine "zukünftige Sparc64-Generation" geplant. Außerdem soll es Software-on-Chip-Verbesserungen geben, die beispielsweise Oracle-Datenbanken leistungsfähiger machen sollen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
NUC11 Extreme (Beast Canyon) im Test
Intels Mini-PC ist ein Biest

Hohe Performance bei acht Litern Volumen: Der Beast Canyon macht seinem Namen alle Ehre, allerdings brüllt das NUC-System entsprechend.
Ein Test von Marc Sauter

NUC11 Extreme (Beast Canyon) im Test: Intels Mini-PC ist ein Biest
Artikel
  1. Verschlüsselung: Windows-Verschlüsselung Bitlocker trotz TPM-Schutz umgangen
    Verschlüsselung
    Windows-Verschlüsselung Bitlocker trotz TPM-Schutz umgangen

    Eine mit Bitlocker verschlüsselte SSD mit TPM-Schutz lässt sich relativ einfach knacken. Ein Passwort schützt, ist aber nicht der Standard.

  2. Autovermietung: VW will Europcar zur Mobilitätsplattform umbauen
    Autovermietung
    VW will Europcar zur Mobilitätsplattform umbauen

    Mit der Übernahme der Autovermietung Europcar durch denn Volkswagen Konzern, könnte das Angebot in eigene Dienste integriert werden.

  3. Microsoft Office: BGP-Fehler macht zahlreichen Telekom-Kunden Probleme
    Microsoft Office  
    BGP-Fehler macht zahlreichen Telekom-Kunden Probleme

    Zahlreiche Telekom-Kunden hatten am Morgen Probleme, sich etwa mit Microsofts Online-Diensten zu verbinden. Grund ist wohl ein BGP-Fehler.

markusmaletz... 07. Apr 2017

"Daten GOTTSEIDANK, agnostisch -- sehr schön



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • PS5 jetzt bestellbar • EA-Spiele (PC) günstiger (u. a. Battlefield 5 5,99€) • Asus TUF Gaming 23,8" FHD 144Hz 169€ • Acer-Chromebooks zu Bestpreisen • Philips 65" Ambilight 679€ • Bosch Professional günstiger [Werbung]
    •  /